Hessische Polizei - Polizeiautos
 
01.10.2020 | Polizeipräsidium Nordhessen

Informationsveranstaltung - "Vielfalt ist unsere Stärke"

Polizeidirektion Werra-Meißner begrüßte 18 interessierte Teilnehmer*innen

Am 11. September 2020 hatte die Polizeidirektion Werra-Meißner in Eschwege zu einer Informationsveranstaltung zum Beruf des Polizeibeamten eingeladen. Aufgerufen waren Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die interessanten und vielfältigen Möglichkeiten des Polizeiberufes kennenzulernen.

Von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sollten die interessierten Schülerinnen und Schüler an dem Nachmittag die Möglichkeit erhalten, in einzelne Bereiche der Polizei hinein zu schnuppern.


Kriminaldirektor Rainer Neusüß begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Bei gutem Wetter konnte Kriminaldirektor Rainer Neusüß dann zu Beginn insgesamt 18 junge Menschen vor dem Eingang des Direktionsgebäudes willkommen heißen, die dem Aufruf gefolgt waren und den Weg zur Polizei nach Eschwege gefunden hatten.

Nachdem noch einige Anmeldeformalitäten geklärt und die aktuellen Hygienebestimmungen besprochen wurden, nahmen Kriminalhauptkommissar Jörg Künstler und Polizeioberkommissar Alexander Först als Initiatoren der Infoveranstaltung eine Aufteilung in drei Gruppen vor, so dass die Veranstaltung schließlich beginnen konnte.

Eine Gruppe folgte dann interessiert den Schilderungen von Jörg Künstler, der in der Aula des Direktionsgebäudes anhand einer Power-Point-Präsentation die Vorteile und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Polizeiberufs darzustellen wusste.

Parallel dazu begab sich eine Gruppe zu den Kollegen der Spurensicherung und der Kriminalpolizei. Am Beispiel eines gestellten Tatortes erklärten die Kriminaltechnischen Angestellten Jürgen Dilchert und Chris Heins die Wichtigkeit der Spurensicherung und Auswertung im polizeilichen Ermittlungsverfahren. Da durften die Teilnehmer dann auch mal selbst Hand anlegen und Spuren sichern. In die Hand nehmen und begutachten konnten die Teilnehmer aber auch einen kleinen Bestand falscher Banknoten. Im Vergleich zu den echten Banknoten klärte Kriminaloberkommissarin Alexandra Bohnes vom Betrugskommissariat die Schülerinnen und Schüler fachgerecht über die vorhandenen Fälschungsmerkmale auf. Unterstützt wurde sie dabei von Kriminalkomissarin Nicole Schilling.

Teilnehmer bei der Durchführung einer Geschwindigkeitsmessung mit der Laserpistole

Eine weitere Gruppe fand sich dagegen dann bei den Kollegen der Schutzpolizei und des Verkehrsdienstes ein. Unter fachkundiger Anleitung von Polizeihauptkommissar Uwe Hartmann und seinen Kollegen der Wachpolizei wurde den Teilnehmern der Aufgabenbereich des Verkehrsdienstes, deren Fahrzeuge und Gerätschaften nahegebracht. Hier durften die Teilnehmer dann u.a. auch selbständig einige Geschwindigkeitsmessungen mit der Laserpistole durchführen. Auch die Vorführung und das Anprobieren von Ausrüstungsgegenständen, inkl. Einsatzhelm und Schutzweste, durfte natürlich nicht fehlen. Hierbei zeigte sich dann auch, dass es für den „künftigen Polizeinachwuchs“ immer dann interessant wurde, wenn man selbst etwas ausprobieren und testen konnte. PHK Joachim Friedrich und POK Kristof Fissmann waren hier die kompetenten Ansprechpartner und standen den Teilnehmern jederzeit Rede und Antwort.

Die drei Gruppen wechselten im Verlauf des Nachmittags dann zweimal, so dass am Ende jeder Teilnehmer alle Stationen einmal besucht hatte. Von vielen Teilnehmern positiv hervorgehoben wurde der Umstand, dass mit den Kommissar-Anwärterinnen und Kommissar-Anwärtern Leon Jatho, Alexander Kerstan (Schutzpolizei), Claudio Nolte sowie Lara Müller (Kriminalpolizei) auch insgesamt vier angehende Kollegen gezielte Fragen zum Studium beantworten konnten.

Schade war, dass die abschließende Hundevorführung krankheitsbedingt entfallen musste.

Nachdem alle Teilnehmer ihre Teilnahmebescheinigung für den Tag erhalten hatten, wurden sie von Kriminalhauptkommissar Jörg Künstler und Polizeioberkommissar Alexander Först verabschiedet mit den guten Wünschen, den Einen oder die Andere vielleicht dienstlich irgendwann mal wieder zu treffen.

Wir bedanken uns auf diesem Wege ausdrücklich nochmal bei allen Helferinnen und Helfern, Kolleginnen und Kollegen, die dazu beigetragen haben, dass wir allen Teilnehmern einen abwechslungsreichen Nachmittag bieten konnten.

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