Aussenaufnahme des Polizeipräsidiums Südhessen
 
06.03.2019

Leon-Hilfeinseln kommen in die Gemeinde Lautertal

Leon-Hilfeinseln kommen in die Gemeinde LautertalIn der Gemeinde Lautertal werden in Kooperation mit der Polizeidirektion Bergstraße für Kinder die so genannten "Leon-Hilfeinseln" eingerichtet.

Mit dem 2005 eingeführten Konzept fördern die hessische Polizei und ihre Partner die Sicherheit von Kindern im öffentlichen Raum.

Leon-Hilfeinseln sind Anlaufstellen für Kinder, die im öffentlichen Raum in Notsituationen geraten aber auch für Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts, jeder Herkunft, jeder Nationalität.

 

Bei einer Infoveranstaltung am 14. Februar in der Gemeindeverwaltung im Ortsteil Reichenbach stellten Peter Hoffmann, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Bergstraße, und Bettina Noll, Schulbeauftragte der Polizeistation Heppenheim das Leon-Hilfeinseln-Konzept.

Leon-Hilfeinseln kommen in die Gemeinde LautertalPeter Hoffmann wies bei der Infoveranstaltung darauf hin, dass der Gemeindeverwaltung obliegt, geeignete Anlaufstellen für Leon-Hilfeinseln zu finden und für das Projekt zu werben. Bürgermeister Andreas Heun sicherte seine Unterstützung und erklärte, auch das Rathaus solle als Leon-Hilfeinsel ausgewiesen werden.

Leon-Hilfeinseln sind durch ein Plakat, das den Kinderkommissar Leon (Sympathiefigur der hessischen Polizei) zeigt, gekennzeichnet. In Gefahrensituationen können sich Kinder sicher sein, an diesem Ort Hilfe zu bekommen. Gewerbetreibende, Betriebe und Einrichtungen, die sich an diesem Projekt beteiligen möchten, werden von der Polizei mit Leon-Hilfeinseln-Plakaten ausgestattet, die sie an Türen und in Schaufenstern anbringen. Jugendpfleger Peter Schuster erklärte, dass 41 Betriebe sich bereit erklärt haben, als Leon-Hilfeinseln zur Verfügung zu stehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen Notfallplan bereit, wie sie im Fall der Fälle helfen können.

Bei der Informationsveranstaltung zur Einrichtung der Leon-Hilfeinseln in der Gemeinde Lautertal waren einige Gewerbetreibende, Mitarbeiterinnen der Kitas in Elmshausen und Beedenkirchen und mehrere Ortsvorsteher anwesend. Peter Hoffmann bat bei der Vorstellung der Leon-Hilfeinseln Eltern und alle, die in Kinder-, Jugend- und Familieneinrichtungen tätig sind, Kinder über das Projekt zu informieren und ihnen zeigen, wo sich Hilfe-Inseln befinden, um den Kindern die Angst vor dem Betreten eines Geschäftes als Hilfeinseln zu nehmen.

Dorota Blome, Geschäftsführerin vom Dora’s Cafe in Reichenbach hatte für die Infoveranstaltung eine besonders nette Überraschung dabei. Sie hatte nicht nur ihr Cafe zu einer Leon-Hilfeinseln gemacht, sondern überraschte alle Anwesenden mit einer Leon-Torte. Die große Torte mit dem Kinderkommissar Leon war von Frau Blome in mühevoller Handarbeit kreiert worden. Die ganz leckere und toll verzierte Leon-Torte wurde am Ende der Veranstaltung von allen Anwesenden genossen.

Leon-Hilfeinseln kommen in die Gemeinde Lautertal