Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Nordhessen
 
24.11.2016 | Polizeipräsidium Nordhessen

Polizeiliche Prävention im Alter: Weitere Sicherheitsberater für Senioren erfolgreich beschult

„SfS, ein Baustein der Seniorenprävention!“

Das Präventionsprogramm Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (kurz „SfS“) ist nach dem erfolgreichen nordhessischen Auftakt im November 2013 bei der Stadt Kassel im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Nordhessen umgesetzt worden. Mittlerweile sind 105 SfS beim Polizeipräsidium aktiv.

In Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium Nordhessen, der Stadt Kassel, dem Landkreis Kassel sowie dem Seniorenreferat der evangelischen Kirche in Kassel fand vom 8. bis 11. November 2016 im Polizeipräsidium eine Schulung von 12 Seniorinnen und Senioren im Alter von 50+ zu ehrenamtlichen "Sicherheitsberatern/innen für Seniorinnen und Senioren" statt. Frauen und Männer sind in der Gruppe fast in gleicher Anzahl vertreten. Besonders erfreulich ist, dass ein weiterer Schulungsteilnehmer mit Migrationshintergrund künftig auch als Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren aktiv wird.

Goppenfoto SfS in Kassel 2016
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Präventionsprogramms
"Sicherheitsberater/innen für Seniorinnen und Senioren im Polizeipräsidium Nordhessen 2016

Unterwiesen wurden die Teilnehmer durch die Präventionsdienststelle des Polizeipräsidiums in den Themenbereichen „Sicherheit im Alltag“, „Verkehrsprävention“, „Prävention Cybercrime“, „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Opferschutz und Opferhilfe“. Als weiterer Kooperationspartner informierte die Verbraucherzentrale Kassel e.V. über ihre „Aufgaben und Angebote sowie aktuelle Verbraucherfragen“.

Die Schulungsteilnehmer waren mit viel Freude und Enthusiasmus bei der Sache. „Es macht viel Spaß und bereichert einen selbst, wenn man helfen kann“, so die Aussage eines Teilnehmers.

Visitenkarte SfSDie Erfahrungen mit den ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberatern/innen für Seniorinnen und Senioren sind nach mittlerweile drei Jahren überaus positiv. Sie sind ein weiterer Baustein in der Sicherheitsarchitektur im Präventionskonzept der Polizei.

Den an der Auswahl beteiligten Stellen ist es wiederholt gelungen, engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zu finden, die Gleichaltrigen Informationen sowie Tipps der Polizei vermitteln können und damit auch weiterhin dazu beitragen, dass weniger Senioren Opfer von Dieben und Betrügern werden.