Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
09.08.2019

Bestallung der Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst Reichelsheim

Die Urkunden sind überreicht, jetzt heißt es erstmal lernen

 

„Es ist mir wichtig heute hier zu sein und persönlich Ihre Bestallung durchzuführen!“ Nach dieser Begrüßung der neuen Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst in Reichelsheim am Donnerstagnachmittag war das Eis sofort gebrochen. Der Stolz über die wertschätzenden Worte, die Polizeipräsident Bernd Paul den Ehrenamtlichen entgegenbrachte, ließ sich deutlich in deren Gesichtern ablesen.

Polizeipräsident Bernd Paul begrüßt die neuen freiwilligen Polizeihelfer/in
Foto: Polizeipräsident Bernd Paul begrüßt die neue/n freiwilligen Polizeihelfer/in

Die Stadt Reichelsheim (Wetterau) hat sich vor einigen Monaten dazu entschlossen den Freiwilligen Polizeidienst zu installieren. Nachdem diese Entscheidung gefällt war, galt es geeignete Freiwillige zu finden, die sich als Ehrenamtliche in der Gemeinde engagieren wollten. Es folgten Auswahlgespräche, bei denen der Reichelsheimer Bürgermeister, Bertin Bischofsberger, und die eingebundenen Polizisten der Polizeidirektion Wetterau die Motivation und die Eignung der Bewerber hinterfragten. Am Ende wählten sie vier Interessierte aus, die am Donnerstag offiziell in das Ehrenamt aufgenommen wurden.

Polizeipräsident Bernd Paul übernahm diesen offiziellen Akt der sogenannten Bestallung im Beisein des Ersten Stadtrats der Stadt Reichelsheim, Reinhold Schaad und der Leiterin der Polizeidirektion Wetterau, Kriminaldirektorin Anja Fuchs. In einer lockeren Runde betonte der Polizeipräsident die Wichtigkeit von Ehrenämtern für die Gesellschaft. „Ihr Engagement für die Zivilgesellschaft ist ein wichtiger Baustein und eine Ergänzung für die hessische Sicherheitsarchitektur,“ erklärte er dazu ergänzend den Wert des Freiwilligen Polizeidienstes und beglückwünschte Reinhold Schaad, stellvertretend für den im Urlaub befindlichen Bürgermeister der Stadt Reichelsheim, zu der guten Entscheidung diesen einzurichten. Dieser dankte der Polizei für die gute Zusammenarbeit und zeigte sich erfreut schon bald die vier Ehrenamtlichen in der Gemeinde einsetzen zu können.

Gruppenfoto: POK Mathieu Wolf, PHK´in Elke Engel, 1. Stadtrat Reinhold Schaad, Jens Wönicker, Markus Naumann, Ute Langstrof-Liß, Robert Rudolf Liß, Kriminaldirektorin Anja Fuchs, Polizeipräsident Bernd Paul , EPHK Christof Stark
Gruppenfoto v.l.: POK Mathieu Wolf, PHK´in Elke Engel, 1. Stadtrat Reinhold Schaad, Jens Wönicker, Markus Naumann, Ute Langstrof-Liß, Robert Rudolf Liß, Kriminaldirektorin Anja Fuchs, Polizeipräsident Bernd Paul und EPHK Christof Stark

Bis es soweit ist, müssen die vier Polizeihelfer aber noch einiges lernen. Während sie bislang Erfahrungen als Versicherungsvertreter, als Abteilungsleiter, als Ausbilder und in der Altenpflege mitbringen, warten nun beispielweise rechtliche Grundlagen, Einsatztraining und Erste Hilfe auf sie. In 50 Unterrichtsstunden werden sie ihre neue Aufgabe kennenlernen, die damit verbundene Verantwortung, den Umgang mit dem Pfefferspray, aber auch die Grenzen ihrer Tätigkeit. Der Dienststellenleiter der  Polizeistation Friedberg, Christof Stark, die Koordinatorin für den  Freiwilligen Polizeidienst in der Wetterau, Elke Engel und Mathieu Wolf von der Führungsgruppe der Polizeidirektion werden, neben den Einsatztrainern des Polizeipräsidiums Mittelhessen, diese Ausbildung übernehmen.

Wappen -Freiwilliger Polizeidienst- Hessen

Schon Ende September könnte dann die offizielle Indienststellung der vier Polizeihelfer erfolgen und damit ihr Einsatz für die Gemeinde. Zu Fuß werden sie dann in Reichelsheim und den dazugehörigen Ortsteilen unterwegs sein, vor allem als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen und durch ihre Präsenz das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Die vier neuen Polizeihelfer sind:

  • Ute Langstrof-Liß (Reichelsheim)
  • Robert Rudolf Liß (Reichelsheim)
  • Jens Wönicker (Reichelsheim)
  • Markus Naumann (Büdingen)

Weitere Bilder:

Der Freiwillige Polizeidienst ist derzeit in den Städten Bad Nauheim, Bad Vilbel, Karben, Reichelsheim und Rosbach eingerichtet. Wer selbst Interesse hat den Freiwilligen Polizeidienst in der Wetterau zu unterstützen, der kann sich unter der Telefonnummer 06031-601-110 an Elke Engel von der Polizeidirektion Wetterau wenden, siehe auch:  Freiwilliger Polizeidienst sucht Verstärkung für den Wetteraukreis.

Sylvia Frech, Pressesprecherin


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Weitere Infos:

Ansprechpartner Freiwilliger Polizeidienst in Mittelhessen

 zum Polizeipräsidium Mittelhessen

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