Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
15.11.2018

Geiselnahme in der JVA – Zum Glück nur eine Übung

Übungen sind wichtig, damit alle Akteure im Ernstfall bestmöglich in der Lage sind zu agieren. Die Notwendigkeit von Übungen besteht natürlich auch bei der Polizei. Vor allem um das Behörden- und Organisationsübergreifende Handeln zu trainieren, fand in dieser Woche eine Übung in der Justizvollzugsanstalt in Gießen statt.

Um 17 Uhr beginnend dauerte die Übung bis in die frühen Abendstunden hinein an. Rund um die JVA Gießen in der Gutfleischstraße sperrte die Polizei Zugangsstraßen ab.

 Vollübung JVA Gießen: Rund um die JVA in der Gutfleischstraße sperrte die Polizei Zugangsstraßen ab
Foto: Rund um die JVA sperrte die Polizei Zugangsstraßen ab

Einsatzkräfte in Uniform und Zivil kamen zum Einsatz.

Die Polizistinnen und Polizisten bekamen dabei Unterstützung von Spezialkräften, die zum Teil mit einem Hubschrauber eingeflogen wurden, der auf dem Messeplatz landete. Rund 160 Polizeikräfte in verschiedensten Funktionen und Positionen waren am Ende an der Übung beteiligt.

Vollübung JVA Gießen: Die Kräfte des SEK im Einsatz 
Foto: Kräfte des SEK im Einsatz


Die turnusmäßigen gemeinsamen Übungen von Justiz und Polizei dienen der Überprüfung sowie Verbesserung der Kommunikationswege und der Zusammenarbeit.

Vollübung JVA Gießen: Einweisung des Interventionsteams im Hintergrund der Polizeivizepräsident Peter Kreuter
Foto: Einweisung des Interventionsteams im Hintergrund der Polizeivizepräsident Peter Kreuter


Die letzte Übung im mittelhessischen Bereich fand am 23. November 2017 in der Justizvollzugsanstalt in Rockenberg statt.

Neben Justiz und Polizei nutzte auch der Rettungsdienst die Möglichkeit, an der Übung teilzunehmen und die Übernahme von möglichen Verletzten zu trainieren.

Vollübung JVA Gießen: Der Rettungsdienst trainierte die Übernahme von möglichen Verletzten  
Foto: Rettungsdienstkräfte trainierten die Übernahme von Verletzten

Aus taktischen Gründen darf mehr zu den Übungen nicht verraten werden, schließlich sollen sich potentielle Straftäter nicht auf die stattfindenden Maßnahmen vorbereiten können.

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Text: Sylvia Frech, Pressesprecherin
Fotos: Thorsten Mohr, Social-Media-Team