Hessische Polizei - Polizeiautos
 
18.03.2015

Autoeinbruch und -diebstahl

Mann versucht Pkw-Tür zu öffnen, Bildquelle: propk

Diebstahl aus Kraftfahrzeugen ist das häufigste Delikt auf unseren Straßen. Die meisten Autos werden in Großstädten aufgebrochen oder gestohlen, vorzugsweise nachts und in Nebenstraßen. Tagsüber sind auch Großparkplätze und Parkhäuser betroffen, dazu an Wochenenden die Ausflugsparkplätze in ländlichen Bereichen. Autoeinbrecher haben es vor allem auf Autoradios, Mobiltelefone, Navigationsgeräte und andere zurückgelassene Wertsachen abgesehen, so etwa Handtaschen oder Kleidung mit Zahlungskarten, z. B. EC-Karte, Kreditkarte, Papieren und Bargeld.

Autodiebe stehlen Fahrzeuge vielfach zur unbefugten Benutzung, also aus Spaß am Autofahren oder für andere Straftaten. Solche Autos werden häufig wieder aufgefunden - mit leerem Tank, mit Unfallschäden, mutwillig zerstört oder teilweise ausgeschlachtet. Rund jedes zweite gestohlene hochwertige Fahrzeug taucht kaum wieder auf, weil es zum Verkauf entwendet wird ("Sachwertdiebstahl"). Umfrisiert, mit falschen Kennzeichen und Papieren sind solche Fahrzeuge oft noch vor Entdeckung des Diebstahls auf dem Weg ins Ausland.

Bild: ProPK

Autoeinbruch und -diebstahl

Während Einbrecher oft schnell und gewaltsam über die Verglasung durch Einschlagen, Einwerfen oder Herausreißen von Scheiben in das Fahrzeug eindringen, scheuen Diebe, die das gestohlene Auto fahren müssen, das Risiko zufälliger Entdeckung wegen fehlender Scheiben und bevorzugen eher die Fahrzeugöffnung mit weniger offensichtlichen Schäden.

Mehr Informationen hierzu finden Sie unter

2 rote Pfeile www.polizei-beratung.de

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) ist ein von den Ländern und dem Bund gemeinsam getragenes Programm, das die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufklärt.