Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Nordhessen
 
28.04.2017 | Polizeipräsidium Nordhessen

„LEON-Hilfe-Inseln“ nun auch in Fritzlar

Am Donnerstag, dem 27. April 2017, hat Kinderkommissar LEON die ersten LEON-Hilfeinseln im Schwalm-Eder-Kreis in Fritzlar eingeführt.

Nach langer Vorbereitungszeit war es endlich soweit. Um 10:00 Uhr setzte sich die Gruppe, bestehend aus Kinderkommissar LEON, Jugendkoordinator, Schulpsychologe, einem Polizeibeamten von der Jugendverkehrsschule, der Klasse 1b der Grundschule an den Türmen, Bürgermeister, Stadtmarketingleiterin und Dienststellenleiter der Polizeistation Fritzlar, von der Grundschule aus in Bewegung, um gemeinsam die neuen LEON-Hilfeinseln in der Innenstadt zu entdecken. Auf dem Weg erklärte Marcus Lerch (Jugendverkehrsschule) gemeinsam mit LEON den Kindern, wie sie sicher die Straße überqueren können. Nach dem Innenstadtrundgang fand die abschließende Infoveranstaltung in der Grundschule an den Türmen statt. Volker Schulz, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Schwalm-Eder erklärte zusammen mit LEON in der Aula den gespannt zuhörenden 180 Schülern und Schülerinnen der 1. und 2. Klassen und einer Gruppe mit 22 Kindergartenkindern das LEON-Hilfeinsel-Projekt.

v. l. Frau Vater (Lehrerin), Marcus Lerch (RVD – Jugendverkehrsschule), Martin Kuhn (Schulpsychologe), Susanne Ebel (Stadtmarketing), Dieter Rost (Dienststellenleiter Polizeistation Fritzlar), Frau Schreier (Geschäftsinhaberin), Hartmut Spogat (Bürgermeister Stadt Fritzlar), Volker Schulz (Jugendkoordinator PD Schwalm-Eder), Natalie Schlechter (LEON) - Foto: Karsten Knödel-Heimatnachrichten
v. l. Frau Vater (Lehrerin), Marcus Lerch (RVD – Jugendverkehrsschule),
Martin Kuhn (Schulpsychologe), Susanne Ebel (Stadtmarketing),
Dieter Rost (Dienststellenleiter Polizeistation Fritzlar),
Frau Schreier (Geschäftsinhaberin), Hartmut Spogat (Bürgermeister Stadt Fritzlar),
Volker Schulz (Jugendkoordinator PD Schwalm-Eder), Natalie Schlechter (LEON)

 

„LEON-Hilfeinseln“ machen die Innenstadt sicherer

Auf dem Schulweg, zum Sportkurs, zum Musikunterricht oder auch auf dem Weg zu Freunden sind Kinder oft alleine oder in Begleitung Gleichaltriger unterwegs. Beruhigend ist es dann, wenn für die Kinder auf diesem Weg Orte bereitgestellt sind, wo sie Hilfe bekommen, wenn sie Probleme haben, wenn sie sich in Gefahr befinden, von Fremden angesprochen oder verfolgt werden, sich verlaufen haben oder wenn es ihnen nicht gut geht.

LEON-Hilfe-Inseln sind Anlaufstellen für Kinder, die in Notfallsituationen geraten. Hilfe-Inseln können Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe sein ebenso wie Kinder-, Jugend- und Familieneinrichtungen, Arztpraxen und öffentliche Institutionen. Durch ein Plakat, das das Logo mit dem Kinderkommissar zeigt, sind die Hilfe-Inseln schnell zu finden. Dieses Plakat weist darauf hin, dass die Kinder hier Hilfe von freundlichen Mitarbeitern erhalten.

Die Stadt Fritzlar und das Stadtmarketing haben in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Schwalm-Eder und dem Schulamt Schwalm-Eder/Waldeck-Frankenberg erste Anlaufstellen in Fritzlar für Kinder gefunden. In der Anfangsphase gehören insgesamt  zehn Geschäfte (Schuhhaus Schreier, Bettenhaus Hammerschlag, DomBuch Vockeroth, Uhren Reich, die St. Martin Apotheke, Spielwaren Villa Kunterbunt, Sanitätshaus Thiel, die Galerie zum Kleinen Mann, Aura Floraldesign, die Touristinformation), das Staatliche Schulamt, der Kindergarten „Regenbogenland“ und die Grundschule an den Türmen dazu.

Bürgermeister Spogat ist begeistert von dem Projekt. „Fritzlar ist der größte Grundschulstandort in der Region. Es ist uns daher wichtig, den Kindern Sicherheit auf ihren Schulwegen zu geben“, sagte Spogat.