Hessische Polizei - Polizeiautos
 
06.02.2019 | Polizeipräsidium Frankfurt

Hilfe mit Hindernissen

Eine nicht ganz alltägliche Pannenhilfeleistung

Pannenhilfe durch die Polizei  

  Pannenhilfe durch die Polizei         Pannenhilfe durch die Polizei

 

 

Zunächst handelte es sich laut Mitteiler um einen Verkehrsunfall auf der A66 Höhe AK Nordwest, an welchem unter anderem 3 Kinder beteiligt sein sollten. Der Kollege schnappte sich noch 3 Teddybären, welche für solche Fälle auf der Wache vorrätig sind, und es wurde mit entsprechender Dringlichkeit zum Unfallort gefahren.

Dort angekommen wurde lediglich ein beteiligtes Fahrzeug festgestellt. Während der Kollege noch die Unfallstelle absicherte, begab sich die Kollegin bereits zu der Beteiligten Dame, welche neben ihren 3 kleinen Jungs (6 und 4 Jahre) an der Leitplanke wartete. Einer der Knirpse weinte bitterlich, auf Nachfrage der Kollegin hatte er aber keine Schmerzen, sondern nur sehr kalte Hände.
Die Mutter nach dem Unfallhergang zu befragen stellte die Beamten sodann vor eine Herausforderung der besonderen Art, da diese sich als taubstumm herausstellte. Die weitere Kommunikation zwischen der Frau und der Kollegin wurde dann schriftlich geführt, was zwar etwas zeitaufwendiger war, jedoch problemlos funktionierte. Währenddessen konnte der Kollege mit den 3 Teddybären die Tränen der Jungs trocknen.

Es stellte sich heraus, dass lediglich der hintere linke Reifen geplatzt war. Da die Dame ein Reserverad mit sich führte, erbot sich der Kollege kurzerhand, den Reifen zu wechseln. Währenddessen konnten die Jungs durch die Kollegin so weit in ein Gespräch verwickelt werden, dass alle Angst und alle Tränen schnell vergessen waren.
Nachdem der Reifen gewechselt war und die Frau darauf hingewiesen worden war, dass sie mit dem Reserverad nur 80 km/h fahren dürfe, sollte es nun nach Hause gehen.
In der Zwischenzeit hatte jedoch zusätzlich die Batterie den Geist aufgegeben. Mit vereinten Kräften konnten die Dame und die Kollegin das Auto jedoch soweit anschieben, dass der Kollege den Wagen wieder starten konnte.

Überglücklich und dankbar verabschiedete sich die Mutter der Jungs und konnte nun endlich den Heimweg antreten