Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
14.09.2020

Tötungsdelikt zum Nachteil von Daniel Matysik - Festnahme eines Tatverdächtigen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Gießen und des Polizeipräsidiums Mittelhessen

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Am frühen Morgen des heutigen Tages wurde im "Fall Matysik" ( Pressemeldung vom 17.06.2020) ein 40 Jahre alter Mann aus dem Main-Taunus-Kreis im Bereich seiner Wohnanschrift aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls des Amtsgerichts Gießen festgenommen und der zuständigen Haftrichterin vorgeführt.

Der Beschuldigte befindet sich aktuell in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Gegen den Festgenommenen besteht der dringende Tatverdacht des heimtückischen Mordes. Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis gehen die Strafverfolgungsbehörden davon aus, dass Daniel Matysik am 17.11.2016 in Hungen erschossen wurde. Sein Leichnam konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden. Die intensiven Suchmaßnahmen dauern an.

Der dringende Tatverdacht gründet insbesondere auf den Angaben des 43 - jährigen Hinweisgebers, der sich am 15.05.2020 bei der Polizei in Hanau meldete und entsprechende Informationen zu dem verfahrensgegenständlichen Tötungsdelikt machte.

Die Rolle des Hinweisgebers ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Er wird weiterhin ebenfalls als Beschuldigter geführt.

Die äußerst umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Weitere Auskünfte zu den etwaigen Tathintergründen und den Beteiligten können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der

Staatsanwaltschaft in Gießen - 0641-934-3215.

Staatsanwaltschaft Gießen, Thomas Hauburger - Pressesprecher
Polizeipräsidiums Mittelhessen, Jörg Reinemer - Pressesprecher