Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
19.12.2018

Neuer „Hilfe Spot“ in Marburg

Cineplex beteiligt sich am Konzept „Sicheres Marburg“

Die Stadt Marburg und die Polizei Marburg-Biedenkopf haben dank eines weiteren Partners einen neuen wichtigen Baustein in der Präventionsarbeit im Gesamtkonzept „Sicheres Marburg“.


Am Montag, 17. Dezember, 2018 stellten Bürgermeister Wieland Stötzel, Kriminaldirektor Bodo Koch und Marion Closmann den neu im Cineplex geschaffenen „Hilfe Spot“ vor.

Der neue Hilfe Spot im Cineplex ist die erste Anlaufstelle ihrer Art in Marburg.

Bürgermeister und Ordnungsdezernent Wieland Stötzel (3. v. l.) übergibt gemeinsam mit Kriminaldirektor Bodo Koch (3. v. r.) die offizielle Hilfe-Spot-Mappe an Kinochefin Marion Closmann. Das Projekt mitentwickelt und daran beteiligt sind außerdem (v. l.) Kriminaloberkommissar Martin Schneider (Landestrainer Gewalt-Sehen-Helfen), Johannes Maaser (städtischer Fachdienst Gefahrenabwehr, Projekt EinSicht – Marburg gegen Gewalt), Polizeihauptkommissar Heinz Frank (Leiter Polizeistation Marburg), Polizeioberkommissar Martin Agel (Schutzmann vor Ort) sowie Kriminaloberkommissar Frank Dönges (Polizeiliche Jugendkoordination) - Foto © Birgit Heimrich, Stadt Marburg 
Foto: Bürgermeister und Ordnungsdezernent Wieland Stötzel (3. v. l.) übergibt gemeinsam mit Kriminaldirektor Bodo Koch (3. v. r.) die offizielle Hilfe-Spot-Mappe an Kinochefin Marion Closmann. Das Projekt mitentwickelt und daran beteiligt sind außerdem (v. l.) Polizeioberkommissar Martin Schneider (Landestrainer Gewalt-Sehen-Helfen), Johannes Maaser (städtischer Fachdienst Gefahrenabwehr, Projekt EinSicht – Marburg gegen Gewalt), Erster Polizeihauptkommissar Heinz Frank (Leiter Polizeistation Marburg), Polizeioberkommissar Martin Agel (Schutzmann vor Ort) sowie Kriminaloberkommissar Frank Dönges (Polizeiliche Jugendkoordination) - Foto © Birgit Heimrich, Stadt Marburg

Notfallschild - Hilfe Spot © Stadt MarburgGroße Plakate mit dem „Hilfe Spot“ - Logo, mit dem Marburger Stadtwappen, einem Orientierungspunkt und Notfallnummern weisen auf den neuen Anlaufpunkt im Kino hin, siehe Foto links - zur Vergrößerung bitte 'anklicken'.

Der „Hilfe Spot“ an der zentralen Stelle im Kinokomplex mitten in der Stadt, mitten im sogenannten Marktdreieck bietet jedem Hilfesuchenden bereits ganz niedrigschwellige Unterstützung und Hilfe, nützliche Informationen und kompetente Ansprechpartner z.B. bei Belästigungen, Verlust von Wertsachen oder sonstigem bloßen Informationsbedarf.

„Der „Hilfe Spot“ im Kino ist gelebte Prävention und damit ein ganz wichtiger Baustein für Sicheres Marburg“, sagte Kriminaldirektor Bodo Koch und bedankte sich bei Marion Closmann und ihrem Team für das Engagement und die gelebte Zivilcourage.

„Mit dem Hilfe Spot soll vor allem das subjektive Sicherheitsempfinden in der Marburger Innenstadt weiter gestärkt werden“, erklärte Bürgermeister Stötzel im Foyer des Cineplex. „Wir sind froh, dass wir als Universitätsstadt Marburg so gute Partner in der Polizei und in der Bürgergesellschaft haben, die – wie wir – die Präventionsarbeit als gemeinschaftliche Aufgabe begreifen.“

„Wenn Menschen hier Hilfe brauchen, dann kommen sie ohnehin oft in unser Haus“ berichtete Marion Closmann, die als Geschäftsführerin der Marburger Kinos schon viel Erfahrung mit kleineren und größeren Problemen der Anliegerinnen und Anlieger im „Marktdreieck“ gemacht hat: „Als das Ordnungsamt mit der Anfrage nach Zusammenarbeit auf uns zukam, ist es uns deshalb nicht schwergefallen, mitzumachen: Das Thema ist uns sehr wichtig.“

Das Konzept „Hilfe Spot“ hat, wie jede Medaille, zwei Seiten, in diesem Fall sind das zwei positive Auswirkungen.

  • Der „Hilfe Spot“ an zentraler Stelle ist eine Anlaufstelle mit hinterlegter Notfall-Infrastruktur für jeden Hilfesuchenden. Er dient damit den Bürgerinnen und Bürgern.
      
  • Er hilft aber auch den Menschen, die dort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie erhalten eine Sicherheitsbeschulung und erfahren neben rechtlichen Grundlagen und Schranken insbesondere, wie man Zivilcourage zeigen und engagiert helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Eine erste Beschulung von 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinos fand bereits statt, weitere sind geplant.

Weiteres zur Vorstellung des „Hilfe Spots“ steht in der  gemeinsamen Presseinformation ( 211 kb) der  Universitätsstadt Marburg und der  Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf.


Hintergrund:

Polizeipräsident Bernd Paul und Bürgermeister Wieland Stötzel unterzeichneten im Sommer diesen Jahres eine Vereinbarung zwischen der Stadt Marburg und der Polizei Marburg-Biedenkopf für ein „Sicheres Marburg“, siehe dazu  Vereinbarungsunterzeichnung und  Präsenzstreife mit der Body-Cam.

 Logo des Polizeipräsidiums MittelhessenLogo der Universitätsstadt Marburg

 

Martin Ahlich, Pressesprecher