Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
11.12.2020

Ermittlungserfolg für die Gießener Polizei

Serientäter nach Einbrüchen festgenommen

Festnahme mit Handschellen

 

Eine Serie von Eigentumsdelikten endete für einen 31-jährigen Mann mit der Verkündung eines Haftbefehles.

 

Der polizeibekannte Verdächtige soll, so die bisherigen Ermittlungen für über 20 Einbrüche in Geschäfte im Gießener Stadtgebiet verantwortlich sein.

 

 

Am Mittwochmorgen (09.12.2020) hatten Polizeibeamte den 31 – Jährigen in flagranti erwischt. Offenbar hatte er sich gerade in einem Geschäft in der Walltorstraße zu schaffen gemacht und dabei die Alarmanlage ausgelöst. Obwohl der Täter mit einem Fahrrad schnell die Flucht antrat, konnte er kurze Zeit danach durch Kriminalbeamte festgenommen werden. Schnell stellte sich heraus, dass der Festgenommene offenbar nicht nur für diese Tat, sondern auch für andere gleichgelagerte Einbrüche in Gießen in Frage kommt.

In den letzten Wochen wurden bei der Polizei mehrere Einbrüche gemeldet. So kam es zu Taten aus Frisörläden, Copy-Shops, Restaurants, Artpraxen und anderen Geschäften. Die Einbruchserie fand zwischen September und Dezember statt. Oftmals hatte es der Täter auf Bargeld abgesehen.

Die Ermittlungen führten schnell dazu, dass es sich bei dem 31 – Jährigen offenbar um den gesuchten Einbrecher handelt. In einer Vernehmung räumte er etwa 20 Taten ein. Der wohnsitzlose Mann war demnach seit September in der Plockstraße, Neue Bäue, Friedrichsstraße, Bahnhofsstraße, Schulstraße, Katharinenstraße, In der Neustadt, Frankfurter Straße und Moltkestraße „unterwegs“. Die Ermittlungen zu weiteren Tatorten dauern noch an.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen führten die Ermittler den Festgenommen einem Richter vor, der schließlich am Donnerstag die Untersuchungshaft anordnete. Er wurde dann in eine Haftanstalt gebracht.

Die Polizei sucht weiter Zeugen, die Hinweise zu dem Mann bzw. weiteren Taten in der Gießener Innenstadt geben können. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer

0641 – 7006 2555

Jörg Reinemer, Pressesprecher