Aussenaufnahme des Polizeipräsidiums Südhessen
 
03.04.2020

Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Björn Rothmüller 

Björn Rothmüller

Polizeipräsidium Südhessen
Polizeidirektion Odenwald
Regionale Kriminalinspektion

Telefon:    06062 953 240
E-Mail:      rainbow.ppsh@polizei.hessen.de

 

Ich bin Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (kurz AgL oder Ansprechpartner für LSBTTI*Q) im Polizeipräsidium Südhessen und damit zuständig für die Stadt Darmstadt, die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und den Odenwaldkreis.

Personen die nicht „hetero“-orientiert leben wurden schon immer Opfer von Straftaten, die Formen der Gewalt stellen sich vielfältig dar:

Delikte der psychischen Gewalt wie sexistische Beschimpfungen und Beleidigungen, Mobbing oder Stalking und gewisse Formen des Vandalismus gehören ebenso dazu, wie physische Gewalt in Form von Körperverletzungsdelikten, Sexualdelikten bis hin zu Raubüberfällen oder gar Tötungsdelikten.

Die Opfer erleben diese Gewalt als Angriff auf ihre Identität und den höchstpersönlichen Lebensbereich als Lesbische, Schwule, Bi-Sexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle oder *Queere Person. Eine der wesentlichen Folgen daraus können erhebliche Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen sein.

Nicht alle Geschädigte wagen den Weg zur Polizei oder gar in die Öffentlichkeit, weil sie aus Angst vor Repressalien oftmals ihre Identität zu verbergen versuchen. Eine Vielzahl von Gewalttaten werden deshalb bei der Polizei nicht angezeigt und sind damit auch zukünftig kaum zu verhindern, weil sich die Täter in Sicherheit wiegen und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen können.

Selbst seit Jahren offen homosexuell lebend, möchte ich meinen Beitrag leisten und zu dieser Thematik informieren und aufklären. Nicht „hetero“-lebenden Kollegen*innen möchte ich –wo gewünscht und/oder notwendig auf ihrem Weg beratend und unterstützend zur Seite stehen. Dabei wird absolute Vertraulichkeit zugesichert.

Im Rahmen polizeilicher Ermittlungsverfahren / Straftaten mit Hintergründen bezüglich der sexuellen Orientierung stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Kollegen*innen sollen von meinem Hintergrundwissen profitieren und es kann gegebenenfalls an unterstützende Organisationen verwiesen werden. In herausragenden Fällen, ist seitens des AgL auch die Erstberatung von Opfern möglich.


Bitte beachten Sie:

Die hier aufgeführten Ansprechpartner sind nicht rund um die Uhr im Dienst !

Sollten Sie dringend Hilfe benötigen, wählen Sie bitte den Notruf 110 !