Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
05.03.2020

Fasching – Resümee der Polizei in Mittelhessen

Vier Landkreise ziehen Bilanz

Logo Landkreis GießenWappen der Stadt Gießen

Gießen: Faschings–Resümee der Polizei für Landkreis und Stadt

Mit vielen Kontrollen und hoher Präsenz hat die Polizei im Landkreis Gießen dazu beigetragen, dass es bei den Veranstaltungen sowie Umzügen während des Faschings 2020 sowohl im Stadtgebiet Gießen als auch im Landkreis insgesamt ruhig geblieben ist. Nach dem Vorfall in Nordhessen am Rosenmontag wurden die polizeilichen Maßnahmen bei den Faschingsumzügen im Landkreis Gießen nochmals erhöht und angepasst.

Mit hoher Präsenz hat die Polizei dazu beigetragen, dass es bei den Veranstaltungen sowie Umzügen während des Faschings 2020 insgesamt ruhig verlief.

Foto: Mit hoher Präsenz hat die Polizei dazu beigetragen, dass es bei den Veranstaltungen sowie Umzügen während des Faschings 2020 insgesamt ruhig verlief.

Bei dem Umzug am letzten Sonntag in Gießen kam es zu sehr wenig relevanten Vorkommnissen. Erwähnenswert dabei ist die Tatsache, dass es im Bereich der Ludwigstraße (Unterführung) zwischen 11.00 und 18.00 Uhr zu keinen Straftaten kam. Zu dieser Zeit hatten die Beamten dort eine  mobile Videoanlage im Einsatz. Bis ins Jahr 2018, als die Anlage noch nicht im Einsatz war, kam es dort immer wieder zu Straftaten.

Video Anhänger

Foto: mobile Videoanlage im Bereich der Ludwigstraße (Unterführung)

Darüber hinaus kontrollierte die Polizei etwa 350 Fahrzeuge. Bei drei Autofahrern stellte es sich heraus, dass sie zu tief ins Glas geschaut hatten. Vier Autofahrer hatten offenbar Drogen zu sich genommen. Insgesamt wurden fünf Führerscheine beschlagnahmt. Zu zwei Unfällen, die offenbar einen Bezug zu Faschingsveranstaltungen hatten, wurden die Beamten am letzten Wochenende gerufen. Offenbar stand eine Person davon unter Drogeneinfluss.

Zu Ermittlungen der Polizei kam es am Dienstagabend nach einem Faschingsumzug in Laubach – Freienseen. Offenbar waren dort während des Umzuges kleine weiße Tütchen, in denen sich neben Weingummis auch kleine Metallspäne befanden, verteilt worden. Die Ermittlungen der Polizei dazu dauern derzeit noch an. Es gibt jedoch kein Hinweis darauf, dass an den kleinen weißen Tütchen manipuliert wurde.

Jörg Reinemer, Pressesprecher


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Marburg-Biedenkopf: Ergebnis der Faschingskontrollen

Mit vielen Kontrollen und hoher Präsenz hat die Polizei dazu beigetragen, dass es bei den Veranstaltungen sowie Umzügen während des Faschings 2020 im Landkreis Marburg-Biedenkopf insgesamt relativ ruhig verlief. Nach dem schrecklichen Vorfall in Volkmarsen am Rosenmontag hat die Polizei ihre Maßnahmen nochmal erhöht und angepasst.

Die Polizei hat wiederholt die Gefahren durch das Fahren unter Alkohol und/oder Drogeneinfluss dargestellt, an die Autofahrer appelliert, auf Alternativen für den sicheren Heimweg hingewiesen und auf die insbesondere zur Faschingszeit nochmals intensivierten Kontrollen hingewiesen. Die  Polizei Marburg hat das mehrfach in den Presseinformationen und auf ihren Internetpräsenzen veröffentlicht und dabei immer auch zwischendurch über die Ergebnisse berichtet.

Mit hoher Präsenz hat die Polizei dazu beigetragen, dass es bei den Veranstaltungen sowie Umzügen während des Faschings 2020 insgesamt ruhig verlief.

Foto: Die Polizei hat ihre Maßnahmen und Präsenz nochmal erhöht und angepasst

"Das scheint bei sehr vielen, aber leider eben nicht bei allen Fahrern angekommen zu sein. Auch wenn es prozentual wenig scheint - angesichts der gefährlichen, unabsehbaren Folgen ist jeder, der unter dem Einfluss von Alkohol oder sonstiger berauschender Mittel hinter einem Steuer sitzt einer zu viel!"

Letztendlich stehen unter dem Strich der vom 11. bis zum 26. Februar durchgeführten verstärkten zusätzlichen stationären Kontrollen im Landkreis Marburg-Biedenkopf drei unmittelbar sichergestellte Führerscheine, zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Fahren unter Alkoholeinfluss, vier Strafanzeigen wegen des gleichen Delikts - hier war der Atemalkoholtest einfach deutlich höher oder es kamen Ausfallerscheinungen hinzu - und 14 Anzeigen nach Fahrten unter Drogeneinfluss. Die Polizei ließ 200 Autofahrer der 844 überprüften Autos ins Alkotestgerät blasen und 74 einen Drogentest machen.

Abgesehen von den erwähnten Anzeigen wegen Alkohol und/oder Drogeneinfluss und statistisch nicht erfassten Verwarnungen oder Anzeigen wegen sonstiger festgestellter Ordnungswidrigkeiten wie z.B. zu schnelles Fahren, telefonieren während der Fahrt oder Gurtpflichtverstöße zog die Polizei noch vier Autofahrer aus dem Verkehr, die ohne Führerschein fuhren. In den genannten Zahlen sind die z.B. bei einem Unfall oder einer sonstigen einzelnen Verkehrskontrollen aufgefallene alkoholisierte Beteiligten nicht enthalten!

Martin Ahlich, Pressesprecher


Wappen Lahn-Dill-Kreis

Lahn-Dill-Kreis: Polizei kontrolliert zur Faschingszeit - ein Resümee

Auch dieses Jahr richtete die Polizei an Lahn und Dill zur Faschingszeit ihren Fokus auf unter Alkohol oder Drogen stehende Verkehrsteilnehmer.

Eine für den Straßenkarneval in Wetzlar angereiste Musikspielgruppe aus Basel bliesen den Ordnungshütern ein Ständchen

Archivbild: Straßenkarneval in Wetzlar mit polizeilicher Präsenz

Im Zeitraum von 11.02.2020 bis einschließlich Faschingsdienstag (25.02.2020) stoppten die Ordnungshüter bei zahlreichen Verkehrskontrollen 256 Fahrzeugführer. 43 Mal kam das Alkoholtestgerät und 16 Mal kamen Drogenvortests zum Einsatz.

Einige wenige Verkehrsteilnehmer schlugen die vorherigen Warnungen und Hinweise der Polizei offensichtlich in den Wind: Die Polizisten leiteten viermal Strafanzeigen wegen Alkoholfahren und fünfmal Anzeigen wegen Drogenfahrten gegen Fahrzeugführer ein. In zwei Fällen lag der gemessene Alkoholwert im Bereich einer Ordnungswidrigkeit, auf die Betroffenen kommen ein vierwöchiges Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg zu.

Guido Rehr, Pressesprecher


Wappen Wetteraukreis 

Wetterau: Polizeiliche Kontrollen zur Faschingszeit – Ergebnisse

Die  Polizei in der Wetterau führte von Dienstag, 11. Februar bis Dienstag, 25. Februar aufgrund der Faschingszeit auch in diesem Jahr wieder verstärkte Kontrollen durch.

So überprüften die Ordnungshüter 433 Fahrzeuge und deren insgesamt 545 Insassen.

Verkehrskontrolle durch die Polizei

Foto: Symbolbild - Verkehrskontrolle durch die Polizei

Dabei wurden 151 Alkoholvortests sowie 14 Drogenvortests durchgeführt. Fünf Fahrzeugführer hatten zu viel Alkohol konsumiert und sich trotzdem hinters Steuer gesetzt. Gegen vier Personen leitete die Polizei diesbezügliches Strafverfahren ein; einer befand sich „lediglich“ im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Bei drei der vier Autofahrer beschlagnahmten die Beamten zudem die Führerscheine.

Auch fanden die Kontrollierenden bei drei Personen Betäubungsmittel auf und fertigten entsprechende Anzeigen.

Alkoholbeeinträchtigungen wurden im Rahmen von vier Verkehrsunfällen im betreffenden Zeitraum festgestellt, in deren Rahmen sich kein Beteiligter verletzte.

Tobias Kremp, Pressesprecher