Bildcollage des Technikpräsidiums der hessischen Polizei
 
30.10.2018 | Hessisches Polizeipräsidium für Technik

Digitalfunknetz im Main-Kinzig-Kreis optimiert

Hessisches Polizeipräsidium für Technik eröffnet Basisstation für die Gemeinde Ronneburg

Der Bürgermeister der Gemeinde Ronneburg Andreas Hofmann begrüßt die Teilnehmer.Am Montag, dem 29. Oktober 2018, begrüßte der Bürgermeister der Gemeinde Ronneburg Andreas Hofmann im Feuerwehrhaus des Ronneburger Ortsteils Hüttengesäß Vertreter der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) aus den Bereichen der Feuerwehren, Rettungsdienste und der Polizei zur Eröffnung der Basisstation Hüttengesäß.

 

Bestausgebautes Netzsegment deutschlandweit

Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik, betonte, dass das Digitalfunknetz in Hessen auch nach dem Wirkbetrieb zum 1. Januar 2017 stetig weiterentwickelt wird und derzeit das beste ausgebaute Netzsegment im BOS-Digitalfunk deutschlandweit darstellt. Aktuell gewährleisten 427 Basisstationen den täglichen Sprachfunk von rund 120.000 Teilnehmern im Bereich der Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei und Hilfsorganisationen. Im Jahr 2018 werden nahezu 50 neue Basisstationen das Digitalfunknetz optimieren. In den kommenden Jahren ist der weitere Bau von etwa 35 Basisstationen hessenweit vorgesehen, wodurch die Gesamtzahl der Stationen im Netz nahezu 500 erreichen wird.

Die neue Basisstation versorgt die Gemeinde Ronneburg mit den Ortschaften Hüttengesäß, Altwiedermus und Neuwiedermus, dessen Netzabdeckung in der Vergangenheit teilweise unter den hessischen Anforderungen lag.

 

Tetra-Basisstation Hüttengesäß (Ronneburg)
TETRA-Basisstation Hüttengesäß (Ronneburg)

 

Mit der Basisstation Hüttengesäß versorgen nun insgesamt 34 Stationen den Main-Kinzig-Kreis mit Digitalfunk. Trotz der Mitbenutzung eines bereits vorhandenen Funkmastes betragen die Errichtungskosten 85.000 Euro. Die eigene Digitalfunktechnik beträgt zusätzlich 147.000 Euro. Somit wurde der beträchtliche Betrag von 232.000 Euro für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung investiert.

 

Optimierung der Funkversorgung im Main-Kinzig-Kreis

Kreisbrandinspektor Markus Busanni und Gemeindebrandinspektor Christoph Ochs zeigten sich sehr erfreut über die flächendeckende Versorgung, die nun in der Folge zu einer Umstellung der Alarmierung der nichtpolizeilichen Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste in Ronneburg mittels digitaler Pager führen wird.

Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle Hessen im Digitalfunk (HPT), erläutert wichtige Details im Zusammenhang mit der Eröffnung der Basisstation Hüttengesäß (Ronneburg).Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle in der Abteilung 4 des HPT, zeigte dem geneigten Zuhörerkreis in einer Präsentation die grundlegenden Vorteile des Digitalfunks gegenüber dem Analogfunk und die damit verbundenen Vorteile der neu eröffneten Basisstation Hüttengesäß auf. Neben einem gemeinsamen Netz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sind die Abhörsicherheit und das hochverfügbare Netz die wesentlichen Vorteile dieser digitalen Entwicklung. 

Im Anschluss demonstrierte Carsten Jütting, Fachmann des HPT im Bereich der Digitalfunkendgeräte, über eine simulierte Alarmierung die praktische Nutzung der Pager im Echtbetrieb.

 

V.l.: Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle Hessen (HPT), Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik, Christoph Ochs, Gemeindebrandinspektor Ronneburg, Andreas Hofmann, Bürgermeister der Gemeinde Ronneburg, Markus Busanni, Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreises. V. l.: Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle Hessen (HPT), Karl-Heinz Reinstädt, Präsident des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik, Christoph Ochs, Gemeindebrandinspektor Ronneburg, Andreas Hofmann, Bürgermeister der Gemeinde Ronneburg, Markus Busanni, Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreises.

 

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