Hessische Polizei - Polizeiautos
 
20.03.2014

Cybercrime-Prävention in Hessen

Logo: Internetprävention - Schutz vor Gefahren im Internet des Hessischen Landeskriminalamtes

Internetnutzer müssen sich ständig gegen neue Formen der Online-Kriminalität wappnen.

Dabei hat Kriminalität im Internet viele Erscheinungsformen: Vom Betrüger, über den Pädophilen, den Crackern und den Daten-Phishern tummeln sich viele Varianten des Cyber-Kriminellen im Netz.

Die schlechte Nachricht vorweg: Es gibt rund um das Internet kaum etwas, was es nicht gibt.

Die gute Nachricht: Der gesunde Menschenverstand und eine gewisse Skepsis helfen häufig schon ein großes Stück weiter, um sich vor Gefahren im Internet zu schützen.

Das Gefährdungs- und Schadenspotenzial des Phänomens Computer- und Internetkriminalität ist unverändert hoch und es wird auch weiterhin mit steigenden Fallzahlen zu rechnen sein. Die ständig wachsende Anzahl von mobilen Endgeräten, die nicht nur bei Erwachsenen immer mehr Anhänger finden, sondern inzwischen auch bei Jugendlichen zur Standardausrüstung gehören, bieten eine weitere Angriffsmöglichkeit für Cyberkriminelle und Betrüger.

Die Prävention stellt einen elementaren Bereich in der Konzeption zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Hessen dar. Es gilt, die Kompetenz und das Gefahrenbewusstsein durch Aufklärung und Information zu erhöhen. Rund 76% der Bundesbürger nutzen das Internet, sie bestellen Waren in Webshops, kommunizieren und präsentieren sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, nutzen den bequemen Weg des Online-Bankings, sie skypen oder nutzen die Kommunikation via E-Mail.

Und wo sich viele Menschen tummeln, werden auch Kriminelle auf den Plan gerufen - das war schon immer so.

2007 wurden in Hessen flächendeckend Internetkommissariate in den Polizeipräsidien eingerichtet, im HLKA arbeitet die Abteilung IuK-Einsatz und Cybercrime an herausragenden Fällen von Internetkriminalität.

Logische Konsequenz in diesem Konzept war hier die Implementierung des Themenfeldes Cybercrime-Prävention.

Seit 2008 wird im HLKA, in der Zentralstelle für Kriminal- und Verkehrsprävention, bereits präventiv in diesem Bereich gearbeitet. Mittels Öffentlichkeitsarbeit, Inhouseveranstaltungen, Multiplikatorenschulungen und der Beantwortung zahlreicher Bürgeranfragen, werden die Internetnutzer sensibilisiert und informiert.

Seit 2012 stehen nun auch in jedem Polizeipräsidium beim Stabsbereich E 4 Präventionsfachberater für den Bereich Cybercrime zur Verfügung.

In einigen Polizeipräsidien wurden bereits Inhouseveranstaltungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt, für das laufende Jahr sind weitere solcher Veranstaltungen geplant. Bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen werden mitunter bestehende Kontakte in den Präventionsstrukturen genutzt: Die Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutz, den Jugendkoordinatoren, Seniorenberatern und dem Netzwerk gegen Gewalt hat sich hier bewährt.

Wenn Sie Fragen zu dem Themenbereich haben wenden Sie sich an die Beraterin / den Berater in Ihrem Polizeipräsidium.

Die folgende 2 rote Pfeile Broschüre PDF-Symbol (245 KB) stellt die Arbeit der Berater vor.