Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
02.03.2017

Mittelhessische Fastnachter setzten auf BOB

Bei Kontrollen an Fasching wenig Beanstandungen - Über 400 Fahrzeuge kontrolliert

Bei den Alkoholkontrollen, die über Fasching in Mittelhessen durchgeführt wurden, zeigte es sich, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer sehr verantwortungsbewusst unterwegs waren.

Alkoholtestgerät mit BOB-Schlüsselanhänger und KarnevalsmützeBei den über 400 kontrollierten Fahrzeugen fielen lediglich drei Personen, die zu tief ins Glas geschaut hatten, auf. Da ihr Promillewert nicht hoch war, kommt auf sie eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu. Personen mit höherer Promillegrenze wurden nicht kontrolliert.

Foto rechts: Alkoholtestgerät mit BOB-Schlüsselanhänger und Karnevalsmütze

Anders verhält es sich bei den Drogen.

Hier kommen auf zwölf Personen Strafanzeigen zu. Bei einem Verdächtigen musste sogar der Führerschein sichergestellt werden. Über die tollen Tage musste die Polizei einen Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrer Alkohol zu sich genommen hatte, aufnehmen.

Wie bereits angekündigt wurde (siehe Vorbericht unten), kam es in den vier mittelhessischen Landkreisen zu einer Vielzahl von Verkehrskontrollen. In Mittelhessen wurden dabei etwas über 400 Fahrzeuge und etwa 600 Personen kontrolliert.  

Die beiden Kontrollen beteiligten Polizisten konnten darüber berichten, dass die Maßnahmen auf eine sehr hohe Akzeptanz stießen.

Ein Grund für den positiven Verlauf dürfte auch die weit über Mittelhessen hinaus bekannte Aktion BOB sein. Bei diesem Projekt ist derjenige BOB, der keinen Alkohol trinkt und seine Freunde und Bekannte sicher nach Hause bringt.

BOB dürfte somit auch in dieser Faschingszeit wieder dafür gesorgt haben, dass viele Besucher von Faschingsveranstaltungen sicher nach Hause kamen.

Jörg Reinemer, Pressesprecher | 02.03.2017 | PPMH - Ac.

 

Hier noch mal der Vorbericht zur Faschingszeit:


BOB-Schriftzug mit Karnevalsmütze und PolizeikelleSicher durch die "tollen Tage"

Polizeipräsident Bernd Paul kündigt Kontrollen zur Faschingszeit an und weist auf Aktion BOB hin

       
Die Höhepunkte der fünften Jahreszeit stehen bevor: Konfetti, originelle Maskerade, Bier, Luftschlange und rote Nase. Ausgelassen, heiter und beschwingt geht es vom Faschingsumzug zur Karnevalsparty, von der Fremdensitzung zum Kappenabend. Tolle Auftritte und ausgelassenes Feiern sieht man aktuell vielerorts in Mittelhessen und anderswo.

Zu tief ins Glas geschaut, hat der vermeintliche Spaß oftmals unerwünschte Folgen. Der morgendliche Kater ist mit Abstand noch die harmloseste. Die heimische Polizei will den Karnevalisten den Spaß in den „Tollen Tagen“ nicht vermiesen. Ganz im Gegenteil: Wir wollen, dass Sie die Faschingszeit sicher und ohne Unfälle überstehen.

 

Polizeipräsident Bernd Paul mit dem BOB-Schlüsselanhänger„Wer an einer Karnevalsveranstaltung teilnimmt und feiern will, sollte sich zuvor der Verantwortung für die sichere Heimfahrt bewusst sein. Jeder Fahrzeuglenker trägt die Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitmenschen“, sagt Polizeipräsident Bernd Paul.

Damit die gute Stimmung nicht getrübt wird, appellieren Polizeipräsident Paul und die Polizei Mittelhessen an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer:

Feiern ja – Wer fährt trinkt nicht:
Alkohol und Drogen am Steuer nein!

„Auf Spaß und Euphorie folgt oft schlagartig die Ernüchterung, wenn das Reaktionsvermögen bei den vielfältigen Verkehrssituationen alkohol- oder drogenbedingt stark eingeschränkt ist. Daraus ergeben sich Gefahrensituationen und Verkehrsunfälle, die unter normalen (nicht berauschten) Umständen vermeidbar gewesen wären“ so der Polizeipräsident.

"Das Risiko in einen Unfall mit schwerer Folge (mit getöteten oder schwerverletzten Personen) verwickelt zu werden, ist nach Konsum von Alkohol und/oder Drogen mehr wie doppelt so hoch, wie bei unbeeinflussten Fahrzeugführern. Damit wird das fortwährend hohe Niveau für die Gefahren schwerwiegender Folgen bei „Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss“ sehr deutlich", ergänzt Paul. Um dem entgegenzutreten, wird die mittelhessische Polizei auch in diesem Jahr in der Faschingszeit verstärkt Kontrollen durchführen, um unverbesserliche Alkohol- und Drogensünder zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen, kündigt der Polizeipräsident an.

Schlaue Karnevalsnarren fahren nüchtern! Schlaue Karnevalsnarren nutzen BOB!

Abschließend weist Polizeipräsident Paul im Zusammenhang mit „Fasching“ auf die erfolgreiche Aktion BOB des Polizeipräsidiums Mittelhessen für junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren hin: „Mit einer Vielzahl von Maßnahmen hat diese Aktion in den zurückliegenden Jahren geholfen, die alkohol- oder drogenbedingten Verkehrsunfälle in der Hauptzielgruppe der jungen Fahrer in Mittelhessen deutlich zu reduzieren.“ Der Präsident weiter: „Ein BOB kann jeder sein, egal ob Mann oder Frau, ob jung oder alt. Er dokumentiert diese Verantwortungsübernahme, indem er sich mit dem gelben BOB-Schlüsselanhänger zu erkennen gibt!“

BOB-Schlüsselanhänger mit PolizeikelleDer „BOB“ ist die Person einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und sich und seine Mitfahrer sicher nach Hause bringt. Faschingsdiscos, Prunksitzungen und Festumzüge gehören nicht nur für die eingefleischten Närrinnen und Narren zum Programm – die Aktion BOB mischt auch in diesem Jahr aktiv mit. Viele Veranstalter, Vereine und mittelhessische Totalitäten unterstützen BOB. In den teilnehmenden Gaststätten, Kneipen, und Diskotheken in Mittelhessen erhält der Fahrer einer Gruppe ein alkoholfreies Getränk gratis.

Foto: Eine Anhaltekelle mit dem BOB-Schlüsselanhänger

Damit es nach den Faschingstagen ein zwar möglicherweise verkatertes, aber hoffentlich kein böses Erwachen gibt, rät die mittelhessische Polizei:

  • Genießen Sie die fünfte Jahreszeit und feiern Sie nach Lust und Laune – aber nehmen Sie ohne Alkohol und Drogen am Straßenverkehr teil!
  • Vor einem Konsum berauschender Mittel sollten Sie immer abklären, wie man wieder sicher nach Hause kommt, ohne selbst fahren zu müssen.
  • Zur eigenen Sicherheit nie in ein Auto einsteigen, wenn man das Gefühl hat, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht.
  • An „Promillegrenzen“ herantrinken funktioniert nicht. Es gibt dafür keine passenden Formeln oder Rechenspiele. Auch „Wundermittel“ aus dem Internet zum schnelleren Alkoholabbau verfehlen ihre Wirkung immer!
  • Am „Morgen danach“ den Restalkohol nicht unterschätzen! Alkoholgenuss am Vortag kann zur Folge haben, dass man am nächsten Tag noch nicht fahrtauglich ist. Wer mit Restalkohol z.B. auf dem Weg zur Arbeit erwischt wird, riskiert den Führerschein. Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe sind die Konsequenzen.
  • Achtung Fahranfänger: Während der Probezeit und bis zum 21. Lebensjahr gilt 0,0 Promille.
  • Radfahrer gelten ab 1,6 Promille als absolut fahruntüchtig. Sie können ebenfalls den Führerschein verlieren. Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung sowie eine Geldstrafe sind die Folgen.
  • Ab 0,3 Promille drohen bei Unfällen oder sonst auffälliger Fahrweise Führerscheinentzug, Geldstrafe und Punkte. Bei Unfällen mit Alkohol oder Drogenkonsum kann es zudem Ärger mit dem Autoversicherer geben.

Wir wünschen eine tolle und sichere fünfte Jahreszeit in Mittelhessen und überall!


Mittelhessische Fastnachter setzen auch diesmal auf BOB

Auch in diesem Jahr unterstützen viele mittelhessischen Karnevalisten wieder die Aktion BOB gegen Alkohol am Steuer, die inzwischen zehnte Karnevals-Kampagne geht. Alle aktiven Narren haben derzeit alle Hände voll zu tun, und BOB mischt munter mit bei den Faschingsdiscos, Prunksitzungen und Festumzügen.

Gießener Narren sind pro BOB eingestellt!

Beispielhaft geht da seit Jahren die Gießener-Fassenachts-Vereinigung (GFV) vor, sie macht schon fast traditionell ihre Mitglieder und Teilnehmer der Gießener Fassenacht darauf aufmerksam, dass Alkohol und Teilnahme am Straßenverkehr nicht zusammen passt. So auch in der aktuellen Kampagne anlässlich des Prinzenbrunches.

Beim Prinzenempfang des GVG in Gießen mit von links: Hofmarschall Frank und Polizeihauptkommissar Jörg Pfeiffer mit dem BOB-Schriftzug, sowie das Prinzenpaar: Prinzessin Sabrina I. und Prinz Sören I. Foto: Roland Kessler
Die Gießener Narren der GFV mit von links: Hofmarschall Frank und Polizeihauptkommissar Jörg Pfeiffer mit dem BOB-Schriftzug, sowie Prinzessin Sabrina I. und Prinz Sören I.
Foto: Roland Kessler


Aktion BOB wieder in der Bütt bei den Karnevalsvereinen im Lahn-Dill-Kreis

Der bekennende BOB-Unterstützer der ersten Stunde, der CVO aus der Narrenhochburg Dillenburg-Oberscheld, und der befreundete Karnevalsverein aus Herborn (HKV), trafen sich auf Einladung des Leiters der Aktion BOB im Lahn-Dill-Kreis, Polizeihauptkommissar Andreas Düding, bei der Polizeistation in Dillenburg.

Beide Vereine waren natürlich durch zahlreiche Mitglieder ihres Vorstandes und mit der 1. Vorsitzenden des CVO, Ursula Theiß und des 1. Vorsitzenden des HKV, Thorsten Hamm, prunkvoll vertreten. Der Leiter der Polizeidirektion im Lahn-Dill-Kreis, Polizeidirektor Rolf Krämer genauso wie der neue Leiter der Polizeistation Dillenburg, Erster Polizeihauptkommissar Stefan Jilg, ließen sich die Teilnahme an dem närrischen Treiben nicht nehmen, siehe Foto, zur Vergrößerung 'anklicken'.

Aktion BOB mit den Karnevalsvereinen CV Oberscheld und KV Herborn trafen sich bei der Polizeistation in Dillenburg - Foto: Kathrin Weber
Aktion BOB mit den 'Narrenschaften' des Karnevalsvereins CV Oberscheld und KV Herborn
Foto: Kathrin Weber

Auch in der Wetterau ist BOB im Karneval ein Thema

Die Karnevalsgesellschaft "Mörlau" stellt sich ebenso in den Dienst der guten Sachen und wirbt für die Aktion BOB - gegen Alkohol am Steuer. Vor dem Start des närrischen Lindwurms durch Mörlaus Straßen am Sonntag, 26. Februar, stellte sich das Prinzenpaar nochmals für ein Bild mit dem BOB zur Verfügung - wir sagen DANKE!

Das Prinzenpaar der 1. Ober-Mörler Karnevalsgesellschaft Mörlau e. V.? , seine Tollität Prinz Wulf I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Claudia I. mit Polizeihauptkommissar Lothar Weil und Polizeioberkommissarin Annette Horhäuser, präsentieren sich mit dem großen BOB-Schriftzug

Foto: Das Prinzenpaar der 1. Ober-Mörler Karnevalsgesellschaft "Mörlau" e. V., seine Tollität Prinz Wulf I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Claudia I. mit Polizeihauptkommissar Lothar Weil und Polizeioberkommissarin Annette Horhäuser, präsentieren sich mit dem großen BOB-Schriftzug

 

Last but not least: Die Marburger Karnevalisten sind ebenfalls dabei!

Das Prinzenpaar des Festausschusses Marburger Karneval e. V. steht auch voll hinter der Aktion BOB des Polizeipräsidiums Mittelhessen gegen Alkohol am Steuer. Der gelbe BOB-Schlüsselanhänger begleitet die Aktiven des Marburger Karnevals durch die aktuelle Karnevalssaison.

Karnevalsverein FMK Marburg mit Polizeioberkommissar Tobias Decher, Hofdame Silke, Prinz Thorsten II, Prinzessin Manuela I und Präsident Markus Braun - Foto: E. Dersch
Foto - Der mit dem Prinzenpaar angetretene Hofstaat des Karnevalsvereins FMK Marburg mit von links: Polizeioberkommissar Tobias Decher, Hofdame Silke, Prinz Thorsten II., Prinzessin Manuela I. und Präsident Markus Braun  präsentieren gemeinsam das BOB-Werbebanner - Foto: E. Dersch

 

Auch die Karnevalsumzüge hatten BOB zum Thema

In Gießen konnten am Sonntag 80.000 Besucher bei strahlenden Sonnenschein die BOB-Lokomotive mit Zugmarschall "Hacki" Hachberger bewundern, ein echt auch von der Farbe her passendes Motiv! Am Rosenmontag bewunderten in Marburg 20.000 Narren den Karnevalsumzug, Zugmarschall Toni Ahlendorf präsentierte gleich am Anfang des Umzuges das große BOB-Banner an seinem Motivwagen, siehe Fotocollage:

Auch die Karnevalsumzüge in Gießen und Marburg hatten BOB zum Thema

 

Extraseite zum Thema BOB und verkehrssicher-in-mittelhessen der Oberhessischen Presse     

Viele Veranstalter, Vereine und mittelhessische Tollitäten unterstützen BOB!

Wohl dem, der einen BOB hat. Mit einem BOB fährst Du in jeder Hinsicht sicher, nicht nur im Karneval! Mach mit - sei ein BOB und bringe Deine Freunde sicher nach Hause!

BOB-Seite zum Thema Karneval

 

Am Mittwoch, 22. Februas 2017, erschien in allen, von einem unserer Zeitungspartner herausgegebenen Wochenblättern

  • Anzeiger extra,
  • Marburg extra,
  • Hinterland extra

der "Oberhessischen Presse" eine komplette Extraseite zum Thema BOB und verkehrssicher-in-mittelhessen.

Hier die BOB-Sonderseite als PDF-Datei (2,38 MB)

 

Hier der ausführliche Bericht und weitere Fotos auf der BOB-Seite

Die zwei Plakate zur Aktion BOB und verkehrssicher-in-mittelhessen

 

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB gibt es im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

und zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier sowie weiter Bilder und Infos zum Karneval auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de

Ein Artikel dazu auf Facebook

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