Außenaufnahme des Polizeipräsidiums Osthessen
 
10.11.2017

Polizist als Traumjob - Viel Betrieb bei "Nacht der Bewerber" im Präsidium

Polizist als Traumjob - Viel Betrieb bei "Nacht der Bewerber" im Präsidium

Nachwuchssorgen bei der Polizei Hessen? "Fehlanzeige", sagt Hauptkommissar Ralf Müller, Einstellungsberater im Polizeipräsidium Osthessen. Zur landesweiten "Nacht der Bewerber" sind über 90 junge Menschen in die Fuldaer Behörde gekommen. Sie wollen den Polizeiberuf zu ihrem Traumjob machen.

Schon um 17:30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start, seien die ersten Interessenten an den vier Infopoints im Foyer des Präsidiums gewesen. "Das zeigt, wie groß das Interesse ist", so Müller, der von einem "erfolgreichen Abend" spricht. Nicht nur die alten Hasen der Polizei haben Informationen rund um das vielfältige Berufsfeld gegeben, sondern auch zwei angehende Kommissare. "Die beiden Studenten sind aktuell im Praktikum hier in Fulda und haben von ihrem Alltag ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Das macht so einen Abend natürlich noch interessanter."

Rekordverdächtig sind die Einstellungszahlen in Hessen. Dazu hat sich Innenminister Peter Beuth bereits im Sommer gegenüber der Hessenschau geäußert: "Wir haben großen Bedarf und mit 1.155 Anwärtern den stärksten Ausbildungsjahrgang, den es jemals bei der hessischen Polizei gegeben hat." Auch 2018 werden die Zahlen in die Historie eingehen. "Die Bewerber sind da, die Einstellungsmöglichkeiten gut." Die schwarz-grüne Landesregierung hat mit den beschlossenen Sicherheitspaketen I und II (1.490 neue, zusätzliche Stellen bis 2020 in fünf Jahren) bereits die Weichen dafür gestellt.

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