Hessisches Polizeipräsidium für Technik
 
09.07.2020 | Hessens Digitalministerin besucht das HPT

Den Fortschritt im Fokus

Die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus besucht das Hessische Polizeipräsidium für Technik

Sehr interessiert zeigte sich die Ministerin für Digitale Strategie Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus am 7. Juli 2020 bei einem dreistündigen Besuch im Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden.

Schon früh am Morgen startet der Besuch im Callcenter des Technikpräsidiums. Präsident Karl-Heinz Reinstädt erläutert nach der Begrüßung die Aufbauorganisation des HPT und dessen Rolle im komplexen Zusammenspiel unter den elf hessischen Polizeibehörden sowie dem Innenministerium und externen Behörden. Bei einem abwechslungsreichen und informativen Spurt durch die Abteilungen Verwaltung und Ausstattung sollte neben viel Theorie das „Haptische“ nicht zu kurz kommen.

 

Ausrüstung der Polizei Hessen überzeugt

Der Programmpunkt „HPT zum Anfassen“, bei dem die Ministerin Uniform und Ausrüstung der Polizei Hessen hautnah begutachtet, hinterlässt Eindruck. Ein neues Verständnis für Sicherheit im Bezug zu Tragekomfort und die Möglichkeiten der aktuellen Bewaffnung der hessischen Polizei wird geboten. Insbesondere die aufgrund der Bedrohungslage gebotene taktische Umstellung von Maschinenpistole auf Gewehr und damit verbundenen Folgemaßnahmen, wie das Einsatztraining der Beamten oder die zusätzlichen Anforderungen an die aktuellen Schießstände, beeindrucken.

 

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus besucht das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden. Neben dem Technik-Talk bieten die ausgestellten Einsatzmittel, die die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der hessischen Polizistinnen und Polizisten gewährleisten, eine willkommene Abwechslung. Über 400 Beschäftigte kümmern sich im HPT um Ausstattung, IT und Funk, damit die Rund 21.000 Beschäftigten der hessischen Polizei täglich erfolgreich und sicher arbeiten können.
Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus besucht das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT) in Wiesbaden. Neben dem „Technik-Talk“ bieten die ausgestellten Einsatzmittel, die die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der hessischen Polizistinnen und Polizisten gewährleisten, eine willkommene Abwechslung. Über 400 Beschäftigte kümmern sich im HPT um Ausstattung, IT und Funk, damit die Rund 21.000 Beschäftigten der hessischen Polizei täglich erfolgreich und sicher arbeiten können.

 

Die Anforderungen der rund 21.000 hessischen Polizeibeschäftigten und deren Sicherheit sind für das HPT das Maß aller Dinge in der Beschaffung der Ausstattung und Ausrüstung. In enger Zusammenarbeit mit den Bedarfsträgern der sieben Polizeipräsidien werden die fachlichen Anforderungen erarbeitet. Dazu gehört beispielsweise die Ausrüstung für Notinterventionsteams (NIT), die bei einem Amoklauf oder einem Vorgehen gegen extremistische Gewalttäter zum Einsatz kommen und die passgenau und zugriffssicher in dem Kofferraum eines Streifenwagens unterzubringen sind.

 

Polizeiliche IT und Digitalfunk – die gemeinsamen Schnittstellen

Für die Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung sind die beiden Abteilungen des HPT, die sich mit IT und Digitalfunk befassen, von höchstem Interesse und haben die meisten Schnittstellen zum Digitalministerium.

Abteilungsleiter 3, Matthias Wanninger: „Polizeiliche Informations- und Kommunikationstechnik, schafft die informationstechnischen Voraussetzungen für die tägliche Polizeiarbeit. Jeder Polizist muss überall in Hessen und jederzeit auf Daten zugreifen können. Aktuell befinden wir uns von der Polizeistation Hofgeismar in Nordhessen bis hin zur Polizeistation Waldmichelbach ganz im Süden des Landes im Rollout von ca. 15.000 polizeilichen PC-Arbeitsplätzen.“

Diese Abteilung koordiniert darüber hinaus die komplexen Zusammenhänge der polizeilichen IT-Landschaft und stellt durch die Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), durch Länderkooperationen mit Hamburg, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen sowie mit dem vom BKA geführten Programm Polizei 2020 einen überaus wichtigen Baustein im polizeilichen Informationsverbund dar.

 

Der Digitalfunk verbindet

Abteilungsleiter 4, Henning Schwethelm, in seinem Statement: „Egal ob Weiß, Rot oder Blau, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, alle haben ein gemeinsames Blaulicht und die Klammer im täglichen gemeinsamen Einsatz für die hessischen Bürgerinnen und Bürger dieser „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“, kurz BOS, ist der Digitalfunk“.

Aktuell 458 Basisstationen, weitere kommen hinzu, deren landesweiten Aufbau und Betrieb die Abteilung 4 –  BOS-Funk Hessen, verantwortet, sichern in Hessen eine nahezu flächendeckende Digitalfunkversorgung. Lebenswichtig, denn im Ernstfall zählen bei Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei Sekunden. Auch die Alarmierung von 75.000 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten vertraut auf den hessischen Digitalfunk.“
Einen gelungen Abschluss des Besuches bildet die Besichtigung einer Basisstation in Wiesbaden. Hier erhält Hessens Digitalministerin einen Einblick in den Erhalt der Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturen - denn die betreffende Basisstation ist mit modernster Brennstoffzellentechnologie ausgestattet, damit sie auch bei Ausfall des Stromnetzes die Digitalfunkversorgung sicherstellen kann.

„Der digitale Wandel ist ein positiver Effekt für die Bürgerinnen und Bürger. Mit moderner digitaler Technik können Polizeibehörden für ein höheres Maß an Sicherheit und Ordnung im Land Hessen sorgen. Digitalisierung zeigt neue Möglichkeiten und Chancen auf. Genau hier greift der Aspekt: Digitalisierung muss dem Menschen dienen, denn wo sonst, wenn nicht hier dient Digitalisierung dem Menschen“, so Hessens
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

 Twittereintrag zum Besuch unter @DigitalesHessen
 Facebookeintrag mit Video zum Besuch auf Digitales Hessen

 

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