Bildcollage des Technikpräsidiums der hessischen Polizei
 
Hessisches Polizeipräsidium für Technik (HPT)

Innenpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen, Eva Goldbach, besucht das Hessische Polizeipräsidium für Technik

Ausstattung der Polizei Hessen wurde im Technikpräsidium vorgestellt

Hochinteressiert und engagiert zeigte sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Innenpolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Eva Goldbach bei einem vierstündigen Besuch im Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden.

 

„HPT zum Anfassen“ bedeutet auch zu testen, ob man einem Schutzmann mal einfach so die Waffe aus dem Holster ziehen kann. Ein spezieller Sicherungsmechanismus sichert die Waffe vor einer Wegnahme. PHK Ingo Thiel stellt hierbei die Streifendienstunform und den Einsatzgürtel vor.     Peter Solz vom SG 211 – Bekleidungskonzeption, erläutert die Körperschutzausstattung (KSA). Die Ausstattung ist auf dem aktuell höchsten Entwicklungsstand, dennoch ist das Tragen der Schutzausrüstung für die Beamten über einen langen Zeitraum belastend.
Eva Goldbach durfte testen, ob man einem Schutzmann mal einfach so die Waffe aus dem Holster ziehen kann (links). Körperschutzausstattung (KSA) (rechts).

  

Im Callcenter des Technikpräsidiums erläuterte Präsident Karl-Heinz Reinstädt zu Beginn die Aufbauorganisation des HPT und dessen Rolle im komplexen Zusammenspiel mit den hessischen Polizeibehörden und Akteuren außerhalb. Vizepräsident Michael Stork ging in seinem Vortrag auf den aktuell anhaltenden Fachkräftemangel im IT- und Digitalfunkbereich ein und bedauerte, dass dieser auch vor dem Technikpräsidium keinen Halt mache. Lösungsmöglichkeiten, wie beispielsweise das Angebot eines Dualen Studiums, Verbeamtungsmöglichkeiten sowie der Einsatz von Headhuntern könnten dabei helfen, im Rennen um die schlauesten Köpfe als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Hierzu gälte es aber auch, langjährige und bewährte Mitarbeiter an das Präsidium zu binden.

 

Ausrüstung der hessischen Polizei überzeugt

Besonders interessant war der Programmpunkt „Ausstattung des HPT“, bei dem Eva Goldbach Uniform und Ausrüstung der Polizei Hessen begutachten durfte. Anschließend gab es einen Überblick zur aktuellen Bewaffnung; insbesondere die Mitteldistanzwaffe G 38 wurde vorgestellt und die sich daraus ergebenden Folgemaßnahmen, wie Veränderung des Einsatztrainings sowie veränderte Anforderungen an die Raumschießanlagen.

 

Benjamin Dambeck (SG223 – Fahrzeugausbau) stellt den e-Golf vor. „Die Elektromobilität stellt eine wichtige alternative im aktuellen Entwicklungsprozess der motorisierten Fortbewegung dar. Die Polizei kann diese Technik aktuell nicht für alle Anforderungen nutzen, aber stellt insbesondere im Stadtverkehr und bei planbaren Einsätzen eine umweltschonende alternative dar“, so Benjamin Dambeck.     „Das wollte ich schon immer mal machen“. Eva Goldbach erfüllte sich einen Wunsch, indem Sie einmal das Blaulicht in einem Streifenwagen anschalten durfte.
Vorführung des e-Golfs (links). Auch Probesitzen durfte nicht fehlen (rechts).

  

Abschließend gab es auf dem Gelände in der Willy-Brandt-Allee eine kleine Fahrzeugschau. Vorgestellt wurde das NIT-Fahrzeug mit dem neuen Beladungskonzept der Schutzausrüstung und der neue e-Golf als erster Schritt der hessischen Polizei in Richtung Elektromobilität. 

 

Die Arbeit im HPT beweist die Vielseitigkeit im Polizeiberuf

Eva Goldbach zeigte sich sichtlich beeindruckt ob der vielfältigen Aufgaben des Technikpräsidiums für die Funktionsfähigkeit der gesamten hessischen Polizei. „Wenn ich gewusst hätte, wie vielseitig der Polizeiberuf ist, wäre ich zur Polizei gegangen.“ so Frau Goldbach während ihres Besuches im Technikpräsidium.

 

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