Aussenaufnahme des Polizeipräsidiums Südhessen
 
02.04.2019

Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Andrea Langlotz 

Jana Stock

Polizeipräsidium Südhessen
Abteilung Zentrale Dienste

Telefon:    06151 969 4332
E-Mail:      rainbow.ppsh@polizei.hessen.de

 

Björn Rothmüller 

Björn Rothmüller

Polizeipräsidium Südhessen
Polizeidirektion Odenwald, Regionale Kriminalinspektion

Telefon:    06062 953 240
E-Mail:      rainbow.ppsh@polizei.hessen.de

 

Wir sind die Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Polizeipräsidium Südhessen und damit zuständig für die Stadt Darmstadt, die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald.

Homosexuelle Frauen und Männer wurden schon immer Opfer von Straftaten, antihomosexuelle Gewalt stellt sich vielfältig dar:

Delikte der psychischen Gewalt wie sexistische Beschimpfungen und Beleidigungen, Mobbing oder Stalking und gewisse Formen des Vandalismus gehören ebenso dazu wie physische Gewalt in Form von Körperverletzungsdelikten, Sexualdelikten bis hin zu Raubüberfällen oder gar Tötungsdelikten.

Das Opfer erlebt diese Gewalt als Angriff auf seine Identität als Lesbe, Schwuler oder Transsexueller. Eine der wesentlichen Folgen daraus können erhebliche Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen sein.

Nicht alle Geschädigte wagen den Weg zur Polizei oder gar in die Öffentlichkeit, weil Homosexuelle aus Angst vor Repressalien oftmals ihre Identität zu verbergen versuchen. Eine Vielzahl von Gewalttaten werden deshalb bei der Polizei nicht angezeigt und sind damit auch zukünftig kaum zu verhindert, weil sich die Täter in Sicherheit wiegen und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen können.

Selbst seit Jahren „offen“ homosexuell lebend, stehen wir aber auch lesbischen Kolleginnen und schwulen Kollegen auf ihrem Weg beratend und unterstützend zur Seite.

Im Rahmen von polizeilichen Ermittlungsverfahren mit homosexuellen Hintergründen werden wir beratend und unterstützend tätig. Kolleginnen und Kollegen profitieren von unserem Hintergrundwissen. Wir übernehmen die Erstberatung von Opfern und vermitteln gegebenenfalls an unterstützende Organisationen als weiterführende Hilfe.


Bitte beachten Sie:

Die hier aufgeführten Ansprechpartner sind nicht rund um die Uhr im Dienst !

Sollten Sie dringend Hilfe benötigen, wählen Sie bitte den Notruf 110 !