Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
25.05.2016

Aktivwoche in Bad Endbach mit Aktion MAX

Verkehrspräventionsaktion für Senioren

Unter dem Motto "MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung" ist die Aktion MAX, eine Verkehrspräventionsaktion für Senioren, durch die Polizei in Mittelhessen im Jahr 2013 eingeführt worden. Unter diesem Motto startete auch die Aktivwoche der Hinterlandgemeinde Bad Endbach.

Plakat zur Aktion MAX - Eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren des Polizeipräsidiums Mittelhessen - MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!

Foto: Plakat zur Aktion MAX

Am 19. Mai 2016 informierte Polizeioberkommissar Tobias Decher vom MAX-Team unter anderem über die Sicherheit im Straßenverkehr und Unfallprävention für die Zielgruppe 65plus. Leider nahmen nur zwölf Senioren das sicherlich auch für andere interessante Angebot wahr.

Er vermittelte den Teilnehmern, wie maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist, dem Grundgedanken der Aktion MAX. MAX richtet sich an alle Personen, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, also sowohl Autofahrer als auch Bus- und Bahnfahrer. Aber auch Fußgänger und Radfahrer gehören zur Zielgruppe der Aktion MAX.

Diese Präventionsarbeit mit Senioren dient der Senkung  des Unfallrisikos. Dazu werden im Rahmen von Infoveranstaltungen, wie diese in Bad Endbach, Verhaltenshinweise und Empfehlungen seitens der Polizei gegeben. Insbesondere Workshops mit aktiven Mitmach-Aktionen sollten dabei die Risiken aufzeigen. Auch im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Senioren einen entsprechenden Reaktionstest mit dem Agility Board absolvieren.

Insbesondere für Senioren bedeutet Mobilität mehr Lebensqualität, Unabhängigkeit und längere Selbstständigkeit“, so Tobias Decher, „allerdings gibt es besondere Risiken für diese Generation. Insbesondere sind körperliche Mängel bei über vier Prozent der Autofahrer über 75 Jahre die Unfallursache. Physische Einschränkungen verringern die Drehfähigkeit des Kopfes. Das Seh- und Hörvermögen lässt im Alter nach. Die Flexibilität des Gehirns wird schwächer und erschwert das Wahrnehmungsvermögen“, so der Polizeioberkommissar weiter.

Polizeioberkommissar Tobias Decher mit den zwölf Senioren der Veranstaltung Aktivwoche in Bad Endbach, denen er Tipps zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention im Rahmen der Aktion MAX gab (Foto: Sommer, Hinterländer Anzeiger)
Foto: Polizeioberkommissar Tobias Decher mit den zwölf Senioren der Veranstaltung  Aktivwoche in Bad Endbach, denen er Tipps zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention im Rahmen der Aktion MAX gab (Foto: Sommer, Hinterländer Anzeiger)

Auf den negativen Einfluss von vielen Medikamenten auf das Fahrverhalten machte der Polizeioberkommissar aufmerksam. “Bis zu 20 Prozent aller gebräuchlichen Medikamente beinträchtigen das Fahrvermögen und damit die Fahrsicherheit erheblich und können damit auch Unfälle mit verursachen“ so Tobias Decher.

Verschiedene Partner der Polizei bei der Aktion MAX bieten  hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr Überprüfungsmöglichkeiten an, wie z. B. der TÜV Hessen zusammen mit Verkehrsmedizinern und Psychologen den erweiterten Test "KONDIAG" , mit dem man seine Fahrtauglichkeit testen lassen kann. Auch mittels Fahrsimulationen in Fahrschulen oder dem Angebot von Fahrassistenzsystemen  durch Autohäuser kann dies geschehen. Angst um seinen Führerschein braucht dabei niemand zu haben. Mehr dazu im Themenbaukasten zur Aktion MAX.

Die Aktion MAX  gehört zur Verkehrspräventionskampagne verkehrssicher-in-mittelhessen, zu der auch die Aktion BOB – gegen Alkohol am Steuer gehört, die sich insbesondere an die Zielgruppe der 18-24jährigen richtet. 

MAX richtet sich speziell an die Generation 65Plus und hält ganz konkrete Empfehlungen bereit.

Aktion MAX - KontaktadressenDie Ansprechpartner und Referenten der Institutionen können bei der Geschäftsstelle von verkehrssicher-in-mittelhessen erfragt werden. Diese ist zu erreichen im  Polizeipräsidium Mittelhessen unter:

  • Tel. 0641 7006-3810 bzw.
  • per Mail: aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de

Mehr zur 2 rote Pfeile Aktion MAX

Weitergehende Infos zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"