Bildcollage des Technikpräsidiums der hessischen Polizei
 

Betrieb und Servicepoints

Servicepoints

Betrieb

Der 24/7-Schichtbetrieb des Hauptsachgebietes Betrieb stellt eine bundesweite Besonderheit dar. Auf Länderebene wurde zum 1. Januar 2015 eine Kooperation der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gegründet. Hieraus resultierend wurde eine gemeinsame Servicestelle ins Leben gerufen, die als Single-Point-of-Contact (SPoC) für alle Störungen, Fragen und Informationen rund um den Digitalfunk fungiert. Durch den gemeinsamen Schichtbetrieb der Länder, mit Sitz in Mainz-Weisenau, werden derzeit insgesamt 742 Basisstationen und ca. 115.000 Endgeräte „im ersten Angriff (First Level) betreut. Aufgrund der vorgesehenen Netzoptimierungsmaßnahmen in den Ländern wird sich mittelfristig die Anzahl der zu betreuenden Basisstationen weiter erhöhen. Zusätzlich wird die Anzahl der Teilnehmer und Endgeräte im Netz deutlich ansteigen (z. B. Pager-Rollout in Hessen). Dies wird zu einem erhöhten Arbeitsaufwand für die gemeinsame Servicestelle führen. Die Vielfalt der Aufgaben erfordert von allen Beteiligten ein strukturiertes und prozessorientiertes Arbeiten.

 

Schichtdienstmitarbeiter am Standort Mainz-Weisenau.jpg
Schichtdienstmitarbeiter am Standort Mainz-Weisenau

 

Servicestruktur der Servicepoints

Die Landesstelle BOS-Funk Hessen arbeitet mit insgesamt 26 Servicepoints (SP) der nichtpolizeilichen und acht Servicepoints der polizeilichen Gefahrenabwehr eng und konstruktiv zusammen. Ein Servicepoint ist insbesondere für das allgemeine Endgerätemanagement und die Anwenderbetreuung in seinem Zuständigkeitsbereich sowie für den prozessorientierten Service und die Kommunikation von und zur Autorisierten Stelle Hessen verantwortlich. Hierzu zählen u. a. die Überwachung der Funkversorgung im eigenen Zuständigkeitsbereich, die Entgegennahme und Weiterleitung von Störungsmeldungen sowie die Datenpflege der Funkgeräte/Einsatzmittel im eigenen Leitstellensystem. Durch die Einführung der digitalen Alarmierung im nichtpolizeilichen Bereich wird sich die Anzahl der durch die Servicepoints zu betreuenden Endgeräte verdoppeln.

Die Servicepoints sind in Hessen bei den Polizeipräsidien in der Abteilung Zentrale Dienste bzw. im nichtpolizeilichen Bereich bei den Kreisverwaltungen und den kreisfreien Städten angesiedelt. Sie sind grundsätzlich während der normalen Bürozeiten erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten nimmt die zuständige Leitstelle des jeweiligen Bereiches die unaufschiebbaren Aufgaben in Vertretung wahr.

Die Servicepoints und Leitstellen werden vom 24/7-Schichtdienst und den Fachbereichen der Autorisierten Stelle regelmäßig über die aktuellen Betriebszustände, geplante Wartungsarbeiten und bevorstehende Updates sowie deren Auswirkungen informiert. Hierbei wird auch geprüft, ob diese Maßnahmen mit geplanten Einsatz-/Übungslagen kollidieren und ggfs. neu terminiert werden müssen.

 

Collage Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei.jpg