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19.07.2019 | Netzwerk gegen Gewalt

Das Netzwerk gegen Gewalt stellt „Papilio-Integration“ in Wiesbaden, Neu-Anspach und Limburg vor

Die Veranstaltungen finden großen Anklang

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Bundesweit gibt es aktuell kaum einen Kindergarten, in dem keine Kinder mit Migrations- oder Fluchthintergrund betreut werden. Diese Kinder haben besondere Bedarfe, die neben dem professionellen Betreuungsbedarf von allen Kindern noch zusätzlich gedeckt werden müssen. Auch die Erlebnisse und Erzählungen geflüchteter Kinder, wenn sie z.B. „Hinrichtung“ spielen wollen, belasten das pädagogische Fachpersonal in besonderer Weise. Nicht vergessen werden dürfen auch die unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen an die Erziehung sowie das Verständnis von Erziehung allgemein von Müttern und Väter der unterschiedlichsten Kulturkreise. Dies alles stellt die ErzieherInnen immer wieder vor besondere Herausforderungen.

Bild der Veranstaltung  Bild der Veranstaltung 

Papilio e.V. beschäftigt sich mit der Förderung von sozial-/ emotionalen Kompetenzen und Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren. Mit dem Baustein „Papilio-Integration“ hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die interkulturellen Kompetenzen des pädagogischen Fachpersonals in Kindergärten zu erhöhen und sie somit noch besser in die Lage zu versetzen, mit Kindern und auch deren Eltern kultursensitiv pädagogisch umzugehen.

Um den Bekanntheitsgrad dieses Bausteines „Papilio-Integration“ zu erhöhen hat das Netzwerk gegen Gewalt, die Regionale Geschäftsstelle Westhessen, im Zeitraum vom 17.05.2019 bis zum 13.06.2019 insgesamt drei Informationsveranstaltungen verteilt im Bereich des PP Westhessen, nämlich in Wiesbaden, Neu-Anspach und Limburg organisiert und Vertreter der Kindertagesstätten dazu eingeladen.

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An diesen Veranstaltungen nahmen knapp 100 ErzieherInnen teil. Als Referentin konnte die bundesweite Projektleiterin von „Papilio-Integration“, Frau Katharina Hepke, gewonnen werden. Mit viel Engagement stellte sie jeweils die Inhalte der 2,5-tägigen Weiterbildung vor.

Resultierend aus diesen Informationsveranstaltungen haben sich bislang ca. ein Drittel der Anwesenden dazu entschlossen, eine solche Weiterbildungsveranstaltung zu besuchen. Sicherlich war es von Vorteil, dass die AOK Hessen bis Mitte Juli 2019 eine Stipendienzeit ausgeschrieben hatte, mittels derer sich für die Interessenten bei erfolgreicher Bewerbung die Teilnahmegebühr auf 0,00 € reduzieren ließ.

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Weiterhin wurden diese Veranstaltungen von den jeweils regional zuständigen Jugendkoordinatorinnen, Schutzmännern und Schutzfrauen vor Ort sowie den Migrationsbeauftragten des PP Westhessen dazu genutzt, sich und ihren Tätigkeitsbereich vorzustellen. Auch der ein oder andere Kontakt wurde geknüpft und wird in Zukunft zu einer guten Zusammenarbeit beitragen.

 


  Regionale Geschäftsstelle Westhessen
im Polizeipräsidium Westhessen
Konrad-Adenauer-Ring 51 65187 Wiesbaden
Tel. 0611/ 345 - 1630 Fax. 0611/ 345 - 1609
e-mail: ngg.ppwh@polizei.hessen.de
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Ansprechpartnerin: Polizeihauptkommissarin Heidi Bochnig