Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
28.03.2019 | Polizeipräsidium Frankfurt Main

Pressegespräch

Vorstellung des Verkehrsberichts 2018 des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main

 v.l.n.r. PHK Gohla, PD Heinen, POR`in Haverstreng, POK`in Theophel

Am Mittwoch , den 27. März 2019, um 10.00 Uhr, wurde in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main der Verkehrsbericht 2018 der Mainmetropole unter anderem durch den Leiter der Direktion Verkehrssicherheit, Tim Heinen, sowie die stellvertretende Leiterin der Direktion Verkehrssicherheit, Mona Haverstreng, vorgestellt.

Entgegen des hessenweiten Trends ist die Anzahl der Gesamtunfälle in Frankfurt am Main um 1,24 % gestiegen. Auch die Zahl der Verunglückten sowie der Verkehrstoten haben im Vergleich zum Vorjahr 2017 zugenommen.

Wie erklärt sich dies?

Die Gründe dafür, insbesondere im Hinblick auf die Unfälle mit Fahrradfahrern, sind vielfältig. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Hauptunfallursachen im vergangenen Jahr das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, das Missachten der Vorfahrt sowie Abstand dargestellt haben.

Um diesen und weiteren Unfallursachen entgegenzuwirken, führt die Frankfurter Polizei zahlreiche präventive und repressive Maßnahmen durch; unabhängig von der Art der Verkehrsteilnahme. Zudem wirkt die Polizei Frankfurt bei der sogenannten „Unfallkommission“ mit und berät hierbei die Stadt Frankfurt am Main, wenn es beispielsweise darum geht, örtliche Unfallschwerpunkte auszumachen und Änderungen zugunsten der Verkehrssicherheit herbeizuführen.

„Das Thema Verkehrssicherheit ist nicht nur unser Job, sondern liegt uns am Herzen. Mit unserer Arbeit versuchen wir das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer für diese Thematik zu steigern. Ich bin mir sicher, dass zahlreiche Unfälle verhindert werden könnten, wenn sich alle mit ständiger Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr bewegen würden; so wie es die Straßenverkehrsordnung fordert.“, so Tim Heinen, Leiter der Direktion Verkehrssicherheit.

Auch wenn es anhand der Statistik nicht belegbar ist, dürfte Ablenkung durch beispielsweise Mobiltelefone oft ursächlich für Unfälle sein. Dieser Thematik nimmt sich unter der Leitung von Thomas Gohla die Verkehrserziehung und –aufklärung an.

Insbesondere im Bereich der Senioren hat die Anzahl der Unfälle stark zugenommen. Dies ist unter anderem auf den demografischen Wandel und der damit einhergehenden Tatsache, dass der Anteil der Bevölkerungsgruppe 65+ zunimmt, geschuldet. Um hier einen Rückgang von Unfällen zu bewirken, wurde das hessenweite Projekt „Aktion MAX“ ins Leben gerufen. Ansprechpartnerin ist hier die Koordinatorin für das Polizeipräsidium Frankfurt am Main Polizeikommissarin Damaris Theophel.

Nähere Informationen zu der „Aktion MAX“ finden Sie  hier

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Hier finden Sie Beiträge zu verschiedenen Aktionen der Frankfurter Polizei rund um die Thematik Verkehrssicherheit.

Details zu dem Verkehrsbericht 2018 des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main finden Sie in dem

Statistischen Teil

sowie

dem dazugehörigen

Pressepapier.