Hessische Polizei - Polizeiautos
 
27.09.2018 | Hessisches Polizeipräsidium für Technik

„Den Weg der Modernisierung wollen wir weiter bestreiten“

Innenminister Peter Beuth würdigt auf Umbenennungsfeier Innovationskraft der Polizei

Das Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung (PTLV) heißt ab sofort Hessisches Polizeipräsidium für Technik (HPT). Hessens Innenminister Peter Beuth hat heute die offizielle Umbenennungsfeier der Polizeibehörde besucht und das HPT als moderne Behörde einer innovativen und gut ausgestatteten Hessischen Polizei gewürdigt.

„Ob Hubschrauber, Boote, Funkwagen, Antiterrorschutzausstattung, leistungsstarke Mitteldistanzwaffen, Drohnen, Polizeimessenger oder Body-Cam: das Polizeipräsidium ist für Anschaffungen aller Art bei der hessischen Polizei zuständig und hat sich seit Gründung im Jahre 2001 von einer Verwaltungsbehörde zu einem erfolgreichen und fortschrittlich denkenden Technikdienstleister der hessischen Polizei gewandelt. Das ‚Hessische Polizeipräsidium für Technik‘ steht sinnbildlich für die gesamte hessische Polizei, die aufgrund ihrer innovativen und modernen Ausstattung erfolgreich arbeiten kann. Den Weg der Modernisierung wollen wir weiter bestreiten und dafür Sorge tragen, dass unseren Schutzleuten auch der bestmögliche Schutz zuteilwird“, so Innenminister Peter Beuth.

Das Technikpräsidium ist seit 2001 für die Funktionssicherung der gesamten hessischen Polizei und damit für die sieben Flächenpräsidien und die drei zentralen Polizeibehörden (Landeskriminalamt, Bereitschaftspräsidium und Polizeiakademie) zuständig. Über 400 Fachkräfte, unter anderem bestehend aus Ingenieuren, Informatikern, Juristen sowie Polizei- und Verwaltungsbeamten sorgen mittlerweile dafür, dass die Einsatztechnik, die Ausstattung und polizeiliche Informations- und Kommunikationstechnik für die rund 19.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Polizei stets zur Verfügung steht und den kommenden Herausforderungen auf hohem Niveau gerecht wird. Durch die Zusammenführung der Organisation der Einsatzmittel werden größtmögliche Synergieeffekte bei Beschaffung, Technik und Ausstattung in Quantität und Qualität gewährleistet. Im Polizeipräsidium für Technik kann unmittelbar auf polizeitaktische Gegebenheiten reagiert werden, was letztendlich zu einer standardisierten Ausstattung mit den Merkmalen Kompatibilität, Qualität und Wirtschaftlichkeit führt.

„Der internationale Terrorismus ist nach wie vor eine große Bedrohung für die Freiheit und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Auch die stetig zunehmende Digitalisierung und Vernetzung unserer modernen Welt erfordert eine fortschrittliche Polizeibehörde. Das Polizeipräsidium für Technik unterstützt vor diesem Hintergrund die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung der hessischen Polizei und schafft jene Rahmenbedingungen, die erforderlich sind, damit die Polizeibeamtinnen und -beamten gut und sicher ihren Auftrag für die Bürgerinnen und Bürger erfüllen können“, so Peter Beuth.

 

Hintergrund

Die hessische Landesregierung investiert mit Rekordmitteln in die Innere Sicherheit. Bis 2022 erhält die hessische Polizei über 1.520 zusätzliche Kolleginnen und Kollegen zur Verstärkung. Die Anzahl der Polizisten wird dann auf rund 15.300 Polizistinnen und Polizisten ansteigen. Dies entspricht einem Stellenplus von elf Prozent in der laufenden Legislaturperiode. Zusätzlich investiert das Land Hessen massiv in die Ausrüstung der Polizei. Im Jahr 2017 hat das Land rund 51 Millionen Euro für neue Fahrzeuge, Dienst- und Schutzbekleidung sowie Dienstwaffen investiert. Im Doppelhaushalt 2018/2019 stehen für Fahrzeuge und Geräte weitere 136,7 Millionen Euro zur Verfügung. Knapp 19 Millionen davon sind für neue Dienst- und Schutzbekleidung vorgesehen. Hinzu kommen zusätzliche drei Millionen für die Ausstattung von Spezial- und operativen Einheiten.

Mit 375.632 erfassten Straftaten wurde für Hessen 2017 die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit fast 40 Jahren gemessen. Bei der so wichtigen Kennzahl über die Kriminalitätsbelastung, der sogenannten Häufigkeitszahl, die Auskunft darüber gibt, wie viele Straftaten im Verhältnis zu 100.000 Einwohnern erfolgt sind – und somit eine gewisse Vergleichbarkeit ermöglicht, steht Hessen im bundesweiten Vergleich auf dem dritten Platz. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 57,1 Prozent der Straftaten aufgeklärt. In Hessen lag die Aufklärungsquote bei 62,8 Prozent. Das ist die höchste gemessene Aufklärungsquote des Landes seit Bestehen der Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 1971.

 Hier finden Sie die Pressemeldung des HMdIS

 Weitere Infos über das HPT finden Sie hier

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