Beispiele für die Aufgabenvielfalt bei der Polizei Hessen
 

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Mit dem Studienstart beginnt Ihre Laufbahn bei der hessischen Polizei. Nach Beendigung Ihres dreijährigen Studiums bietet sich Ihnen die Möglichkeit, innerhalb der Polizei eine Tätigkeit auszuüben, die Ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. In unserer Palette von Entwicklungsmöglichkeiten finden Sie sicherlich einen Aufgabenbereich, in dem

Sie sich verwirklichen können. Folgend ein paar Beispiele:

  • Streifenbeamtin/ -beamter im Schichtdienst
  • Ermittlungsbeamtin/ -beamter
  • Personenschützer/ -in
  • Foto- und Videofachfrau/ -mann
  • Observationsgruppenbeamtin/ -beamter
  • Drogenfahnder/ -in und viele mehr

 

Doch auch nach Übernahme einer solchen Funktion haben Sie im Laufe Ihrer Karriere immer wieder die Möglichkeit, sich aus- und fortzubilden. Wir bieten Ihnen über 400 Fortbildungsangebote, um Ihr Berufsleben bei der hessischen Polizei in die gewünschte Richtung zu lenken:

  • Lehrgang Fahr- und Sicherheitstraining (Motorrad), z. B. für Verkehrsdienste der Schutzpolizei
  • Aufbaulehrgang Fotografie 
  • Verdeckte Bildaufzeichnung
  • Kriminalpolizeiliche Kompetenz Observation
  • Spezialgrundausbildung für Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten 
  • Lehrgang "Überwachung der Beförderung gefährlicher Güter im Binnenschiffverkehr", z. B. für die Wasserschutzpolizei oder die Polizeihubschrauberstation
  • und vieles mehr!

 

Bei guten Leistungen stehen Ihnen die Beförderungsämter des gehobenen Dienstes offen: Bei besonderer Eignung und Bewährung können Sie sich auch zum Beispiel für eine Dienststellenleiterfunktion qualifizieren. Einige wenige können auch in den höheren Dienst aufsteigen. Sollten Sie höhere Führungsämter (Polizeirätin/ -rat bzw. Kriminalrätin/ -rat) anstreben, haben Sie die Möglichkeit, sich für das Studium für den höheren Dienst zu qualifizieren. Dazu müssen unter anderem diese Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Abschlussnote der Laufbahnprüfung von min. 10,50 Punkten
  • Überdurchschnittliche Leistungen im täglichen Dienst

 

Felix (Höherer Dienst)

Polizeibeamter am Schreibtisch

„Der 1. September 1994 – mein erster Tag bei der hessischen Polizei als Polizeikommissar-Anwärter. Ich hatte es geschafft und war glücklich, mir meinen Berufswunsch erfüllt zu haben.

14 Jahre später: Jetzt bin ich Referent im Innenministerium und Polizeioberrat. Natürlich wurde uns damals gesagt, dass uns alle Türen bei der Polizei offen stehen.

‚Wer’s glaubt’ haben wir gedacht. Nach unterschiedlichen Verwendungen im Innenministerium, in Frankfurt am Main und bei der Hessischen Bereitschaftspolizei, sage ich: Ja, es stimmt! Bei der hessischen Polizei stehen uns alle Karrieretüren offen. Neben Eignung, Befähigung und Leistung gehört natürlich – wie so oft im Leben – auch das gehörige Quäntchen Glück dazu.“

 

Eric (Mentee)

„Einmal über den eigenen Tellerrand schauen und die Arbeit der Führungsbeamtinnen und -beamten kennenlernen? Im Mentoringprogramm war es mir ein Jahr lang möglich, im sogenannten ‚Shadowing’ einen Beamten im höheren Dienst zu begleiten. Für mich die Gelegenheit, die Polizeiorganisation einmal ‚von oben’ zu sehen und viele Dinge zu verstehen, die man als Streifenbeamter manchmal nur schwer nachvollziehen kann. Ob ich selbst mal in den höheren Dienst will, weiß ich jetzt noch nicht, das Mentoringprogramm hat mir aber auf jeden Fall eine Zukunftsperspektive aufgezeigt.“