Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
16.04.2015 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Vorsicht Trickdiebe!

Grafik Dunkle Gestalt "Trickdieb"

Schriftzug: Vorsicht Trickdiebe

Schriftzug: Falsche Polizisten

 

Schriftzug: Beware of Thieves

Schriftzug: Bogus Police Officers

 


Flyer


Falsche Polizisten

Es kommt immer wieder vor, dass Trickdiebe als Polizisten in Zivil auftreten. Damit Ihr Aufenthalt in Frankfurt weiterhin unbeschwert verläuft, beachten Sie bitte folgende Tipps der Polizei:

Seien Sie misstrauisch bei Ausweiskontrollen!

Die Informationen zum neuen Dienstausweis der hessischen Polizei können Sie auch der Infobroschüre (330 KB) 2 rote Pfeile Neue Dienstausweise der hessischen Polizei entnehmen.


Erstmals werden sich die Bediensteten der hessischen Polizeibehörden, d. h. neben den Beamtinnen und Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei auch die Fach- und Verwaltungsbeamtinnen und -beamten, die Beschäftigten sowie die Angehörigen der Wachpolizei und des Freiwilligen Polizeidienstes ab 01. Januar 2011 mit einem neuen Ausweis in der Größe einer Scheckkarte ausweisen (die bisher gültigen Dienstausweise verlieren ihre Geltung spätestens am 30. Juni 2011).

Der Dienstausweis (DA) dient als Legitimation gegenüber Dritten.

Einfach erkennbar, aber sicher - das war ein wesentliches Ziel der Arbeitsgruppe. Neben wirkungsvollen Sicherheitsmerkmalen und -standards orientierte sich die Arbeitsgruppe an einem bundesweit einheitlichen Design und einer bewährten Formatgröße. Abgesehen von unterschiedlichen Hintergrundfarben zeigt der Ausweis auf der Vorderseite

  • den Schriftzug "HESSISCHE POLIZEI" und "DIENSTAUSWEIS" sowie ggf. die spezielle Zugehörigkeit bei
    • "Schutzpolizei" oder "Kriminalpolizei"
    • "Wachpolizei"
    • "Freiwilliger Polizeidienst"
  • einfarbiger Guillochendruck (geschwungene Linien)
  • das Landeswappen, 
  • das Lichtbild,
  • den Namen und Vornamen,
  • die Amtsbezeichnung,
  • den Polizeistern,
  • in Brailleschrift (Blindenschrift) das Wort "Polizei" sowie
  • mehrstellige individuelle Ausweisnummer.

Dienstausweis-Muster für die hessische Schutzpolizei
Vorder- und Rückseite des blauen DA für Polizeivollzugsbeamte/innen der Schutzpolizei


Dienstausweis-Muster für die hessische Kriminalpolizei
Vorder- und Rückseite des blauen DA für Polizeivollzugsbeamte/innen der Kriminalpolizei


Dienstausweis-Muster für die hessische Wachpolizei
Vorder- und Rückseite des cyanblauen DA für Beschäftigte der Wachpolizei
und Beschäftigte mit besonderen Aufgaben und Befugnissen


Dienstausweis-Muster für den Freiwilligen Polizeidienst der hessischen Polizei
Vorder- und Rückseite des grauen DA für Angehörige des Freiwilligen Polizeidienstes


Dienstausweis-Muster für Fach- und Verwaltungsbeamte der hessischen Polizei
Vorder- und Rückseite des grünen DA für Fach- und Verwaltungsbeamte/innen sowie Beschäftigte


Dienstausweis-Muster für Behördenleitungen der hessischen Polizei
Vorder- und Rückseite des roten DA für die Behördenleiter/innen sowie deren Vertreter/innen

Auf der Rückseite befindet sich
  • das Landeswappen,
  • der Polizeistern,
  • das Dienst- bzw. Beschäftigungsverhältnis,
  • die zuständige Beschäftigungsbehörde,
  • die einzelnen Berechtigungen, wie
    • die Eigenschaft als Hilfspolizeibeamtin/Hilfspolizeibeamter (§ 99 HSOG),
    • Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft,
    • das Führen von Dienstwaffen sowie
    • die Nummer der Kriminaldienstmarke
  • das Ausstellungsdatum und
  • die Gültigkeitsdauer.
Die Umstellung von dem alten grünen auf den neuen blauen Dienstausweis war mit mehreren Zielsetzungen verknüpft. Zum einen galt es, den manuellen Verwaltungsaufwand zur Ausstellung eines solchen Ausweises deutlich zu reduzieren. Zum anderen galt es bundeseinheitliche Anforderungen  hinsichtlich Layout, Größe und Sicherheit zu erreichen.
Die Ausnutzung der vorhandenen polizeilichen IT-Infrastruktur, die Entwicklung eines auf Sicherheit konzentrierten Designs und die Realisierung spezieller Erfassungsmasken führten letztendlich zur Umsetzung aller gesteckten Ziele.
Sollten Sie Zweifel an der Echtheit des Dienstausweises haben, rufen Sie einfach Ihre örtlich zuständige Dienststelle oder die Notrufnummer der Polizei „110“ an!

Die Kolleginnen und Kollegen werden Sie gern beraten!


So schützen Sie sich vor Trickdieben:
  • Bewahren Sie Pass und Geld getrennt in den Innentaschen Ihrer Bekleidung auf!
  • Nehmen Sie nur soviel Bargeld oder Schecks mit, wie Sie voraussichtlich an diesem Tag benötigen (Ihr Hotel verfügt sicherlich über einen Hotelsafe)!Sollten Sie dennoch Opfer von Trickdieben geworden sein oder haben Sie diesbezüglich Beobachtungen gemacht, verständigen Sie bitte sofort die Polizei über die kostenlose
     
    Notrufnummer 110
     
  • Bei Sprachschwierigkeiten wird Ihnen Ihre Reiseleitung oder das Hotelpersonal behilflich sein.

Achtung !

Der Einfallsreichtum der Trickdiebe kennt keine Grenzen. Seien Sie achtsam und misstrauisch, wenn Sie um einen Gefallen (z.B. Geldwechsel) gebeten werden!

Arbeitsweise der Täter

Diese "falschen Polizisten" treten meistens zu dritt in Zivil auf und suchen sich als Opfer überwiegend asiatische Touristen aus, die im innerstädtischen Bereich, am Mainufer oder dem Bahnhofsgebiet zu Fuß unterwegs sind.

Ein Täter spricht zunächst das potentielle Opfer mit einer Bitte (Wegbeschreibung, Fotografieren o.ä.) an. Kurz darauf treten zwei weitere Personen hinzu, die sich als angebliche Polizeibeamte ausweisen und vorgeben, eine Personenkontrolle nach Drogen oder Falschgeld durchführen zu müssen. Sie verlangen sowohl vom den Opfern als auch vom Mittäter den Pass und das mitgeführte Bargeld. Während der "Kontrolle" entwenden sie einen Teilbetrag des Geldes, ohne das die Opfer es zunächst bemerken.

Vereinzelt wurde festgestellt, dass hierbei auch die Kreditkarten des Opfers mittels eines Kartenlesegerätes ausgelesen wurden.

Aufgrund der Arbeitsweise wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.Die Frankfurter Polizei fragt daher, welche Personen noch Opfer der Trickdiebe geworden sind. Für diesen Fall werden Sie gebeten, sich unter der

E-Mail Adresse:    k24.ppffm@polizei.hessen.de

oder

telefonisch unter der Rufnummer  +49 (0)69 / 755-00

unter Angabe

  • Ihres Namens und Adresse
     
  • Erreichbarkeit (Telefon, E-Mail)
     
  • Tag des Vorfalls
     
  • genauen Angaben zu den Tätern und der Tatbegehung
mit der Frankfurter Polizei in Verbindung zu setzen.

 

 

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