Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
22.02.2017

Gaswarngeräte können Menschenleben retten!

Polizei Mittelhessen schafft CO-Warngeräte an

Polizeibeamte sind in Ausübung ihres Dienstes immer wieder verschiedensten Gefahren ausgesetzt.
   

Artikelausschnitt der Oberhessischen Presse: Verletzte durch KohlenmonoxidDer nebenstehende Bericht aus der Oberhessischen Presse vom 17. Februar zeigt eine dieser möglichen Gefahren, die jederzeit vorkommen können:

 

Ein Einsatzort mit der Gefahr durch Kohlenstoffmonoxid (CO) oder wie es umgangssprachlich heißt Kohlenmonoxid.

Dieses Atemgift ist sehr gefährlich, weil es ein geruchs-, farb- und geschmackloses und damit nicht wahrnehmbares Gift ist.

Die CO-Vergiftung endet tödlich, ohne dass es zuvor zur Atemnot oder anderen Warnzeichen kommt!

Man „schläft“ einfach ein.

 

Um die Sicherheit seiner Polizeibeamten weiter zu erhöhen, hat das Polizeipräsidium Mittelhessen jetzt zunächst 50 CO-Gaswarngeräte für die Einsatzkräfte beschafft, die in der Regel als erstes am Einsatzort sind.

Dieses kleine aber feine Gerät, es ist nicht mal so groß wie eine Schachtel Zigaretten oder ein Handy (siehe Foto unten), misst fortlaufend die Konzentration des Kohlenmonoxids in der Umgebungsluft und gibt sofort einen nicht zu übersehenden optischen und unüberhörbaren akustischen Alarm bei Überschreiten der festgelegten Grenzwerte.

Größenvergleich: Das CO-Gaswarngerät ist nicht mal so groß wie ein Handy
Foto: Größenvergleich CO-Warngerät mit Handy

Natürlich gibt es noch andere Gifte, vor denen dieses Gerät nicht warnt, aber zumindest eine Belastung durch Kohlenmonoxid würde dieses Gerät anzeigen.


Am Donnerstag, 16. Februar, ließ es sich  der Kreisbrandinspektor des Landkreises Marburg-Biedenkopf , Lars Schäfer, nicht nehmen, folgte der Bitte der Polizei Marburg um Unterstützung sehr gerne und machte in der ersten von derzeit drei  geplanten Veranstaltungen die zukünftigen Nutzer mit dem  neuen Ausrüstungsgegenstand vertraut.

Referent: Kreisbrandinspektor des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Lars Schäfer  
„Das CO-Warngerät ist ein sehr sinnvolles, ergänzendes technisches Einsatzmittelmittel zur  Lagebeurteilung. Wenn wirklich Kohlenstoffmonoxid eine Rolle spielt, dann geht der Alarm am Gerät los und das kann Menschenleben retten, sowohl das eigene, als auch das von anderen!“, sagte der Kreisbrandinspektor vor rund 50 Beamten der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf.


Er mahnte gleichzeitig, dass es nur am Mann/an der Frau nicht aber im Streifenwagen etwas nützt.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer machte die zukünftigen Nutzer mit dem neuen Ausrüstungsgegenstand vertraut.
Foto: Kreisbrandinspektor Lars Schäfer machte die zukünftigen Nutzer/innen mit dem neuen Ausrüstungsgegenstand vertraut.

Tragevariante des CO-Gaswarngerätes für EinsatzkräfteLars Schäfer gab einen kurzen Überblick über das Auftreten, Vorkommen und die Gefahren von Kohlenmonoxid.

Er erläuterte die von der Konzentration abhängigen, abgestuften Maßnahmen, die das Retten und Bergen nach Öffnen von Fenstern und Türen bis hin zur absoluten  Notwendigkeit sämtlicher Maßnahmen nur unter umluftunabhängigen Atemschutzgerät umfassen.

Danach widmete er sich ausgiebig dem Gerät selbst und erklärte ausführlich Funktionen, Bedienmöglichkeiten und Tragevarianten, siehe Foto.