Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
19.07.2017

Film-Spot: Gewalt – Sehen - Helfen

für eine „Kultur des Hinsehens und Helfens“

Eine Kampagne, die die „Kultur des Hinsehens und Helfens“ fördern möchte

Gerade Gewaltdelikte im öffentlichen Raum erzeugen eine starke Unsicherheit und schüren bei vielen Menschen die Angst, selbst Opfer zu werden. Dies kann so weit gehen, dass Menschen den Glauben daran verlieren, sich in „ihrer Stadt“/„ihrem Umfeld“ weiter sicher bewegen zu können. Gerade bei älteren Menschen kann der völlige Rückzug aus dem öffentlichen Leben die Konsequenz sein. Opfer erleben auch, dass Zeugen einer Gewalttat nicht geholfen haben, obwohl sie dies hätten tun können und - aus Sicht der Opfer - auch hätten tun müssen.

Aber warum helfen Menschen nicht? Worin liegen die Gründe? Wie kann man Ihnen begegnen?

Ein wesentlicher Grund dafür, dass potenzielle Helfer die Hilfeleistung unterlassen, ist der Zweifel an der eigenen „Helferkompetenz“; sie haben Angst, der Situation nicht gewachsen zu sein und hoffen, ein anderer Zeuge werde Hilfe leisten. In vielen Fällen fühlt sich neben dem Opfer auch der potenzielle Helfer ohnmächtig einer Situation ausgesetzt, die nicht beherrschbar scheint.

Logo Gewalt - Sehen - Helfen (Faust - Auge - Mund)Genau hier setzt das Programm "Gewalt – Sehen – Helfen" an:


Kernbotschaft ist, dass jeder Hilfe leisten kann,
ohne sich in Gefahr bringen zu müssen.

Foto: Logo Gewalt-Sehen-Helfen



Dabei setzt Gewalt – Sehen – Helfen auf Gewaltfreiheit, hat strikt die Opfer im Fokus und zeigt Menschen, die an Zivilcourage interessiert sind, wie sie ihre persönlichen Handlungsmöglichkeiten erweitern können. Dadurch wird auch die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme  im Gemeinwesen gefördert.

 

Text: Prävention, E4, Laucht


Informationen und Quellangabe zum Videoclip:

Der Kampagnefilm zur Zivilcouragekampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" (GSH), wurde unter dem Dach der GSH-Kampagnepartner: Universitätsstadt Marburg und Landkreis Marburg-Biedenkopf produziert.

Bei der Erstellung des Spots kooperierten der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die Universitätsstadt Marburg, die Philipps-Universität, Streiflicht Produktion, HM Photo Graphic, der Verein Jugendrechtshaus Marburg-Biedenkopf, das Polizeipräsidium Mittelhessen, die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf und das Netzwerk gegen Gewalt - Regionale Geschäftsstelle Mittelhessen. Die Finanzierung erfolgte durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport.

Koproduktion des Kinospots: Logos Gewalt-Sehen-Helfen, Universitätsstadt Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Netzwerk gegen Gewalt, Verein Jugendrechtshaus Marburg-Biedenkopf, Polizeipräsidium Mittelhessen, Streiflicht Produktion, EinSicht - Marburg gegen Gewalt, HM Photo & Graphic

Vollversion des dreiminütigen GSH-Kampagnefilms und weiterführende Infos zur GSH-Kampagne
erhalten Sie im Internet www.gewalt-sehen-helfen.hessen.de