Außenaufnahme des Polizeipräsidiums Osthessen
 
30.03.2017

Durchsuchungen und Festnahme nach Schüssen auf Autos, Busse und Lkw

Waffe - Polizeipräsidium Osthessen
Fulda - Durchsuchungen und Festnahme nach Schüssen auf Autos, Busse und Lkw FULDA - Die Fuldaer Kriminalpolizei hat am Mittwochmorgen (29.03.) die Wohnung sowie den Arbeitsplatz eines 19-Jährigen aus dem Landkreis Fulda durchsucht. Dem jungen Mann wird vorgeworfen, Mitte Februar Schüsse auf zwei Busse in Nüsttal-Kermes sowie am ZOB in Hilders abgegeben zu haben (wir berichteten). Außerdem soll der Mann am selben Tag auch einen Lkw auf der Bundesstraße 458 im Bereich des Grabenhöfchens sowie ein Auto in Fulda-Dietershan beschossen haben. In allen Fällen entstand Sachschaden. Dass keine Personen verletzt wurden, ist allerdings allein dem Zufall zu verdanken. Die Polizei hatte daher ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes, Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verstoßes gegen das Waffengesetz und der versuchten gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Während ihrer umfangreichen Ermittlungen waren die Beamtinnen und Beamten auf die Spur des Mannes gekommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlies ein Richter am Fuldaer Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnung des 19-Jährigen sowie die von ihm benutzten Räumlichkeiten an seinem Arbeitsplatz. Bei den Durchsuchungen fand die Polizei Beweismaterial, darunter eine Luftdruckpistole, bei der es sich um die mutmaßliche Tatwaffe handeln dürfte. Den Tatverdächtigen nahm die Kripo fest. Während seiner Vernehmung räumte er die vorgeworfenen Taten ein. Der Beschuldigte wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda dem Haftrichter beim Amtsgericht Fulda vorgeführt. Dieser hat den Erlass auf einen Haftbefehl abgelehnt, da er keine Haftgründe sah. Der Beschuldigte wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.