Hessische Polizei - Polizeiautos
 
Hessisches Landeskriminalamt

Jahresbericht der Polizeilichen Kriminal- und Verkehrsprävention 2017

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Die polizeiliche Präventionsarbeit in Hessen war auch im Jahr 2017 insbesondere von personalintensiven Maßnahmen zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen und verschiedenster Betrugsformen sowohl im Internet, an der Haustür als auch am Telefon (wie Enkeltrick, falsche Polizeibeamte/Amtsträger) geprägt.

Diese betrafen zu einem großen Anteil die wachsende Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren, die auch im Bereich der Verkehrsunfallprävention stark im Fokus der polizeilichen Präventionsarbeit standen und weiterhin stehen. Hierzu wurde u.a. am Deutschen Präventionstag in Hannover durch das HLKA das inzwischen landesweit umgesetzte Projekt „MAXimal Mobil bleiben – mit Verantwortung“ einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Ebenso konnte landesweit die Konzeption „Letzte Chance Enkeltrick“ in enger Kooperation mit den Banken und Sparkassen umgesetzt werden.

Bei der Prävention von Wohnungseinbrüchen erweist sich die kostenlose und hochkompetente kriminalpolizeiliche Beratung für die hessischen Bürgerinnen und Bürger als so erfolgreich, dass jeder zweite Wohnungseinbruch im Jahr 2017 bereits im Versuchsstadium i.d.R. an den Sicherungseinrichtungen oder wachsamen Nachbarn scheiterte! Mit dem Projekt IT-basierte sicherungstechnische Beratung geht die hessische Polizei auch hier neue und zukunftsorientierte Wege.

Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit konnte die Bund-Länder-AG „Sicherungstechnische Empfehlungen für Stromtrassen“ unter Leitung des HLKA bundesweit einheitliche Empfehlungen für die vier neu geplanten Höchstleistungsstromtrassen vorlegen, die auch der Bundesnetzagentur als wichtige Entscheidungsgrundlage dienen.

Auch 2017 wurden die vertrauensbildenden Maßnahmen für die Zielgruppe Flüchtlinge mit speziell konzipierten Vorträgen über die Rolle der Polizei und Gewaltprävention fortgesetzt. Diese wurden durch das Modul „Alkohol- und Drogenmissbrauch“ ergänzt.

 

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