Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
27.11.2018

Fortbildung der Gießener Sicherheitsberater für Senioren (SfS)

Der Verein, Ehrenamt Gießen e.V. und die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des  Polizeipräsidiums Mittelhessen hatten die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) zur jährlichen Fortbildung ins Gießener Rathaus eingeladen.

Logo Gewalt - Sehen - Helfen (Faust - Auge - Mund)In diesem Herbst ging es um das Gewaltpräventionsprogramm "Gewalt - Sehen - Helfen".

Weitere Infos zu dem Programm  Gewalt-Sehen-Helfen
der Aktion  2 rote Pfeile Netzwerk gegen Gewalt

Als Referenten konnten Eva Salzmann, stellvertretende Amtsleiterin Ordnungsamt Gießen, Polizeioberkommissarin Elke Liebermann - Weber und Kriminaloberkommissar Hartmut Sartor gewonnen werden.

Aufgrund der großen Nachfrage wurden zwei Workshops angeboten.

Fortbildungsveranstaltung für die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) im Gießener Rathaus - Workshop 1: SfS Gießen mit Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (1. oben li.) und Referentinnen: Eva Salzmann (1. unten li.) und Polizeioberkommissarin Elke Liebermann-Weber (unten re.)
Workshop 1: SfS Gießen mit Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (1. oben li.) und Referentinnen: Eva Salzmann (1. unten li.) und Polizeioberkommissarin Elke Liebermann-Weber (unten re.)
 

Fortbildungsveranstaltung für die Sicherheitsberater für Senioren (SfS) im Gießener Rathaus - Workshop 2: SfS Gießen mit Kriminaloberkommissar Hartmut Sartor (1. oben li.), Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (3. oben li.) und Polizeioberkommissarin Elke Liebermann-Weber (unten 1. li.)Workshop 2: SfS Gießen mit Kriminaloberkommissar Hartmut Sartor (1. oben li.), Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (3. oben li.) und Polizeioberkommissarin Elke Liebermann-Weber (1. unten li.)

Das Programm "Gewalt - Sehen - Helfen" ist gewaltfrei, opferzentriert und gemeinwesenorientiert. Die Sicherheitsberater berichteten von selbst erlebten Situationen, in denen sie Zivilcourage zeigen und Opfern helfen wollten, aber nicht wussten wie.

Diese Handlungsunsicherheit konnte im Rahmen des Workshops abgebaut werden. Im Seminar lernten die Sicherheitsberater für Senioren auf spielerische Art und Weise, wie man bei kritischen Situationen im öffentlichen Raum einschreiten und helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Neben deeskalierenden Verhaltensweisen wurden auch Wege aufgezeigt, wie man andere Menschen motivieren kann, auch zu helfen. Es gibt immer Möglichkeiten, in einer Gewaltsituation Hilfe zu leisten, ganz einfach beispielsweise, indem man den Notruf 110 wählt.

Weitere Bilder:



Interessierte können über den Verein „Ehrenamt Gießen“ gerne unter der Telefonnummer 0641/306 – 2259 oder per E-Mail: ehrenamt@giessen.de Kontakt mit den ehrenamtlichen Sicherheitsberatern aufnehmen. Weitere Informationen zum Verein erhalten Sie im Internet: www.ehrenamt-giessen.de.

Text: KHK'in Claudia Zanke | Fotos: Ehrenamt Gießen e. V.


Hier erhalten Sie weitere Infos zum Präventionsprojekt
Sicherheitsberater für Senioren - "SfS"