Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
15.04.2016

Nach gewaltsamem Tod eines Polizisten - herzlichen Dank an alle!

Große Anteilnahme und Unterstützung

Polizei Hessen trauert um den getöteten Kollegen Christoph Rehm

Nach einem brutalen und völlig unvermittelten Messerangriff am 24. Dezember 2015 am Herborner Bahnhof verstarb Polizeioberkommissar (POK) Christoph Rehm von der Polizeistation Herborn - sein Streifenpartner erlitt schwere Verletzungen.
    

  
In den darauffolgenden Tagen und Wochen erreichte uns eine beispiellose Welle von Beileidsbekundungen und eine unbeschreibliche Solidarität von Bürgern, Vereinen, Verbänden und Polizeibediensteten aus Hessen, dem Bundesgebiet und darüber hinaus.

Über die vom Polizeipräsidium Mittelhessen und von der Markus-Paul-Stiftung eingerichteten Spendenkonten ging ein namhafter Geldbetrag ein. Die genannte Stiftung wurde nach einer tödlichen Messerattacke im Dezember 1998 auf Polizeiobermeister Markus Paul in Baden-Württemberg gegründet.

Aus dem Spendenaufkommen konnte zunächst eine finanzielle Soforthilfe für die Angehörigen von POK Rehm ermöglicht werden. Darüber hinaus wird mit tatkräftiger Initiative des hiesigen Personalrats eine Ausbildungsversicherung für die vier Söhne des Getöteten abgeschlossen. Sie trägt wesentlich zur finanziellen Absicherung der Kinder bei.

Die Vielzahl der Zuwendungen und die häufig nicht ausreichenden Angaben lassen es leider nicht zu, jeder Spenderin und jedem Spender persönlich zu danken.

Logo des Polizeipräsidiums MittelhessenDeshalb übermitteln
 

Polizeipräsident Manfred Schweizer und
der Vorsitzende des Personalrats Holger Schmidt

im Namen der Hinterbliebenen und
der Angehörigen des Polizeipräsidiums Mittelhessen

den herzlichen Dank an alle, 

die in dieser schweren Zeit ihr tiefes Mitgefühl gezeigt und diese großartige und nachhaltige Hilfe ermöglicht haben.