Aussenaufnahme des Polizeipräsidiums Südhessen
 
07.08.2019

Übung der Interventionskräfte an der Stadtteilschule Arheilgen

Bewältigung einer lebensbedrohlichen Einsatzlage

Übung der Interventionskräfte an der Stadtteilschule Arheilgen

Ereignisse wie in Brüssel, Paris und München stellen Streifenbeamtinnen und Streifenbeamte des Wechselschichtdienstes vor besondere Herausforderungen. Die Ausstattung und Ausbildung, der für solche Lagen in der ersten Phase vorgesehenen Interventionskräfte, hat sich beginnend mit dem Amoklauf in Erfurt im Jahr 2002 enorm weiterentwickelt.

Durch die Abteilung Zentrale Dienste werden die Streifenbeamtinnen und Streifenbeamten des Polizeipräsidiums Südhessen in regelmäßigen Abständen dahingehend fortgebildet.

Am Dienstag (06.08.) fand an der Stadtteilschule in Darmstadt-Arheilgen nun ein Übungsszenario zur Verbesserung der notwendigen Handlungskompetenz der Interventionsteams statt, in welchem hierzu eine lebensbedrohliche Einsatzlage im Zusammenhang mit bewaffneten Gewalttätern dargestellt wurde.

Die an der Übung beteiligten Kollegen gingen die Aufgabe hochmotiviert an und zeigten anschließend, trotz der unübersichtlichen Ausgangslage, dass die Polizei handlungsfähig ist. In der Schule wurde geschossen und die daraufhin alarmierten Streifenteams mussten sofort agieren und schnellstmöglich handeln, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Übungsleiterin, Kriminalhauptkommissarin Türk, zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Die Übung gibt Sicherheit und hilft Abläufe zu optimieren. Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen und bereiten das Geübte nun gemeinsam nach.“

Ein besonderer Dank geht abschließend auch an die weiteren an der Übung beteiligten Institutionen, die dazu beitrugen, ein sehr realitätsnahes Übungsszenario abbilden zu können, allen voran dem staatlichen Schulamt sowie der Belegschaft der Stadtteilschule Arheilgen und HEAG-mobilo, für die freundliche Bereitstellung eines Schulbusses.

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