Hessische Polizei - Polizeiautos
 
13.04.2018 | Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung

Polizei Hessen in der Videokonferenzlandschaft angekommen

Der Kalender quillt über, die Arbeit türmt sich auf dem Schreibtisch, noch dazu sind auswärtige Termine anberaumt. Für viele Beschäftigte innerhalb der hessischen Landesverwaltung gehören Dienstreisen zum Alltag. Sie rauben kostbare Zeit und verursachen Reisekosten.

 

Videokonferenzen erleichtern die Arbeit

Die elf hessischen Polizeibehörden, das LPP und das LfV sind ab sofort in der Lage, gesicherte Videokonferenzen durchzuführen. In den Räumlichkeiten der Behördenleitung des Technikpräsidiums wurden im Vorfeld durch Florian Kaiser, Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), die Funktionen und Möglichkeiten geprüft und vorgestellt, Bild- und Tonqualität wurden als hervorragend eingestuft.

Seitens der HZD wird dazu ein „virtueller Konferenzraum“ bereitgestellt, über den man sich einwählt. Der Veranstalter der Videokonferenz erhält eine Einwahlnummer und eine PIN. Diese Informationen leitet er an die anderen Konferenzgäste weiter, die sie an ihrem Gerät eingeben. Ohne großen Aufwand kann die Videokonferenz direkt gestartet werden.

Die Anlage bestand im Anschluss daran erfolgreich die erste Behördenleiterbesprechung unter Leitung von LPP Udo Münch. Dies ist der unter anderem der vorbildlichen Vorbereitung durch die Mitarbeiter der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD)  Patrick Nickolay und Florian Kaiser sowie den zuständigen Kollegen des HSG 36 - Kommunikationsdienste - des PTLV zu verdanken.

 

Präsident des Technikpräsidiums Karl-Heinz Reinstädt während der Videokonferenz; auf dem Monitor ist Harald Schneider, Präsident des hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums zu sehen
Präsident des Technikpräsidiums Karl-Heinz Reinstädt während der Videokonferenz; auf dem Monitor ist Harald Schneider, Präsident des hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums zu sehen

 

Effektivere Zusammenarbeit möglich

Mit dieser Technik geht die Polizei Hessen einen weiteren wichtigen und innovativen Schritt in Richtung Zukunft. Physische Barrieren können von nun an überbrückt werden und binnen kürzester Zeit wichtige Konferenzen innerhalb der Polizei, mit der Landesverwaltung oder mit Dritten abgehalten werden. Unaufschiebbare Entscheidungen, Erfahrungsaustausche oder andere dringliche Probleme können ohne Zeitverlust und Reiseaufwand diskutiert werden.

Videokonferenzen können ein „Meeting“ nicht komplett ersetzen, aber sie ermöglichen eine effektivere Zusammenarbeit untereinander. Ebenso spielen die ökologischen Aspekte eine beachtliche Rolle. Durch die Videokonferenzen verbessert die hessische Polizei ihre CO²-Bilanz und trägt aktiv zum Umweltschutz bei, da Dienstreisen reduziert werden können.

 

Sichere Datenübertragung

Die abgeschirmte Verbindung wird über die Server der HZD hergestellt, so dass die Daten sicher  und für Dritte unerreichbar sind. Für eine Videokonferenz können virtuelle Konferenzräume geschaffen werden, in denen die Teilnehmer einer Videokonferenz zusammengeschaltet werden. Eine unbegrenzte Anzahl von Einzelbuchungen für Konferenzen im Rahmen der Verfügbarkeit ist möglich. Eine wichtige Funktion während einer Konferenz stellt hierbei die Einbindung von PC-Inhalten, z. B. Präsentationen per Notebook dar. Die virtuelle Konferenz kann dadurch optimal ergänzt werden.