Hessische Polizei - Polizeiautos
 
22.12.2017 | Hessisches Landeskriminalamt

Vorsicht vor SPAM-Mail-Welle

Mailbeispiel für SPAM-Welle

Zur Zeit erreicht viele Postfachinhaber in Deutschland das “Angebot“ gestohlene E-Mail Adressen zu erwerben. Diese würden angeblich 500,-€/1.000.000 Email-Adressen kosten, die Bezahlung soll über Bitcoin erfolgen. Möglich sind aber noch andere Varianten dieser E-Mail.

Diese Nachrichten sind der Polizei bereits bekannt - es handelt sich hierbei um eine SPAM-Welle die momentan millionenfach über die E-Mail Postfächer Deutschlands schwappt.

Doch wie verhalte ich mich am besten, wenn ich eine dieser SPAM-Nachrichten erhalte?

Grundsätzlich gilt hier dasselbe wie bei allen unerwünschten SPAM- Mails:

Da SPAM-Mails häufig zur Verbreitung von Schadsoftware genutzt werden, sollte man keinesfalls einem Link in unerwünschten Mails folgen oder einen möglichen Anhang öffnen.

Hier können sich Schadprogramme oder Phishingversuche verbergen.

Am besten löschen Sie unerwünschte E-Mails sofort nach dem Erhalt. Das ist gefahrlos möglich.

Da SPAM Mails häufig sehr lästig sind, reagieren manche Postfachinhaber mit einer wütenden Antwortmail, um ihrem Ärger über die ungewollte Nachricht Luft zu machen.

Das ist zwar verständlich, jedoch nicht empfehlenswert: Denn gelesen wird die Antwort freilich von niemandem!

SPAM-Nachrichten werden millionenfach automatisiert versendet. Antwortet man auf SPAM, registriert das System dahinter lediglich, dass die eigene E-Mailadresse aktiv ist und man erhält in der Folge noch mehr SPAM.

Weitere Tipps und Hinweise gibt es auch unter www.polizei-beratung.de