Außenaufnahme des Polizeipräsidiums Osthessen
 
19.01.2018

Gartenhüttenbrände geklärt, Täter in Haft

Gartenhüttenbrände geklärt, Täter in Haft - Wem gehören diese Gegenstände

 

Alsfeld - Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei im Vogelsberg eine Serie von Bränden und Einbrüchen in Gartenhütten klären. In der vergangenen Woche nahmen die Polizisten einen 31-Jährigen aus dem Altkreis Alsfeld in dessen Wohnung fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen erließ die Haftrichterin beim Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Die Serie begann am 24. Januar 2017 in der Kleingartenanlage "Steinkaute" in Alsfeld. Damals brannten zwei Gartenlauben vollständig ab und verschiedene Werkzeuge wurden entwendet. Im August des gleichen Jahres war der Täter in eine Hütte in der Grünberger Straße eingebrochen und hatte von dort ebenfalls Arbeitsgeräte gestohlen. Etwa zwei Wochen später drang er erneut gewaltsam in das gleiche Gartenhaus in Alsfeld ein und setzte dieses in Brand, vermutlich um Spuren zu vernichten. Die osthessische Polizei berichtete bereits über diese Vorfälle.

Den entscheidenden Hinweis auf den Verdächtigen brachte schließlich eine DNA-Spur, die an einem Tatort gesichert wurde. Die Kriminalpolizei Alsfeld fand im Zuge der weiteren Ermittlungen Unterstützung unter anderem vom Hessischen Landeskriminalamt, dem Bundeskriminalamt sowie von Ermittlungsbehörden in Schweden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Brandstifters stellten die Beamten Diebesgut, das einem Teil der zuvor begangenen Taten zugeordnet werden konnte, sicher. Es wurden aber auch Gegenstände aufgefunden, die aus anderen Einbrüchen stammen könnten. Hierbei handelt es sich um ein Baustellenradio der Marke "Makita", vier Bücher aus den dreißiger Jahren, ein Fernglas des Herstellers "Hunter" sowie einen Receiver des Fabrikats "Orbitech".

Die Besitzer der aufgefundenen Sachen werden gebeten, sich bei Kriminalpolizei in Alsfeld unter der Telefonnummer (0 66 31) 97 40 zu melden.

 

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