Hessische Polizei - Polizeiautos
 
19.03.2021 | Polizeipräsidium Westhessen

Polizeiliche Kriminalstatistik 2020

  

Bild der Polizei mit Schriftzug Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 - Polizeipräsidium Westhessen - Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Pressekonferenz zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020
Wiesbaden, 19.03.2021, 10:00 Uhr, Polizeipräsidium Westhessen

 

Zusammenfassung der behandelten Themengebiete:

+++Kriminalitätslagebild Landeshauptstadt Wiesbaden+++

  • Aufklärungsquote mit 65,6% auf historischem Höchststand
  • Gesamtzahl der Straftaten sinkt um 4,5%; niedrigster Wert seit 37 Jahren
  • Weniger Raubüberfälle im öffentlichen Bereich; minus 22 auf 59 Fälle
  • Reduzierung der Wohnungseinbrüche auf 316 Fälle, niedrigster Wert seit 2006 

 

Polizeipräsident Stefan Müller

Polizeipräsident Stefan Müller

"Hinter uns liegt ein besonderes Jahr mit vielen, für die Polizei ganz neuen Herausforderungen. Seit März 2020 hat sich auch unser Arbeitsalltag verändert. Keine Fußballspiele, keine Großveranstaltungen, keine Feste, auf denen Einsatzkräfte für Sicherheit sorgen. Ausnahme: Die Einsatzmaßnahmen im Zuge des Ausbaus der A 49. Stattdessen gab es eine Verschiebung in den Aufgabenbereichen. Gemeinsam mit den Ordnungsämtern wurde die Einhaltung der Verordnungen bezüglich der Covid-19 Pandemie kontrolliert. Die Landespolizei stellte in Wiesbaden dabei 485 Ordnungswidrigkeiten fest. Und nicht zuletzt bedeutete der Umgang mit der Pandemie auch für unseren internen Dienstbetrieb eine große Herausforderung, verbunden mit tiefgreifenden Veränderungen. Homeoffice und Onlinemeetings, Abstand halten und Masken tragen waren auch für die Polizei bis zum Ausbruch der Pandemie nicht an der Tagesordnung. Wir mussten unsere Einsatzfähigkeit aufrechterhalten und gleichzeitig, wie jeder andere Arbeitgeber auch, die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Die Polizei hat jedoch die Sicherheit für die Bevölkerung rund um die Uhr zu garantieren, und das haben wir, trotz aller schwierigen Einflüsse, zu jeder Zeit gewährleistet. Verbunden mit den sehr guten Ergebnissen aus der Kriminalstatistik können wir mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein. Mein Dank gilt darum, gerade nach einem so anspruchsvollen Jahr, allen Kolleginnen und Kollegen, egal ob im Schichtdienst auf der Straße, bei der Kriminalpolizei, den Ermittlungsgruppen oder in der Verwaltung und den Zentralen Diensten. Sie alle haben dazu beigetragen, dieses besondere Jahr zu meistern", so Polizeipräsident Stefan Müller zur Eröffnung der Pressekonferenz zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020 am heutigen Tag.

Eine Aufklärungsquote auf dem höchsten Stand seit 1984 (65,6%) und ein Rückgang der Fallzahlen um 913 Fälle (-4,5%) sind die Eckdaten der PKS 2020. Die Wahrscheinlichkeit, in Wiesbaden Opfer einer Straftat zu werden, nahm im fünften Jahr in Folge ab. Auch die gefallene Häufigkeitszahl, also die Summe aller ermittelten Straftaten in Relation zu 100.000 Einwohnern, folgt mit 6.901 Fällen (-331) dem Hessentrend. 

Straßenkriminalität

Die sogenannte Straßenkriminalität (Summenschlüssel für Delikte im öffentlichen Raum, z.B. Sexual- und Raubdelikte, gefährliche und schwere Körperverletzung, Diebstahl sowie Sachbeschädigung) ist erfreulicherweise weiter rückläufig. Mit 3.693 Fällen wurde hier ein Rückgang von 4,3% verzeichnet, was den niedrigsten Stand seit 1989 darstellt.

Susanne Rohlfing

Polizeidirektorin Susanne Rohlfing
Stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Wiesbaden

Gerade die Entwicklung beim Straßenraub spiegelt das nun schon seit vielen Jahren andauernde besondere Engagement aller beteiligten Organisationseinheiten wider. Mit 63 Taten (2019: 84) wird hier der niedrigste Stand seit 2007 verzeichnet. "Wir sind froh darüber, dass die polizeilichen Maßnahmen Wirkung zeigen. Ob der Kontrolldruck innerhalb der Maßnahmen "Gemeinsam sicheres Wiesbaden" oder das noch konsequentere Vorgehen gegen sogenannte Mehrfach- und Intensivtäter. Straftäter müssen wissen, dass die Wiesbadener Polizei auch in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Straßenkriminalität setzt, da sie einen besonderen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hat", so Polizeidirektorin Susanne Rohlfing, stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Wiesbaden, und Kriminalrat Marc Reinhold, Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Wiesbaden.

Marc Reinhold

Kriminalrat Marc Reinhold
Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Wiesbaden

 Sexualstraftaten

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung blieb die Anzahl der bekanntgewordenen Fälle fast unverändert (2019: 254 / 2020: 258). Die Aufklärungsquote sank leicht auf 94,6%. Jedoch muss in diesem Deliktsfeld von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Bei dem Missbrauch von Kindern (-11 auf 38 Fälle) sowie der sexuellen Belästigung (-17 auf 32 Fälle) waren Rückgänge zu verzeichnen. Bei der Verbreitung pornografischer Schriften stiegen die Fallzahlen von 70 auf 96 Straftaten. Wie im Jahr zuvor, sind für diese Steigerung insbesondere mitgeteilte Verdachtsfälle durch das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), einer US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation, ursächlich. Das NCMEC übermittelt Hinweise auf Kinderpornografie bzw. Missbrauchshandlungen im Internet, sofern ein Bezug nach Deutschland festgestellt wird, an das BKA. Diese Unterlagen werden an die örtlich zuständigen Dienststellen übersandt und nach Überprüfung in entsprechende Ermittlungsverfahren umgewandelt. 

Neugründung der hessenweiten BAO-Fokus

Bei der hessischen Polizei werden Ermittlungen in den Deliktsbereichen sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sowie gegen Kinderpornographie in der neu geschaffenen Einheit BAO FOKUS gebündelt. Sie hat am 1. Oktober 2020 ihre Arbeit aufgenommen, wird vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) zentral gesteuert und hat in sämtlichen Polizeipräsidien Regionalabschnitte, so auch im Polizeipräsidium Westhessen. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden setzt in diesem Zusammenhang seit dem 01.10.2020 mit 15 Polizistinnen und Polizisten einen deutlichen personellen Schwerpunkt und hat inzwischen 650 Ermittlungsvorgänge in der zentralen Zuständigkeit für den gesamten Präsidiumsbereich angelegt, von denen ca. 350 bereits abgeschlossen sind. Es wurden 79 Durchsuchungen durchgeführt und mehr als 2.300 Beweismittel sichergestellt. 

Pandemiebedingte Auffälligkeiten

Dieben und Einbrechern mangelte es an Tatgelegenheiten; sowohl im öffentlichen Raum, als auch in den Häusern und Wohnungen der Bevölkerung. Der Kauf sowie der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit wurde eingeschränkt und fiel als "Treiber" bestimmter Straftaten weg. Homeoffice machte ein Verlassen des Hauses nicht notwendig, und auch im Sommer war das Zuhause mangels Urlaubsreise nicht wochenlang unbeaufsichtigt. Der ÖPNV wurde weniger genutzt. Bei bestimmten Straftaten dürften die Verschiebungen durch die veränderten Gewohnheiten der Bevölkerung und die Beschränkungen der Mobilität beeinflusst sein:  

  • Raubüberfälle auf öffentlichen Straßen/Wegen/Plätzen sanken von 81 auf 59 Fälle
  • Häusliche Gewalt stieg um 14,8% auf 948 Fälle (+122)
  • Taschen- und Trickdiebstähle gingen um 75 Fälle auf 287 zurück
  • Wohnungseinbruchdiebstähle reduzierten sich von 387 auf 316 Taten, vollendete Wohnungseinbrüche von 175 auf 84
  • Beförderungserschleichungen sanken um fast die Hälfte von 1547 auf 800 Delikte
  • Waren-/Warenkreditbetrügereien stiegen um 56 auf 866 Taten

 

+++ Videoschutzanlage ein Jahr in Betrieb +++ 57 Tatverdächtige überführt +++

Die Neuinstallation bzw. Modernisierung der Videoschutzanlage in der Landeshauptstadt Wiesbaden jährt sich im März 2021 zum ersten Mal. Offiziell in Betrieb genommen wurde die Videoschutzanlage im August 2020. Vorausgegangen war eine mehrmonatige Testphase seit März 2020. Bei der Neuinstallation wurden insgesamt 72 hochauflösende Kameras inklusive modernster Auswertetechnik in zwei Schutzzonen installiert. 

Präventive Nutzung

Präventiv wird die Videoschutzanlage regelmäßig bei Einsatzmaßnahmen der Wiesbadener Polizei genutzt. In der gemeinsamen Einsatzkonzeption von Stadt und Polizei, "Gemeinsam sicheres Wiesbaden", spielt sie eine wichtige Rolle. Parallel zu den Einsatzkräften, die in der Innenstadt unterwegs sind, sitzt eine Polizistin oder ein Polizist am Auswerteplatz im 1. Polizeirevier und sichtet die Bilder der Überwachungskameras mit folgenden Fragestellungen: Wo bahnen sich Straftaten an? Wo werden Einsatzkräfte benötigt? Wo halten sich Personen auf, die sich verdächtig verhalten und im Weiteren einer Kontrolle unterzogen werden sollen? Bei entsprechenden Auffälligkeiten werden die zivilen und uniformierten Kräfte dann über Funk zum Kontrollort gelotst.

In der Leitstelle des Polizeipräsidiums Westhessen werden die Videoaufnahmen permanent auf vier große Bildschirme in den Bereich übertragen, in dem die Notrufe rund um die Uhr angenommen und Einsätze disponiert werden. Darüber ist nicht nur die Live-Beobachtung immer wieder gewährleistet, sondern auch bei Lagen im videoüberwachten Bereich zeitnah eine erweiterte Beurteilung möglich, welche die Erstmaßnahmen zielgerichteter steuern lässt.

Die Aufnahmen können an insgesamt vier Standorten der Wiesbadener Sicherheitsbehörden eingesehen werden: Der Stadtpolizeiwache in der Mauritiusgalerie, dem 1. Polizeirevier am Platz der Deutschen Einheit, der Leitstelle des Polizeipräsidium Westhessen am Konrad-Adenauer-Ring sowie bei Bedarf in der polizeilichen Befehlsstelle der Brita-Arena. 

Aufklärung von 57 Straftaten

Mit Hilfe der neuen Videoschutzanlage ermittelte das Polizeipräsidium Westhessen von März 2020 bis März 2021 insgesamt 57 Tatverdächtige. Sie wurden bei der Tatbegehung (45 Fälle) oder in der Vor- oder Nachtatphase (12 Fälle) videografiert. Mit Hilfe der generierten Aufnahmen konnten Tathandlungen genauer nachvollzogen, Ermittlungen zielgerichteter gesteuert und Lichtbilder von Tatverdächtigen abgerufen werden.

Bei den 57 Delikten handelte es sich u.a. um 21 Körperverletzungsdelikte, vier Raubstraftaten, vier Widerstandshandlungen, sieben Diebstähle, zwei Verstöße gegen das Waffengesetz, einen Handel mit Betäubungsmitteln, zwei Bedrohungen und zwei Sexualdelikte. Der gravierendste Fall war ein versuchtes Tötungsdelikt im Sommer 2020.

Der Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen, Stefan Müller, zur Videoschutzanlage in Wiesbaden: "Nach einem Jahr Echtbetrieb hat dieser wichtige Baustein der Wiesbadener Sicherheitsarchitektur seinen Nutzen mehr als unter Beweis gestellt. Innerhalb eines Jahres konnten wir mit Hilfe der Videoschutzanlage im Schnitt jede Woche eine Straftat klären. Sie ist aus der Ermittlungsarbeit nicht mehr wegzudenken." 

Beispielhafte Einzelfälle:

Im Juli 2020 hielten sich zwei Jugendliche auf dem Schlachthofgelände auf, als es zu einem Streit mit vier zunächst unbekannten Personen kam. Hierbei setzte eine Person aus der Tätergruppierung ein Messer ein, bedrohte einen Jugendlichen und verletzte den zweiten lebensgefährlich. Die Tätergruppierung konnte auf der Aufzeichnung der Videoschutzanlage im Bereich Hauptbahnhof/Zuwegung zum ehemaligen Schlachthofgelände festgestellt werden. Die Bilder führten über eine ehemalige Mitarbeiterin des Haus des Jugendrechts zur schnellen Identifizierung und raschen Festnahme des Beschuldigten einen Tag nach der Tat.

Ohne die Auswertung der über die Videoschutzanlage generierten Aufnahmen wäre es auch nicht möglich gewesen, ca. 30 Taten aus dem Bereich der politisch motivierten Kriminalität aufzuklären und den Beschuldigten zu ermitteln. Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 tauchten im Stadtgebiet von Wiesbaden immer wieder volksverhetzende Schriftbilder und rechtsorientierte Aufkleber auf. Im April 2020 wurden entsprechende Parolen auch im Bereich des Hauptbahnhofs festgestellt. Über die Aufnahmen am ehemaligen Schlachthofgelände ergaben sich die entscheidenden Ermittlungsansätze, welche schlussendlich zur Tatklärung führten.

Eine räuberische Erpressung, der zwei 13- und 15-Jährige Ende Mai 2020 zum Opfer fielen, konnte ebenfalls geklärt werden. Die zwei Jugendlichen waren zunächst in der Wiesbadener Innenstadt unterwegs, bevor sie dann zu Fuß ihren Nachhauseweg antraten. In der Nähe ihrer Wohnanschrift sprachen drei Täter die Jugendlichen an, ohrfeigten diese, zeigten zur Untermauerung ihrer Forderung ein Messer und forderten Handys und Wertgegenstände. Schnell wurde klar, dass die Täter ihre Opfer mutmaßlich schon in der Stadt verfolgt und "ausgespäht" hatten. Demnach wurde der Laufweg rekonstruiert und festgestellt, dass man sich in einem videoüberwachten Bereich aufgehalten hatte. Bei einer Sichtung der entsprechenden Aufzeichnungen konnten Täter und Opfer festgestellt werden. Die Lichtbilder der Videoschutzanlage verhalfen im Zusammenspiel mit weiteren Ermittlungen letztendlich zur Identifizierung der Täter.

 

 +++ Bekämpfung illegaler Straßenrennen durch spezielle Kontrollgruppe +++ 44 Fahrzeuge sichergestellt +++ fast 600 Fahrzeuge kontrolliert +++ 

Im Jahr 2017 traf die Polizeidirektion Wiesbaden erste Feststellungen im Bereich der sogenannten "Raser/Poser"-Szene in der Landeshauptstadt. Vereinzelt berichteten Anwohner von rasant durch die Innenstadt fahrenden Fahrzeugen oder beschwerten sich in Teilen durch den von hochdrehenden Motoren verursachten Lärm. Auffällige Fahrzeuge, sichtbar in der Optik verändert, begannen immer wieder durch die Innenstadt zu kreisen. Die Wiesbadener Polizei reagierte mit Geschwindigkeitskontrollen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ein verstärktes Augenmerk, auch von zivilen Einsatzkräften, bzgl. der "aufgemotzten" und von jungen Fahrern gelenkten Fahrzeugen, wurde in der Folge Teil der täglichen Arbeit. Während zu Beginn die Kontrollen aus dem Wechselschichtdienst heraus erfolgten, wurde schnell klar, dass für dieses weite Themenfeld Spezialisten benötigt werden. Die Stelle eines qualifizierten Koordinators Verkehrsüberwachung, Schwerpunkt Raser/Poser, wurde innerhalb des Regionalen Verkehrsdienstes (RVD) der Polizeidirektion Wiesbaden angesiedelt. Inzwischen widmet sich eine spezielle Einheit, die Kontrollgruppe Argus, dieser Thematik.

Florian Thrun

Polizeioberkommissar Florian Thrun
Leiter der Kontrollgruppe ARGUS

 

Jahresbilanz 2020

Im Jahr 2020 kontrollierten die Beamtinnen und Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Wiesbaden im Bereich "Raser/Poser" 592 Kraftfahrzeuge. Damit einhergehend wurden 757 Personen (Fahrzeugführer und Mitfahrer) einer Kontrolle unterzogen.

Bei 139 dieser Fahrzeuge führten die Kontrollen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Gründe hierfür können zum Beispiel Manipulationen an der Auspuffanlage, eine falsche, nicht für dieses Fahrzeug zugelassene Rad-Reifenkombination oder Veränderungen an der Karosserie sein.

44 Fahrzeuge wurden an Ort und Stelle sichergestellt; davon 25 nach einem festgestellten Fahrzeugrennen und 19 zur gutachterlichen Überprüfung. 1440 gemessene Geschwindigkeitsverstöße hatten 144 Bußgelder sowie 45 Fahrverbote zur Folge.

20 (2019:10) illegale Fahrzeugrennen nach § 315 d StGB wurden durch die Fachdienststelle bearbeitet; vier davon endeten mit einem Verkehrsunfall, welche glücklicherweise ohne weitreichendere Folgen blieben. In 167 Fällen wurden sogenannte "Mängelanzeigen" gefertigt, welche den jeweiligen Fahrer oder die Fahrerin verpflichten, innerhalb einer gewissen Frist Mängel an ihrem Fahrzeug zu beseitigen und mit dem Fahrzeug dann erneut bei der Polizei vorstellig zu werden.

"1440 Geschwindigkeitsverstöße und 44 sichergestellte Fahrzeuge sind ein beeindruckendes Ergebnis", so die stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Wiesbaden, Polizeidirektorin Susanne Rohlfing. "Jede Kontrolle und jedes verkehrsunsichere Fahrzeug, welches durch unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Verkehr gezogen wurde, erhöht die Sicherheit auf Wiesbadens Straßen. Wir werden weiterhin in diesem Bereich äußerst präsent sein, um möglichst viele sich anbahnende Fahrzeugrennen sofort zu beenden und damit eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen."

von links: Kriminalrat Marc Reinhold, Polizeipräsident Stefan Müller, Polizeidirektorin Susanne Rohlfing und Polizeioberkommissar Florian Thrun 


Hinweis: Die Kriminalstatistiken 2020 für die Polizeidirektionen

  • Hochtaunus
  • Limburg-Weilburg
  • Main-Taunus
  • Rheingau-Taunus

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