Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
20.07.2020

Fahrradcodieraktion und Tipps zur Sicherheit im Urlaub

Nach Corona bedingter Pause fand wieder eine  Fahrradcodieraktion bei der Polizeistation Gießen Nord statt. Alle Interessenten hatten sich im Vorfeld für die Aktion angemeldet. Die freien Termine waren nach kurzer Zeit vergeben. Unter Beachtung der aktuellen Corona–Auflagen konnten durch Polizeioberkommissar Löhr wieder viele Drahtesel codiert und somit für Diebe unattraktiv gemacht werden.

Polizeioberkommissar Thomas Löhr mit einer Fahrradbesitzerin bei einer Codieraktion in GießenPolizeioberkommissar Thomas Löhr mit einer Fahrradbesitzerin bei einer Codieraktion in Gießen

Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen. Bei den meisten der codierten Räder handelte es sich um E-Bikes. Angesichts des hohen Wertes dieser Räder sollten diese auch richtig gesichert werden. Dazu gab die Kriminalpolizeiliche Beraterin des Landkreises Gießen, Claudia Zanke, während der Codieraktion

wertvolle Tipps zum richtigen Anschließen des Fahrrades:

  • Stabile Fahrradschlösser nutzen (Falt-, Bügel- oder Kettenschlösser)
  • Fahrradschloss möglichst weit vom Boden entfernt anbringen, damit Diebe den Bolzenschneider nicht auf dem Boden absetzen können
  • Immer an einem festen Gegenstand anschließen, nicht nur abschließen
  • Bei hochwertigen Fahrrädern mehrere Schlösser einsetzen
  • Bei E-Bikes am besten den Akku mitnehmen

 Kriminalpolizeiliche Beraterin des Landkreises Gießen, Claudia Zanke, gab wertvolle Tipps zur Sicherheit im Urlaub
Kriminalpolizeiliche Beraterin Claudia Zanke (Mitte) gab wertvolle Tipps zur Sicherheit im Urlaub

Damit dieser erholsam verläuft und die Urlaubsstimmung nicht getrübt wird, gab die Beraterin neben dem Codieren noch Informationen zur Sicherheit im Urlaub. Denn bei umsichtigem Verhalten haben es Diebe und Betrüger äußerst schwer Beute zu machen. Viele Urlauber sorgen sich vor der Reise vor allem um die Sicherung ihrer vier Wände. Umfangreichere Sicherungsmaßnahmen lassen sich kurzfristig kaum realisieren. Zeichen längerer Abwesenheit können aber vermieden werden, wenn die Wohnung ständig bewohnt erscheint.

Tipps der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle:

  • Vermeiden Sie ständig heruntergelassene Rollläden.
  • Vermeiden Sie überfüllte Briefkasten.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, dass Sie verreisen und hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer für den für den Fall der Fälle.
  • Schließen Sie Türen zweifach ab.
  • Verschließen Sie Fenster und lassen Sie diese auf keinen Fall gekippt.
  • Schließen Sie Leitern und Gartenmöbel, die sich als Aufstiegshilfe eignen, weg oder ketten Sie diese an.

Screenshot: www.k-einbruch.de

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de  oder www.k-einbruch.de.

 

Quelle: Claudia Zanke, Kriminalhauptkommissarin