Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
16.09.2020

Die Polizei Mittelhessen informiert zu Veranstaltungen am 16.09.2020

Begleitung forstwirtschaftlicher Maßnahmen durch die Polizei im Dannenröder Forst

 
 
Polizei informiert zum Weiter-/Neubau A 49

Gießen/ Hohmberg(Ohm):
Stand: 18:24 Uhr - Polizei beendet Einsatz

Nachdem die von den Forstbetrieben beauftragten Firmen die Einsatz- und Rettungswege im Dannenröder Forst größtenteils freigemacht wurden, beendete die Polizei ihre begleitenden Einsatzmaßnahmen am späten Nachmittag.

Insgesamt wurden durch den Forstbetrieb bzw. der beauftragten Firma 17 solcher Barrikaden beseitigt.

 

Bei dem Einsatz kam es, wie berichtet, zu zwei Festnahmen. Gegen beide Personen wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Verfahren wegen Nötigung eingeleitet. Beide Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt und wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Als der Einsatz am Vormittag begann und während ein großes instabiles Tripod aus Holz abgebaut werden sollte, seilte sich eine Frau aus einem Baum auf dieses Tripod ab. Die Abbaumaßnahmen des Tripods wurden sofort abgebrochen. Durch ein Höheninterventionsteam der Polizei konnte sie gegen 14.40 Uhr gesichert abgeseilt werden. Dabei kam eine Teleskophebebühne zum Einsatz. Sie wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Das instabile Tripod wurde danach durch Polizeikräfte abgebaut. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wurde die Frau wegen einer erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeistation gebracht. Auch gegen sie wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Verdacht der Nötigung eingeleitet. Sie wird nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen entlassen.

Insgesamt wurden bei drei Personen die Personalien festgestellt. 18 Platzverweise wurden im Zusammenhang mit Behinderungen der Maßnahmen ausgesprochen. Personen hatten teilweise die Zufahrtswege von Rettungskräften blockiert und behindert.

Ein Polizeibeamter wurde bei einer der Festnahmen leicht verletzt. Drei Streifenwagen wurden an den Reifen beschädigt. In zwei dieser Streifenwagen konnten Krähenfüße in den Reifen gefunden werden. Auf den Wegen, an denen die Arbeiten stattfanden, konnten insgesamt 18 Krähenfüße sichergestellt werden. Weiter wurde durch einen Farbbeutel ein Polizeifahrzeug beschädigt.

Für Rückfragen von Pressevertretern steht die Telefonnummer 0641 – 7006 2058 zur Verfügung.

Jörg Reinemer, Pressesprecher


 16.09.2020 | PPMH | Kn.

Stand: 13:10 Uhr - Personalienfeststellungen

Auf die Pressemeldung von heute Morgen (siehe unten) wird hingewiesen.

Im Zuge der Arbeiten (Freimachen von Barrikaden) an Rettungs- und wichtigen Zufahrtswegen durch den Forstbetrieb laufen die begleitenden polizeilichen Maßnahmen.  

Personen versuchten auf ein Fahrzeug der Forstbetriebe, das auf den erforderlichen Rettungswegen Barrikaden wegräumen soll, zu klettern. Auf den Wegen wurden offenbar gezielt Krähenfüße ausgelegt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden mehrere Personen überprüft. Zwei Personen, gegen die ein Verdacht wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ergab, wurden vorläufig festgenommen. Darüber hinaus wurden mehrere Personalien von Personen festgestellt.

Als ein Tripod aus Holz abgebaut werden sollte, kletterte eine Frau auf diesen Tripod in mehrere Meter Höhe. Aufgrund der Gefahrensituation für die Frau werden Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde ein Rettungswagen, der vorsorglich verständigt wurde, auf dem Zufahrtsweg in den Wald von Personen behindert. Vor diesem Hintergrund landete in der Nähe von Dannenrod ein Polizeihubschrauber.

Ein Fahrzeug der Polizei wurde mit einem Farbbeutel beworfen

Ein Fahrzeug der Polizei wurde mit einem Farbbeutel beworfen. Hierzu dauern die Ermittlungen ebenfalls an.

Der Reifen eines Fahrzeuges der Polizei wurde durch einen Krähenfuß beschädigt.

Für Rückfragen von Pressevertretern steht die Telefonnummer 0641 – 7006 2058 zur Verfügung.

Jörg Reinemer, Pressesprecher


16.09.2020 | PPMH | Kn.

Stand: 08:19 Uhr

Heute Morgen begleitet die Polizei auf ein Ersuchen des Freiherrlich Schenck´schen Forstamtes Schweinsberg hin die notwendig gewordenen Arbeiten zur Wiederherstellung der notwendigen Rettungs- und Zufahrtswege im Dannenröder Forst. Ziel dabei ist es, die Wege für eine Brandbekämpfung sowie für andere Rettungseinsätze frei von Barrikaden zu machen. 

Darüber hinaus wurde durch den Zweckverband Mittelhessiche Wasserwerke mitgeteilt, dass die Zufahrtswege zu einem Schacht der Trinkwasserversorgung für dringende Ausbesserungsarbeiten ebenfalls freigeräumt werden müssen.

Die eingesetzten Beamten sind vor Ort, um den störungsfreien Verlauf der Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung auf den Forstbetriebswegen sowie den Schutz der Arbeiter und Maschinen zu gewährleisten.

Ein spezieller Kontaktbeamter der Polizei informierte die Aktivisten vor und während der Arbeiten über den weiteren Verlauf.

Die friedliche und gewaltfreie Meinungsäußerungs- sowie die Versammlungsfreiheit werden selbstverständlich von den Ordnungshütern gewährleistet und geschützt.

Straftaten, die sich gegen die Verrichtung der Arbeiten, gegen Arbeiter oder Einsatzkräfte richten, werden indes konsequent verfolgt.

Für Rückfragen von Pressevertretern steht die Telefonnummer 0641 – 7006 2058 zur Verfügung.


Jörg Reinemer, Pressesprecher


16.09.2020 | PPMH | Kn. 

 Weitere Informationen zum Weiterbau A 49