Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
16.09.2019

Die Polizei ist überall

Freundschaftsdienst endet für Mann mit Blutentnahme

Denkbar ungünstig verlief der Sonntag, 15. September für einen 37-Jährigen aus dem Hinterland.

Eigentlich wollte der Mann einem Kumpel mit einem „Fahrdienst“ unter die Arme greifen. Die ganze Geschichte ging am frühen Abend aber komplett nach hinten los. Der Mann erschien auf der falschen Feier und traf auf einen für ihn falschen Gastgeber. Aberder Reihe nach..

Der hilfsbereite Mann besitzt selber keinen fahrbaren Untersatz. Aus diesem Grund lieh er sich bei einem Bekannten einen Pkw, um seinen Kumpel von einer Feier abzuholen. Der Freundschaftsdienst ist zunächst erst mal aller Ehren wert, jedoch nicht, wenn man keine entsprechende Fahrerlaubnis besitzt. Jetzt nahm die Geschichte Fahrt auf, denn der „Taxidienst“ wusste nicht mehr so genau, auf welcher Feierlichkeit er denn erscheinen muss. Fest stand nur, dass die Fete in einem Ortsteil von Dautphetal lief. Jetzt klapperte der Fahrer diverse Örtlichkeiten ab und fand tatsächlich eine entsprechende Feier. Leider die falsche Feier und der falsche Gastgeber wie sich herausstelle. Jetzt nahm das Unheil seinen Lauf.

Polizeikelle - Foto: @ Polizei MittelhessenDer Gastgeber, seines Zeichens Polizeibeamter, traute seinen Augen nicht, als der ihm bekannte 37-Jährige nach der missglückten Suche mit dem Wagen vom Hof fuhr. Ein Anruf auf der Wache mit dem Hinweis „keine Fahrerlaubnis vorhanden“ folgte und die Kollegen im Dienst stoppten den Fahrer kurze Zeit später.

Foto: Symbolbild "Polizeikelle" - Die Kollegen stoppten den Fahrer

Dabei ergaben sich Anhaltspunkte auf den Konsum von Drogen. Der durchgeführte Test schlug dann auch noch positiv an und eine Blutentnahme wurde fällig. Anschließend durfte der Mann zu Fuß die Dienststelle wieder verlassen.

Wieder einmal eine Geschichte, die die Polizei unter

 Kurioses aus dem  Polizeialltag

abheften kann.

Jürgen Schlick, Pressesprecher