Hessische Polizei - Polizeiautos
 
26.08.2020

Rucksackdiebe schnell gefasst

Gute Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden überführt Tatverdächtige

Symbolbild: Ärmelabzeichen Bundespolizei und Landespolizei

 

 

Eine gute Zusammenarbeit zwischen der  Polizeistation Gießen, des Bundespolizeireviers Gießen und den Mitarbeitern der hessischen Erstaufnahmeaufrichtung (HEAE), führte am vergangenen Wochenende zur schnellen Aufklärung eines Rucksackdiebstahles am Vorplatz des Bahnhofes der Universitätsstadt.

 

 

 

Was war passiert?

Ein 62-Jähriger aus Gilserberg wurde letzten Sonntagmorgen (23.8.) Opfer eines Diebstahls. Bei der Auslieferung von Backwaren am Bahnhofsvorplatz hatten zunächst Unbekannte dessen Rucksack, samt 40 Euro Bargeld und diversen Ausweispapieren, aus seinem Lieferwagen gestohlen. Erste Hinweise an die Bundespolizei kamen von einem Taxifahrer. Er hatte eine Gruppe von möglichen Tatverdächtigen an dem Fahrzeug beobachtet. Die folgenden Ermittlungen führte die Ordnungshüter zu den Bewohnern der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE).

Diebesgut an HEAE entdeckt

Nach schneller Kontaktaufnahme mit der HEAE stellte sich heraus, dass deren Mitarbeiter in der Nähe der Einrichtung eine EC-Karte sowie weiteres Diebesgut gefunden hatten. Die Gegenstände konnten u. a. Diebstählen in Süd- und Mittelhessen zugeordnet werden.

Videoaufzeichnungen führt zu Tatverdächtigen

Die Bilder einer Überwachungskamera an der HEAE zeigten drei Männer beim Ablegen von möglichem Diebesgut. Die bisher noch Unbekannten konnten anhand der Bilder schnell identifiziert werden. 

Rucksack bei Durchsuchung gefunden

Bei den Verdächtigen, zwei 25 und 41 Jahre alte Algerier und einem 26-jährigen Marokkaner, durchsuchten Beamte der Polizei Gießen und des Bundespolizeireviers, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft der Universitätsstadt, die Wohnräume der Männer.

Neben weiterem Diebesgut, fanden die Beamten auch den Rucksack des 62-jährigen Diebstahlopfers vom Bahnhofsvorplatz.

Gegen die drei Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen hierzu laufen und dauern noch an.

Klaus Ahrend, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel
Sabine Richter, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Mittelhessen