Hessische Polizei - Polizeiautos
 
19.09.2018 | Polizeipräsidium Westhessen

Durchführung von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

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Am Mittwoch und Donnerstag (19. und 20. Sept) finden im Rahmen zweier europaweit durchgeführter Aktionstage, auch im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen, mehrere polizeiliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit statt. Das europaweite Polizeinetzwerk "TISPOL" (Abkürzung für Traffic Information System Police) hat sich bereits seit mehreren Jahren, verbunden mit dem Motto "Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!", zur Aufgabe gemacht, die Zahl der Verkehrsunfallopfer zu senken. Entsprechend dieses Zieles findet am Mittwoch, 19.09.2018, wie auch bereits in den beiden Vorjahren, die Verkehrssicherheitsaktion "EDWARD = European Day Without A Road Death" statt. Mit dem Projekt "EDWARD" ruft TISPOL alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, die eigene Haltung und das Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren, um dadurch die Zahl der Verkehrsopfer auf europäischen Straßen zu reduzieren. Die im Bereich der hiesigen Polizeidirektionen stattfindenden Maßnahmen stellen sich in Form einer Präventionsveranstaltung im Bereich der Fußgängerzone in Eltville und auch im Rahmen von Geschwindigkeits- oder Abstandsmessungen an unterschiedlichen Stellen der sechs Direktionsbezirke dar.

Darüber hinaus findet am Donnerstag, 20.09.2018, unter dem Motto "sicher.mobil.leben" die Aktion "Focus on the road" statt. Durch polizeiliche Anhalte- und Kontrollmaßnahmen, in deren Fokus die Feststellung von Verstößen gegen die Gurtpflicht und Verstöße gegen die Nutzung von elektronischen Geräten, wie zum Beispiel Smartphones, stehen, soll im Flächenbereich des Polizeipräsidiums Westhessen und auch mittels einer Präventionsveranstaltung in der Wiesbadener Innenstadt im Schwerpunkt auf die Gefahren im Straßenverkehr durch Ablenkung aufmerksam gemacht werden. So verringert Ablenkung am Steuer die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen und verlängert die Reaktionszeiten. Durch die Nutzung von Kommunikationsmitteln während der Fahrt erhöht sich das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache. Wobei die Erhöhung des Unfallrisikos für Fahranfänger und erfahrene Autofahrer gleichermaßen gilt. Zu beachten ist, dass das Telefonieren und das Texten während der Fahrt genauso gefährlich ist, wie das Fahren mit 0,8 bis 1,0 Promille Blutalkohol. Als Kombination mit dem verstärkten Blick auf Smartphones am Steuer hat sich als zweiter Kontrollschwerpunkt die Einhaltung der Gurtpflicht bewährt. Sicherheitsgurte retten Leben und die Schwere der Unfallfolgen hängt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht.