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15.12.2017 | GER Hessen Ermittler erneut erfolgreich

Weitere Festnahme bei Ermittlungen gegen Drogenring

Nachdem bereits am 29.11.2017 in Kelkheim bei einem Schlag gegen eine serbische Tätergruppierung Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Hessischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main fünf Personen festgenommen und große Mengen Marihuana sichergestellt hatten (siehe PM vom 30.11.2017), ergab die Auswertung der sichergestellten Asservate neue Anhaltspunkte für die Ermittler.

Vorbereitungen für weitere 1.500 Marihuanapflanzen

Insbesondere die Immobilien eines 44 Jahre alten Deutsch-Iraners drängten sich zunehmend in den Fokus. So wurde am 14.12.2017 in Zusammenarbeit mit der GER Niedersachsen und der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) Braunschweig eine Halle im Bereich des Kornmarktes in Osterrode durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten, dass die ca. 500 qm große Halle bereits komplett für den Betrieb einer Indoorplantage umgebaut worden war. Augenscheinlich war auch hier eine Bepflanzung mit mindestens 1.500 Marihuanapflanzen vorgesehen.

Parallel zum Einsatz in Osterrode wurde der Deutsch-Iraner in Frankfurt am Main festgenommen und in diesem Zusammenhang weitere Wohn- und Geschäftsräume in Sulzbach am Taunus, Kelkheim sowie in Frankfurt am Main durchsucht.

Neben umfangreichen schriftlichen Unterlagen wurden auch die beiden hochwertigen Fahrzeuge des Beschuldigten (Porsche und Ferrari) beschlagnahmt.

Presseanfragen richten Sie bitte an die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main.

Zur Pressemeldung vom 15.12.2017


Hessischem Landeskriminalamt und Zollfahndungsamt Frankfurt am Main gelingt Schlag gegen Drogenhändler

Bei einem Schlag gegen eine serbische Tätergruppierung haben Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) am 29.11.2017 in Kelkheim fünf Personen festgenommen und große Mengen Marihuana sichergestellt.

Nach einem Hinweis der serbischen Polizei und des dortigen BKA-Verbindungsbeamten nahmen die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift von LKA und ZFA die Ermittlungen gegen einen 30-jährigen serbischen Beschuldigten wegen des Verdachts des illegalen Anbaus sowie des illegalen Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen auf. Weiterhin ergaben die Ermittlungen, dass der Beschuldigte mit vier weiteren Serben, im Alter zwischen 47 und 31 zusammenarbeitete.

Unweit der Unterkunft des Beschuldigten im Kelkheimer Stadtkern stellten die Fahnder zwei Gewerbehallen fest, aus denen ein deutlicher Marihuanageruch strömte. Mit Unterstützung der Zentralen Unterstützungseinheit des Zoll (ZUZ) durchsuchten die Beamten daher am 29.11.2017 die Gewerbeimmobilie. Alle fünf Beschuldigten befanden sich vor Ort und wurden festgenommen.

Während das Erdgeschoss der Gewerbehallen den Beschuldigten offensichtlich als Aufenthaltsraum diente, war die gesamte Kelleretage für die professionelle Marihuanazucht ausgebaut. Mittels neu eingezogener Holzwände war der Keller für Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien aufgeteilt worden. Ventilatoren sorgten für den notwendigen Luftzug, um den Pflanzen im Wachstum Stabilität zu verleihen. Komplettiert wurde das professionelle Bild durch eine aufwendige Licht- und Belüftungsanlage.

Insgesamt befanden sich ca. 1.500 Cannabispflanzen auf der rund 300 m² großen Indoorplantage. Zudem fanden die Ermittler sieben Kilogramm abgeerntetes, verkaufsfertiges Marihuana und 1.700 Euro Bargeld.

Auf Grund der Größe der Plantage musste die Technische Einsatzeinheit des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums zwecks Unterbringung der Sicherstellungen in zwei Containern hinzugezogen werden.

Die fünf Beschuldigten werden heute dem Haftrichter vorgeführt, die Ermittlungen dauern an und werden nun durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführt.

 Zur Pressemeldung vom 30.11.2017

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