Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
29.11.2019

„Gelbe Schleife“ für Polizei Stadtallendorf

Solidarität, Wertschätzung und Respekt


Die Polizeistation Stadtallendorf trägt Gelbe Schleife: Erster Polizeihauptkommissar Renee Kopsch und Polizeioberkommissarin Christine Starke

Seit Mittwoch, 28. November, zeigt die  Polizeistation Stadtallendorf deutlich sichtbar durch die Gelbe Schleife ihre Wertschätzung und Anerkennung sowie Respekt und Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.

Foto: Erster Polizeihauptkommissar Renee Kopsch und Polizeioberkommissarin Christine Starke

 

Renee Kopsch, der Leiter der Polizeistation, machte deutlich, dass es eine gemeinsame Entscheidung der Bediensteten der Polizeistation Stadtallendorf war, sich für die Gelbe Schleife zu bewerben, um damit ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen.

„Die Auslandseinsätze bedeuten besondere Gefahren während und nicht zuletzt auch noch nach einem Einsatz. Sie führen zu oft monatelangen familiären Entbehrungen und bleiben für die Soldatinnen und Soldaten selbst oder aber auch für deren Familien nicht immer folgenlos. Die Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien verdienen jeden Respekt, jede Unterstützung, Anerkennung sowie Wertschätzung. Daher freue ich mich, dass die Polizeistation Stadtallendorf mit einem Bundeswehrstandort im Dienstbezirk genau das mit der Gelben Schleife zum Ausdruck bringt“, sagte Polizeidirektorin Gaby Häuser, die Leiterin der  Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf.

 Foto v. l.: Herr Kleuskens, Adjutant des Brigadegenerals; Polizeidirektorin Gaby Häuser, Brigadegeneral Maurice Timmermans und Frau Marion Fenner (Vorstand des Fördervereins)
Foto v. l.: Herr Kleuskens, Adjutant des Brigadegenerals; Polizeidirektorin Gaby Häuser, Brigadegeneral Maurice Timmermans und Frau Marion Fenner (Vorstand des Fördervereins)

„Die Einsätze der Bundeswehr an globalen Krisenherden sind schwierig und häufig nur unter Lebensgefahr durchführbar. Nicht selten fordern die Einsätze zur Friedenssicherung Opfer unter den Soldatinnen und Soldaten. Hiervon sind in der Vergangenheit auch Angehörige der am Bundeswehrstandort Stadtallendorf stationierten Einheiten betroffen gewesen. Der Polizeistation Stadtallendorf und allen ihren Beschäftigten ist es ein besonderes Anliegen, durch die Teilnahme an der „Aktion Gelbe Schleife“ nach außen deutlich zu machen, dass sie die Leistungen der Soldatinnen und Soldaten respektieren und anerkennen. Wir möchten mit der Gelben Schleife als sichtbares Zeichen deutlich unsere Wertschätzung und Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien zeigen“, sagte der Leiter der Polizeistation Stadtallendorf und freute sich über die Gelbe Schleife, die stellvertretend für die Bediensteten der Polizeistation die Kollegin Christine Starke entgegennahm.

Foto v. l.: Polizeioberkommisarin Christine Starke, Erster Polizeihauptkommissar Renee Kopsch und Hauptmann Martin Würz
Foto: POK´in Christine Starke, EPHK Renee Kopsch und Hauptmann Martin Würz


Brigadegeneral Maurice Timmermans
, stellvertretender Kommandeur der in Stadtallendorf stationierten Division Schnelle Kräfte (DSK), brachte seine Freude und Dankbarkeit für das Tragen der Gelben Schleife zum Ausdruck. Der Brigadegeneral machte deutlich, was ein Einsatz für alle bedeutet, welche Gefahren und Entbehrungen damit nicht nur für die Soldatinnen und Soldaten selbst, sondern auch für deren Familien, Freunde und Angehörigen verbunden sind.

Das Wichtigste für den Erfolg eines Einsatzes ist die Unterstützung, und die Unterstützung ist nicht einfach da. Für die Unterstützung, insbesondere auch durch die Gesellschaft, muss man etwas tun – deshalb ist die Gelbe Schleife so wichtig und erforderlich!“ sagte er.

Hauptmann Martin Würz, ebenfalls von der DSK stellte als Vorsitzender den 2015 gegründeten Förderverein Stab Division Schnelle Kräfte vor.

Der Verein hilft und unterstützt unverschuldet in Not geratene Angehörige der Bundeswehr und deren Familien, lebt und zeigt die Wertschätzung und Anerkennung der Leistung der Bundeswehr und verbreitet in diesem Sinne die Gelbe Schleife als sichtbares, politisch unabhängiges Zeichen und organisiert z.B. Veranstaltungen zum Gedenken der in Erfüllung ihrer Aufgabe Verstorbenen.

Ich freue mich sehr über die Solidarität und Wertschätzung der Polizeistation in der Garnisonsstadt Stadtallendorf und darüber, dass sie dies als meines Wissens erste Polizeistation in Hessen mit der Gelben Schleife deutlich sichtbar zeigt.“, sagte der Hauptmann

Neben den kleinen Gelben Schleifen am Revers so mancher Dienstjacken zeigt die große Gelbe Schleife am Eingang zur Polizeistation demnächst ganz offen, dass die Polizei sich mit den Soldatinnen und Soldaten und deren Angehörigen sehr verbunden fühlt, die Leistungen respektiert, schätzt und anerkennt.
   

Gruppenbild v. l.: Brigadegeneral Maurice Timmermans (stellvertretender Kommandeur Division Schnelle Kräfte), Polizeidirektorin Gaby Häuser, Hauptmann Martin Würz, Polizeioberkommissarin Christine Starke, Marion Fenner (Vorstand des Fördervereins) und  Erster Polizeihauptkommissar Renee Kopsch
Gruppenbild v. l.: Brigadegeneral Maurice Timmermans (stellvertretender Kommandeur Division Schnelle Kräfte), Polizeidirektorin Gaby Häuser, Hauptmann Martin Würz, Polizeioberkommissarin Christine Starke, Marion Fenner (Vorstand des Fördervereins) und Erster Polizeihauptkommissar Renee Kopsch

Hintergrund:
Die Verwendung des Symbols der Gelben Schleife setzte sich auch in Deutschland als globales, politisch unabhängiges Zeichen für Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten durch.

Der Förderverein Stab DSK e.V. organisiert im Rahmen der Aktion Gelbe Schleife seit vielen Jahren Informationsveranstaltungen zu Einsätzen der Bundeswehr und ihren Hintergründen sowie die Unterstützung für in Not geratene Soldatinnen und Soldaten.

Weitere Informationen zur „Gelben Schleife“ unter www.gelbe-schleife.org und zum Förderverein unter www.fv-dsk.de.


Martin Ahlich, Pressesprecher