Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Westhessen
 

Statistik

Polizeipräsidium Westhessen

Veröffentlichung der polizeilichen Kriminalstatistik 2017 des Polizeipräsidiums Westhessen und der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Presseraum des Polizeipräsidiums Westhessen bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik 2017 am 28. Februar 2018.

 

Voll besetzter Presseraum im Polizeipräsidium Westhessen

 

Polizeipräsident Stefan Müller begrüßte die Vertreter von Hörfunk, Fernsehen sowie den Printmedien und gab einen kurzen Einblick in die Statistik für den Gesamtbereich des Präsidiums.

 

v.l.: Kriminaloberrat Christopher Roth, Polizeipräsident Stefan Müller, Polizeidirektor Malte Neutzler, Ltd. Polizeidirektor Hans Knapp

v.l.: Kriminaloberrat Christopher Roth, Polizeipräsident Stefan Müller,
Polizeidirektor Malte Neutzler, Ltd. Polizeidirektor Hans Knapp

 

Der Behördenleiter zeigte sich erfreut darüber, dass er von einem erneuten Rückgang der Gesamtzahl aller Straftaten (-1.161 Fälle) und einem Höchststand bei der Aufklärungsquote (62,0%) berichten konnte. Dargestellt wurde auch, dass sich die Anstrengungen im Bereich der Prävention, insbesondere im Bereich der Einbruchssicherung, gelohnt haben. So konnte der Leiter der Zentralen Kriminalinspektion, Kriminaloberrat Christopher Roth, vermelden, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller Einbrüche in Wiesbaden im Versuchsstadium enden (52,1%). Auch bei den sogenannten SÄM-Delikten (Straftaten zum Nachteil älterer Menschen) gilt es, in Sachen Prävention nicht nachzulassen. Hier führte Roth aus, dass seit der Durchführung der Präventionskampagne „Sicher im Alter“ und der zeitgleichen Einrichtung der „AG-SÄM“ ein Anstieg der versuchten Taten und ein Rückgang der vollendeten Delikte festzustellen ist. Der Leiter der Abteilung Einsatz, Ltd. Polizeidirektor Hans Knapp, erläuterte die Entwicklung der Fallzahlen in der Landeshauptstadt im Zusammenhang mit Zuwanderung. Hier wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass es eine deliktische Verschiebung gab. Wurden im Jahr 2016 noch die Mehrzahl der durch Zuwanderer begangenen Straftaten im Bereich Ladendiebstahl und Beförderungserschleichung festgestellt, so waren es im vergangenen Jahr Körperverletzung- und Betäubungsmitteldelikte.

Der Leiter der Polizeidirektion Wiesbaden, Herr Polizeidirektor Malte Neutzler, lenkte den Blick weniger auf die objektiven Zahlen, als auf das Sicherheitsgefühl der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. „An den reinen Zahlen gemessen, liegt die Sicherheit auf Wiesbadens Straßen, auch im Bundesvergleich, auf einem sehr hohen Niveau. Wir messen unseren Erfolg jedoch nicht nur an Zahlen, sondern auch am Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.“ Mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen wird die Polizeidirektion Wiesbaden zukünftig einer sich abzeichnenden Veränderung entgegenwirken.

Zum Abschluss der Pressekonferenz wurde deutlich, dass die Medienvertreter das Podium nicht entließen, ohne die aktuelle Diskussion „Waffenverbotszone in Wiesbaden“ zu thematisieren. Polizeipräsident Müller bezog hier klar Stellung und erklärte, dass dies, in einem Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, ein Mosaikstein darstellen könnte. Aktuell stehe man in einem engen Austausch mit der Stadt Wiesbaden.

Mit einem herzlichen Dankeschön an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr schloss der Polizeipräsident nach der Beantwortung aller Fragen die Pressekonferenz. Anschließend wurden von dem Behördenleiter und Herrn Polizeidirektor Neutzler noch mehrere Statements vor laufenden Kameras und Mikrofonen gegeben.


 Polizeiliche Kriminalstatistik für den Bereich des PP Westhessen

 Polizeiliche Kriminalstatistik für den Bereich der Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Statistiken der weiteren Direktionen im Zuständigkeitsbereich des PP Westhessen folgen in Kürze.