Bildcollage des Technikpräsidiums der hessischen Polizei
 
19.02.2020 | Hessisches Polizeipräsidium für Technik (HPT)

Entwickeln und beschaffen von Fahrzeugen mit polizeilichen Anforderungen

GPEC2020 - Verschmelzen von Technik und Taktik

EPHK Marc Schilling auf dem offenen Forum auf der GPEC2020

In seinem Vortrag im offenen Forum auf der GPEC 2020 stellte Marc Schilling, Leiter des Hauptsachgebietes Fahrzeugwesen im Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT), am Beispiel eines aktuell beschafften Fahrzeugs für das Überfallkommando Frankfurt am Main, die technische Umsetzung polizeitaktischer Vorgaben bei der Entwicklung von Polizeifahrzeugen dar.

Er ging dabei auf die Ausgangssituation und die Voraussetzungen ein: „Wir holen alle Beteiligten an einen Tisch und entwickeln ein Fahrzeug, das allen technischen und taktischen Bedarfen bzw. Ansprüchen entspricht und das bei einem Einsatz alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftrag des Überfallkommandos gewährleistet. In diesem Fall ist die große Herausforderung, die taktischen sowie technischen Anforderungen - resultierend aus den Einsatzkonzepten – und die Vielzahl an Einsatzmitteln sinnvoll im Fahrzeug unterzubringen. Dabei ist unser Ziel die 100%ige Akzeptanz der Kolleginnen und Kollegen (Nutzerakzeptanz). Denn im Einsatz muss ohne Ausnahme alles Hand in Hand gehen und funktionieren.“

Verantwortlich hierfür zeichnet das Hauptsachgebiet Fahrzeugwesen im HPT mit seinen vier Sachgebieten und ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hier wird dafür gesorgt, dass die Mobilität der gesamten Polizei Hessen gewährleistet ist. Die Fahrzeuge befinden sich auf höchstem Niveau und dem aktuellsten Stand der Technik. Neben Flottenmanagement, Bedarfserhebung, Fahrzeugkonzeptionierung, Budgetverwaltung und Ersatzbeschaffungen, werden in einer eigenen Sonderwerkstatt spezielle polizeispezifische Ausbauten vorgenommen.

Die hessische Polizei hat ca. 4000 Fahrzeuge im Gesamtbestand mit ca. 50 Mio. km Laufleistung. Jährlich werden ca. 500 Fahrzeuge neu beschafft. Hierfür werden ca. 20. Mio Euro verausgabt.

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