Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Westhessen
 
25.09.2019 | Polizeipräsidium Westhessen

Neue Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren im Landkreis Limburg-Weilburg

 

Am Donnerstag, dem 19.09.2019, konnte Polizeioberkommissarin Marianna Wüst gleich zwei neue Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren im Gebäude der Polizeidirektion Limburg-Weilburg in Limburg begrüßen. Karin Enzenauer und Peter Kraus verstärken ab sofort das Team der nun insgesamt 26 ehrenamtlichen Sicherheitsberater des Landkreis Limburg-Weilburg und werden zukünftig von Marianna Wüst unter anderem über die neuesten Tricks und Maschen der Betrüger informiert. Die beiden Neuen im Team der Sicherheitsberater, kurz SfS genannt, waren zuvor mit weiteren Teilnehmern aus dem Main-Taunus-Kreis im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung des Polizeipräsidiums Westhessen in Hofheim auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet worden.

 

Frau Enzauer, Peter Kraus und Mariana Wüst

 

Frau Enzenauer ist 55 Jahre alt, gelernte Biologielaborantin und war bereits 10 Jahre als Alltagsbegleiterin im Bereich der Seniorenarbeit tätig. Frau Enzenauer ist Ansprechpartnerin für den Bereich Bad Camberg und unter der Telefonnummer 06434-903 699 zu erreichen.

Der pensionierte Polizeibeamte Peter Kraus ist 64 Jahre alt und bringt durch seine vorherige berufliche Tätigkeit bereits viel Erfahrung für dieses Ehrenamt mit. Er ist neben Bernd Michel der zweite SfS für den Bereich Elz. Zu erreichen ist Herr Kraus unter der Telefonnummer 06431-955 947.

Bereits 1995 wurde das Konzept „Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren“ im Wetteraukreis durch den dortigen Altenbeirat in Zusammenarbeit mit der Polizei aus der Taufe gehoben und im gleichen Jahr mit dem 1. Preis des „Präventionspreises des kriminalpolizeilichen Vorbeugungsprogramms des Bundes und der Länder“ ausgezeichnet.

Ziel des Konzeptes, welches es seit 2010 auch im Landkreis Limburg-Weilburg gibt, ist es Seniorinnen und Senioren zu erreichen und über Kriminalität und Gefahren aufzuklären. So geben die Seniorensicherheitsberater unter anderem praktische Ratschläge und bewährte Tipps zu den Themen Gefahren im Internet, Sicherheit im Straßenverkehr, Opferschutz / Opferhilfe und vor allem Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Dazu zählen z. B. dubiose Haustürgeschäfte, „Enkeltrick“, Falsche Polizeibeamte, Taschen- und Trickdiebstahl. Zudem dienen Sie auch als Vermittler zwischen älteren Menschen und der Polizei, um den Seniorinnen und Senioren die Kontaktaufnahme mit der Polizei zu erleichtern und eventuelle Hemmschwellen abzubauen.

Interessenten für das Ehrenamt „Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren“ können sich gerne unter der Telefonnummer 06431/9140-241 oder per E-Mail unter praevention.pd-lm.ppwh@polizei.hessen.de mit Frau Wüst in Verbindung setzen.