Hessische Polizei - Polizeiautos
 
17.07.2020 | Hessisches Landeskriminalamt

Erste Sachbearbeiterin / Erster Sachbearbeiter (m/w/d) / technische Informatik, Digitale Forensik

Bewerbungsfrist: 16.08.2020

Logo des Hessischen Landeskriminalamtes

Das Hessische Landeskriminalamt ist die zentrale Dienststelle der Kriminalpolizei des Landes Hessen. Wir sind mit unseren mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein moderner öffentlicher Dienstleister mit interessanten, abwechslungsreichen Tätigkeiten.

In der Abteilung 3 – IuK-Einsatz und Cybercrime – sind im Bereich Digitale Forensik, Ermittlungsunterstützung im Aufgabengebiet Digitaler Erkennungsdienst zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen als

Erste Sachbearbeiterin / Erster Sachbearbeiter (m/w/d)
mit Master- oder Bachelorabschluss der Fachrichtungen
Informatik / technische Informatik, Digitale Forensik

zu besetzen.

Die Eingruppierung erfolgt in der EntGr. 13 TV-H. Die Übernahme in das Beamtenverhältnis wird bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen angestrebt.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Übernahme der Verantwortung als Ansprechpartner/in für den Kompetenzverbund Digitaler Erkennungsdienst in Hessen
  • Unterstützung bei Einsätzen und Durchsuchungsmaßnahmen, insbesondere das Erkennen und Erheben von digitalen Spuren am Einsatzort/Tatort, sowie deren Analyse, Auswertung und Interpretation
  • gerichtsverwertbare Beweissicherung von elektronischen Spuren verschiedenster Art, insbesondere solche, welche auf IoT Geräten oder in Fahrzeugen (Fahrzeugforensik) zu finden sind
  • Organisation und Durchführung von Untersuchungen von Hard- und Software

  • Erstellung schriftlicher Gutachten und ihre Vertretung vor Gericht

  • Weiterentwicklung des polizeilichen Untersuchungsrepertoires und Analyse neuer digitaler Systeme im Bereich Smart Home und Gebäudeautomation inkl. der Entwicklung neuer Tools und Lösungsansätze, unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Wissenschaft
  • Beratung von Strafverfolgungsbehörden in IT-technischen Fragen

  • verantwortliche Mitarbeit bei der Erstellung und Fortschreibung von Voten, Aus- und Fortbildungskonzepten sowie Konzepterstellung

  • verantwortliche Durchführung von Beschaffungsmaßnahmen im Rahmen des Aufgabengebietes des Digitaler Erkennungsdienstes unter Berücksichtigung des zugewiesenen Budgetrahmens und der haushaltsrechtlichen Bestimmungen

  • Referententätigkeit bei Aus- und Fortbildungsveranstaltungen für Angehörige der Polizei

  • Grundsatzarbeit in den zugewiesenen Aufgabenbereichen

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber kann nach einer Einarbeitungsphase mit anschließender Fortbildung mittelfristig eine Tätigkeit als bestellte Behördengutachterin / bestellter Behördengutachter in dem o. g. Untersuchungsbereich wahrnehmen.

Vorausgesetzt werden:

Studienabschluss

Studium mit Master- oder Bachelorabschluss (Universität /Technische Universität / Fachhochschule) der Fachrichtung Informatik/technische Informatik, Digitale Forensik oder verwandter Studiengänge

Fachkenntnisse

  • umfassende Kenntnisse im Bereich der IT, sowohl im Bereich Hard- als auch im Bereich Software insbesondere der Betriebssysteme Windows, UNIX/Linux (und dessen Derivate, insbesondere QNX), macOS, Android, IOS sowie Datenbanken z.B. SQL / MySQL / SQLite
  • umfassende Kenntnisse / Interessen zu Gebäudeautomationstechniken und deren Protokollen wie z.B. ZigBee, Z-Wave, EnOcean, KNX, BACnet/IP
  • Kenntnisse und Erfahrungen aus den Bereichen:
    • anwendungsorientierte Mikroprozessoren (ARM, AT, etc.)
    • Elektrotechnik, insbesondere Flashspeichertechnologien
    • systemnahe Programmierung und skriptbasierte Programmiersprachen (z.B. Python, Java, C/C++)

Wünschenswerte Fachkenntnisse sind

  • Erfahrungen im Umfeld Telematik, Embedded Systems und/oder Automotive Software, sowie der Protokolle TCP, UDS SOME/IP, DoIP und der geeigneten Tools zur Analyse
  • handwerkliches Geschick im Umgang mit elektronischen Komponenten, Datenträgern und bei der Fertigung elektronischer Schaltungen

Dienstverrichtung

  • Bereitschaft zu Hospitationen und Fortbildungen in verschiedenen Behörden der Polizei Hessen
  • Bereitschaft zur Dienstverrichtung außerhalb der normalen Bürozeit sowie zu Rufbereitschaft auch außerhalb der Stammdienststelle

Weitere Anforderungen

  • sehr gute Sprachkenntnisse Deutsch in Wort und Schrift
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form prägnant und verständlich darzustellen
  • ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten und Teamfähigkeit
  • hohes persönliches Engagement und Einsatzbereitschaft

Die vorgesehene Mindestverweildauer beträgt vier Jahre.

Aufgrund des Aufgabenzuschnittes der Dienststelle ist eine Sicherheitsüberprüfung mit der Einstufung "geheim" notwendig. Sollte diese nicht vorhanden sein, muss die Einwilligung zur Sicherheitsüberprüfung erklärt werden. Die Einwilligung ist der Bewerbung formlos schriftlich beizufügen.

Als Ansprechpartner für Rückfragen fachlicher Art stehen Herr PD Markus Sabais, Tel.: 0611/83-30001 sowie Herr EKHK Matthias Berg 0611/83-33400 zur Verfügung. Für Fragen rund um Ihre Bewerbung kontaktieren Sie bitte das Einstellungsmanagement unter den Tel.-Nr. 0611/83-23161 oder -23162.

Nähere Information zu vergleichenbaren Angeboten bei anderen Dienststellen der Hessischen Polizei sowie eine detaillierte Beschreibung ihres zukünftigen Betätigungsfeldes erhalten sie unter:

 www.polizei.hessen.de/aktuelles/stellenangebote/digitaler-erkennungsdienst .

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich, es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Stelle in vollem Umfang besetzt wird. Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gewährleistet. Bewerbungen von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sind besonders erwünscht.

Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Ein entsprechender Nachweis ist der Bewerbung beizufügen.

Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 des Hessischen Datenschutz- und Informationsgesetzes (HDSIG). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich ausdrücklich einverstanden, dass die von Ihnen übersandten Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens Verwendung finden dürfen. Diese Einwilligung ist jederzeit widerruflich (Art. 7 Abs. 3 S. 1 Datenschutz-Grundverordnung).

Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgegebene Tätigkeit förderlich sind.

Dem Hessischen Landeskriminalamt wurde aufgrund der Sicherheit des Arbeitsplatzes und einer wertschätzenden Behördenkultur das Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport verliehen.

Für die Beschäftigten des Landes Hessen besteht, zunächst bis Ende 2021, die Möglichkeit zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hessen.

Vollständige Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Kennziffer A 24 / 2020 bis zum 16. August 2020 per Mail an bewerbung@hlka.de zu senden. Anlagen zu Ihrer Bewerbung können ausschließlich im pdf-Format entgegengenommen werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen auf dem Postweg an das Hessische Landeskriminalamt, Einstellungsmanagement, Hölderlinstraße 1 - 5, 65187 Wiesbaden, möglich. Eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen und Mappen erfolgt jedoch nicht.