Hessische Polizei - Polizeiautos
 
18.03.2015 | Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium

Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden - Hauptwarnzentrale zum Schutz des Rheins

Die Einbindung der Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden in den internationalen Warn-Alarmplan Rhein bedeutet effizientere Meldewege und eine Betonung der Bedeutung des Landes Hessen für den Gewässerschutz am Rhein.

Aufgaben
Aufgabe einer Internationalen Hauptwarnzentrale ist es, auftretende Verunreinigungen mit dem wassergefährdenden Stoffen im Rhein-Einzugsgebiet an die zuständigen Behörden und Stellen weiterzumelden. Damit können nationale und internationale Rheinanliegerländer umgehend entsprechende Maßnahmen zur Schadensbekämpfung veranlassen.

Hintergrund
Im Jahr 1986, nach dem Störfall bei der Firma Sandoz in Basel / Schweiz, hatten die Umweltminister der Rheinanliegerstaaten ein Aktionsprogramm Rhein beschlossen, um die Gefährdung störfallbedingter Verunreinigungen herabzusetzen. Gleichzeitig wurde auch das Warn- und Alarmsystem Rhein verbessert.
Bisher waren sechs internationale Hauptwarnzentralen in Basel, Straßburg, Mannheim, Koblenz, Düsseldorf und Arnheim beteiligt.
Im September 2003 wurde die Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden offiziell vom Hessischen Umweltministerium mit der Aufgabe betraut.